Wandervorschläge • Luzerner Wanderwege

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"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 11: Hofstatt – Luthern Bad Nr. _LU2026_GW11
Hofstatt, Rüediswil • LU

"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 11: Hofstatt – Luthern Bad

Immer leicht ansteigend folgen wir der Egg durch die heimelige und hügelige Berglandschaft von Weiler zu Weiler. Bald entdecken wir, dass die Kantonsgrenze recht gut diesem Höhenzug folgt. Über den herrlichen Aussichtspunkt Ahorn-Alp und weiter zum Änzi führen uns Grat und Grenze zu atemberaubenden Stellen mit prächtiger Weitsicht. Noch vor dem Napf steigen wir auf Waldwegen zum Kurort Luthern Bad ab.
«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 5: Oberschongau - Menziken Nr. _LU2026_GW5
Schongau, Oberschongau • LU

«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 5: Oberschongau - Menziken

Wir starten oben am Lindenberg und wandern gemütlich durch malerische Landschaften hinab nach Mosen am südlichen Zipfel des Hallwilersees. Über Wiesen und Felder steigen wir hoch ins historische Michelsamt und weiter zum namensgebenden Chorherrenstift in Beromünster. Anschliessend führt unsere Etappe locker durchs obere Wynental hinunter und über die Grenze nach Menziken.
"Rund um den Kanton Luzern” Schlussetappe: Ennethorw - Luzern Nr. _LU2026_GW26
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"Rund um den Kanton Luzern” Schlussetappe: Ennethorw - Luzern

Nach den schwierigeren letzten Etappen liegt heute ein richtiggehender Spaziergang vor uns. Zusammen mit dem SAC Pilatus schliessen wir die Kantonsumrundung gemütlich ab. Auf der Horwer Halbinsel geniessen wir nochmals die Aussicht auf Pilatus, Bürgenstock, Rigi und Seebecken. Entlang des Sees gucken wir hinüber auf die andere Seite, wo unsere Grenzwanderung vor 3,5 Monaten begonnen hat.
«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 25:  Rigi Scheidegg - Greppen Nr. _LU2026_GW25
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«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 25: Rigi Scheidegg - Greppen

All die nötigen Höhenmeter zum Start der Wanderung meistern wir mit der Luftseilbahn. Über die Alpweiden folgen wir der Kuppe bis zum bequemen Höhenweg. Somit kann es gemütlich weitergehen, mal auf der Nordseite der Rigi, mal auf der Südseite auf dem aussichtsreichen Felsenweg. Nach dem kleinen Aufstieg zur Staffelhöhe steigen wir über den Grat ab zum Chänzeli und über Waldwege und Alpweiden nach Greppen.
“Rund um den Kanton Luzern” Etappe 23:  Kehrsiten - Kehrsiten Nr. _LU2026_GW23
Start point • LU

“Rund um den Kanton Luzern” Etappe 23: Kehrsiten - Kehrsiten

Unsere Wanderung beginnt gemächlich entlang des Sees auf Luzerner Boden bis zur Undermatt. Durch den idyllischen Wald eröffnen sich uns reizvolle Ausblicke auf das Wasser. Der Aufstieg über den Mattgrat hinauf zum Känzeli fordert Kondition, doch die Mühe lohnt sich: Der aussichtsreiche Felsenweg zum Bürgenstock Resort lädt zum entspannten Flanieren ein. Beim Abstieg nach Kehrsiten lassen wir die Tour gemütlich ausklingen und freuen uns auf die Schifffahrt zurück.
“Rund um den Kanton Luzern” Etappe 21: Gfellen - Eigenthal Nr. _LU2026_GW21
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“Rund um den Kanton Luzern” Etappe 21: Gfellen - Eigenthal

Diese Etappe der Umrundung des Kantons Luzern ist eine echte Knacknuss. Von Gfellen steigen wir zur Pilatuskrete hoch. Oben überschreiten wir die Gipfel Blaue Tosse, Stäfeliflue und Mittaggüpfi - nicht aber ohne Kaffeehalt in der Tripolihütte. Der Abstieg über die Oberalp und den Bründlenweg ins Eigenthal ist lang. Nach fast 7 Stunden Wanderzeit geniessen wir die Postautofahrt nach Luzern.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 19: Hüttlenen - Langis Nr. _LU2026_GW19
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"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 19: Hüttlenen - Langis

Im Tal der Waldemme starten wir gemächlich Richtung Chessiloch. Wir steigen jedoch darüber hinaus in Richtung der Kantonsgrenze zu Obwalden. Vorerst begleitet uns noch viel Wald, doch je höher wir kommen, desto felsiger zeigt sich unser Gipfelziel. Der Fürstei reicht doch über 2000 Meter und zeigt sich von dieser Seite recht alpin. Über den Verbindungsgrat zum Rickhubel gelangen wir nach Langis.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 17: Brienzer Rothorn - Sörenberg Nr. _LU2026_GW17
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"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 17: Brienzer Rothorn - Sörenberg

Eine Wanderung in umgekehrter Richtung: Nach der Seilbahnfahrt aufs Rothorn stärken wir uns zuerst mit einem feinen Kaffee und geniessen das prächtige Rundumpanorama in die atemberaubende Bergwelt. Die Wanderung startet mit dem kurzen Aufstieg auf den höchsten Gipfel des Kantons Luzern und führt uns dann fast nur noch abwärts. Schliesslich folgen wir gemütlich der Waldemme bis Sörenberg.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 15: Marbach - Kemmeribodenbad Nr. _LU2026_GW15
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"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 15: Marbach - Kemmeribodenbad

Wir wählen den Weg über weite Matten hinauf zur Marbachegg. Fast oben tauchen wir in den steilen Wald ein, bevor wir mit prächtiger Fernsicht belohnt werden. Auf gut befestigten Wegen wechseln weite Weideflächen mit vereinzelten Waldstücken ab, aber die Aussicht auf Schrattenfluh und Hohgant bleiben erhalten. Der Schlussabstieg führt uns an die Emme und zur Quelle der schweizweit bekannten Meringues.
«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 13:  Bramboden - Wiggen Nr. _LU2026_GW13
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«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 13: Bramboden - Wiggen

Unsere heutige Etappe folgt zum Teil dem Grenzpfad Napfbergland. Wir wandern von Egg zu Egg und damit auch entlang der Kantonsgrenze. Abwechslungsreiche Wege durch Wälder, Weiden und über Hügel führen uns durch die typischen Landschaften des Entlebuchs mit herrlichen Ausblicken in die Täler und Gräben hinunter, aber auch in die fernen Alpen. Ein Wandererlebnis im Herzen der UNESCO Biosphäre Entlebuch.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 11: Hofstatt – Luthern Bad Nr. _LU2026_GW11
Start point • LU

"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 11: Hofstatt – Luthern Bad

Immer leicht ansteigend folgen wir der Egg durch die heimelige und hügelige Berglandschaft von Weiler zu Weiler. Bald entdecken wir, dass die Kantonsgrenze recht gut diesem Höhenzug folgt. Über den herrlichen Aussichtspunkt Ahorn-Alp und weiter zum Änzi führen uns Grat und Grenze zu atemberaubenden Stellen mit prächtiger Weitsicht. Noch vor dem Napf steigen wir auf Waldwegen zum Kurort Luthern Bad ab.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 9: St. Urban - Fischbach Nr. _LU2026_GW9
St. Urban, Bahnhof • LU

"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 9: St. Urban - Fischbach

Genau am nordwestlichsten Kantonszipfel, bei der grossen Klosteranlage in St. Urban, beginnt die Grenzwanderung zum Kt. Bern. Die Glockenklänge der Klosterkirche begleiten uns durch die hügelige Landschaft mit ihren prächtigen Bauernhöfen. Bald öffnet sich der Blick zu den Berner Alpen und bis zum Jura. Über Felder und Wälder führt der Weg im Gebiet der Rot, die den natürlichen Grenzverlauf bildet.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 7:  Triengen - Reiden Nr. _LU2026_GW7
Triengen, Dorf • LU

"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 7: Triengen - Reiden

Wir wandern an der nördlichen Grenze Luzern/Aargau. Das bewaldete, hügelige Gebiet ist vielfach unbekannt. Es ist durchzogen von Tälchen und Bächen, welche teilweise einen natürlichen Grenzverlauf bilden. Unser Weg folgt eine gewisse Strecke diesen natürlichen Grenzen. Andernorts ist die Grenze wie mit einem Lineal durch die Landschaft gezogen. Da wählen wir den Wanderweg direkt nach Reiden.
«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 5: Oberschongau - Menziken Nr. _LU2026_GW5
Schongau, Oberschongau • LU

«Rund um den Kanton Luzern» Etappe 5: Oberschongau - Menziken

Wir starten oben am Lindenberg und wandern gemütlich durch malerische Landschaften hinab nach Mosen am südlichen Zipfel des Hallwilersees. Über Wiesen und Felder steigen wir hoch ins historische Michelsamt und weiter zum namensgebenden Chorherrenstift in Beromünster. Anschliessend führt unsere Etappe locker durchs obere Wynental hinunter und über die Grenze nach Menziken.
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 3:  Honau - Hohenrain Nr. _LU2026_GW3
Honau, Hirschen • LU

"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 3: Honau - Hohenrain

Nahe der Kantonsgrenze von Zug beginnt die Wanderung in Honau. Über Wiesen und auf Feldwegen überwinden wir wenige Höhenmeter. Die Gegend um das Reuss- und Seetal ist vielen bekannt. Wir erkunden neue schöne Wege. Nach Abtwil sehen wir schon von Weitem das Wahrzeichen von Hohenrain, die Johanniterkommende. Von hier oben geniessen wir die Aussicht über das Seetal, aber auch Richtung Voralpen.
"Rund um den Kanton Luzern” Startetappe: Luzern - Küssnacht Nr. _LU2026_GW1
Luzern • LU

"Rund um den Kanton Luzern” Startetappe: Luzern - Küssnacht

Die erste Etappe der Kantonsumrundung startet im lebhaften Luzern. Dem Quai entlang wird es langsam ruhiger, je weiter sich das Zentrum entfernt. Das Schloss Meggenhorn ist eine Pause wert - sowohl die Aussicht wie auch der Schlossgarten sind prächtig. Hinter Meggen führt uns die Grenze hinauf auf den Höhenzug, damit wir noch Aussicht auf den Schwyzer Seezipfel bei Küssnacht, unserem ersten Etappenziel, erlangen.
Ausblicke am Fusse des Pilatus Nr. _LU2026_Flurnamen6
Schwarzenberg LU, Ennenmatt — Holderkäppeli • LU

Ausblicke am Fusse des Pilatus

Es gibt sicher direktere Wege von Schwarzenberg zum Holderchäppeli. Der Umweg über Kotzigen, den Guberwald, die Spittelegg und auf die Würzenegg verleiht der Wanderung aber eine spezielle Würze. Man befürchtet Schlimmes beim Erreichen von Kotzigen – völlig zu Unrecht: Dieses voralpine Gebiet wurde früher von alemannischen Siedlern bewohnt. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Personennamen «Cozzo» ab. Die Bezeichnung «Kotzigen» bedeutet historisch so viel wie: «Bei den Leuten des Cozzo». In alten Urkunden ist der Ort für das Jahr 1293 unter dem Namen Kozingen historisch belegt. Der Aussichtspunkt Würzenegg bietet ein wunderbares Panorama auf die Pilatuskrete. Die verschiedenen Blickwinkel auf die Pilatuskrete, die kühlen Wälder rund um Schwarzenberg, die Würzenegg sowie die Sicht auf Luzern bei Schilt im Eigenthal sind die Höhepunkte auf dieser Wanderung.
Naturschätze und ein Juhee Nr. _LU2026_Flurnamen5
Dagmersellen — Wauwil • LU

Naturschätze und ein Juhee

Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden. Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Der Chasperli von Ufhusen Nr. _LU2026_Flurnamen4
Ufhusen, Käserei Dorf — Zell LU, Bahnhof • LU

Der Chasperli von Ufhusen

Ufhusen ist der letzte Ort vor der Kantonsgrenze zwischen Willisau und Huttwil. Hier wird eher selten eine Wanderung gestartet: Umso mehr Ruhe und Entschleunigung finden Wandernde hier. Kurz nach dem Start begegnet man schon dem "Chasperli", einem Grundstück ausserhalb von Ufhusen. Auch wenn einem sogleich der Bub mit der roten Zipfelmütze und die lustigen Geschichten mit ihm in den Sinn kommen: Der Name Kaspar war ein sehr beliebter Name in vergangenen Zeiten. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass das Grundstück in Ufhusen nach seinem damaligen Besitzer benannt wurde. Moderates Auf und Ab zeichnet die Wanderung schliesslich bis Rüediswil aus. Das Luthertal wird hier überquert, um auf die gegenüberliegende Krete zu gelangen. In so mancher Grube wird Kies abgebaut. Schöne Weitsichten lassen einen immer wieder staunen. Die Abgeschiedenheit der Wanderung, die Täler und Gräben des Napfberglandes, aber auch die überraschenden Weitblicke auf den Hügeln sind die Highlights dieser entschleunigenden Wanderung.
Eindrückliche Napflandschaft Nr. _LU2026_Flurnamen3
Menzberg, Dorfplatz — Romoos, Post • LU

Eindrückliche Napflandschaft

Statt hinauf Richtung Napf führt diese Wanderung ab Menzberg hinunter ins Tal der Fontanne; vorbei am «Rüeblispitz», bei welchem der Weg auf der Karte tatsächlich einem Rüebli ähnelt. Im Napfgebiet wurden früher viele abgelegene Höfe oder topografische Punkte von den Entlebuchern nach Form- oder Pflanzenmerkmalen benannt. So wohl auch der Rüeblispitz, welcher durch seine spitz zulaufende Geländeform an eine Karotte erinnert. Weiter gehts an interessanten Flurnamen vorbei: Bei einem Bach mit Namen «Fuchsloch» oder der Liegenschaft «Wolf». Überraschend und äusserst reizvoll entdeckt man beim Fuchsloch einen Picknickplatz unterhalb der Felswand, direkt am kleinen Weiher. Hier ist eine kleine Pause fällig! Über den Grosseberg und das Änzihüsi bleibt der Weg auf einer Krete. Ab Holzwäge fährt das Postauto beim gleichnamigen Restaurant; wer Fuchsenegg und Säumettle auslassen möchte steigt hier auf die öffentlichen Verkehrsmittel um. Vor allem die Landschaft des Napfgebiets ist der Höhepunkt dieser Wanderung: Die Aussicht von Menzberg, das Tal der Fontanne, die Weite beim Wandern über die Krete sowie die Bergsicht beim Abstieg nach Holzwäge und Romoos.
See und Berg in einem Nr. _LU2026_Flurnamen2
Greppen — Seebodenalp • LU

See und Berg in einem

Nicht immer ist der direkteste Weg der Schönste: Die Strecke ab Greppen bis oberhalb Weggis ist mehr als ein Aufwärmen für den Aufstieg. Vorbei am spannenden Flurnamen Scheisselhaldiwald oberhalb des Sees wundert man sich über dessen Name. Dieses steile Waldbord über dem Ufer ging in der zweiten Hälfte des 16. Jh. in den Besitz der Stadt Luzern über und heisst heute Herrenwald. Der Flurname Scheisselhalden hat wohl einen abschätzigen Nebensinn. Das benannte Flurstück war möglicherweise wenig wertvoll da ungünstig gelegen. Wer mag nimmt beim Rigiblick den zusätzlichen kurzen Aufstieg unter die Füsse. Der gleichnamige Rastplatz mit Weitsicht ist eine schöne Belohnung. Wie auf einer Rampe geht es anschliessend hoch bis zur Seebodenalp. Hier hat man sich die Einkehr in einem der Restaurants verdient. Die Seilbahn bringt einen schliesslich bequem hinunter nach Küssnacht. Die Höhepunkte dieser Wanderung sind sicher die Weitsicht beim Rigiblick und beim weiteren Aufstieg, die Felsformationen der Rigi und die Seebodenalp mit seinen Restaurants.
Die Vielfältige Nr. _LU2026_Flurnamen1
Ruswil, Rottalcenter — Hildisrieden, Post • LU

Die Vielfältige

Zwei prächtige Linden, zwei Sitzbänke und ein Wegkreuz markieren den höchsten Punkt der Wanderung auf dem Ruswilerberg. Nach dem Abstieg erreicht man den speziellen Flurnamen "Flöfalle": Flöhen wird man bei der Flöfalle aber kaum begegnen. Der Name setzt sich vielmehr aus den alemannischen Begriffen «Flüö» (eine Fluh ist eine Felswand) und Falle zusammen, was soviel wie ein steiler Abhang bedeutet. Die Flöfalle ist somit eine eher steile, felsige Stelle im Gelände. Beim Weiterwandern dominiert dann das Wasser: Am Sempachersee bieten sich das Restaurant beim Camping oder die Vogelwarte Sempach für eine Wanderpause an. Auch der idyllische Steinibühlweiher in Richtung des Ziels Hildisrieden ist ein Zwischenstopp wert. Diese Wanderung bietet eine einmalige Vielfalt: Die Weitsicht vom Ruswilerberg, das hübsche Schlössli Wartensee, den erfrischenden Sempachersee und den idyllischen Steinibüelweiher. Ausserdem liegt die Vogelwarte Sempach am Weg und bietet ein schönes Besucherzentrum. Auch das bezaubernde Städtli Sempach eignet sich für eine kleine Besichtigung oder einen Kaffee. Planen Sie also genügend Zeit ein, um die Highlights unterwegs zu geniessen.
Natürliche Grenzen im Napfbergland Nr. _LU2026_W2
Rüediswil — Luthern Bad • LU

Natürliche Grenzen im Napfbergland

Immer leicht ansteigend führt diese Grenztour durch die hügelige und typische Berglandschaft des Napfberglandes. Ein idyllischer Weiler folgt dem nächsten. Bald fällt auf, dass die Kantonsgrenze recht gut diesem natürlichen Höhenzug folgt. Bei der Ahorn-Alp geniesst man erstmals die herrliche Weitsicht am Aussichtspunkt. Bis zum Änzi bieten sich immer wieder solche atemberaubende Stellen. Beim Wandern über den weitläufigen Grat, welcher zugleich die Kantonsgrenze bildet, wird einem die Faszination von Grenzen bewusst. Immer wieder überquert man die Kantonsgrenze von Bern nach Luzern und zurück, und noch öfter befindet man sich direkt zwischen diesen zwei "Welten". Beim Änzisattel schliesslich gehts wieder bergab in Richtung Ziel Luthern Bad. Wer sich den Gipfelgenuss auf dem Napf nicht entgehen lassen möchte, folgt ab Änzisattel den Wegweisern in Richtung Napf. Die Höhe ist nämlich schon fast erreicht - allerdings ist der Umweg nicht zu unterschätzen und beträgt mit Rückweg zum Änzisattel rund 2 Stunden bzw. 6 Kilometer.
Entschleunigen vor der Haustüre: Von Inwil nach Eschenbach Nr. _LU2026-WP12
Inwil, Dorf • LU

Entschleunigen vor der Haustüre: Von Inwil nach Eschenbach

Regierungsrat Fabian Peter zeigte kürzlich dem Präsidenten der Luzerner Wanderwege, HansPeter Hürlimann und deren Geschäftsleiter Andreas Lehmann, wo er am liebsten wandert: Startpunkt war der Dorfplatz von Inwil, wo Fabian Peter zu Hause ist. Rund um Inwil ist er am Wochenende häufig anzutreffen. Die Bewegung und die Natur seien für ihn wichtig, um den Kopf zu lüften. Zu Fuss gibt es immer wieder Neues zu entdecken: «Dafür muss man gar nicht weit gehen!» Direkt vor der Haustüre gebe es wunderbare Landschaften, die zum Wandern einladen, fügt Fabian Peter an. Wir machen uns auf den Weg in den Eibelerwald. Unterwegs grüsst unser Begleiter immer wieder bekannte Gesichter. Schnell wird klar: Die Nähe zu den Einheimischen ist ihm wichtig, und er nimmt sich gerne für einen kurzen Schwatz Zeit. HansPeter blickt zurück in seine aktive Zeit als Gemeindeamman. Diese Nähe mache es manchmal nicht nur einfach, vor Ort wandernd Erholung zu finden. Gerade bei unangenehmen Themen ist der Gesprächsbedarf seitens Bevölkerung gross. Umso mehr Energie geben da ein freundliches Lächeln oder wertschätzende Worte wie «Danke, dass du das machst». Im Eibelerwald stürzen mehrere Bäche über Geländestufen als kleine Wasserfälle in die Tiefe. Aufgrund der aktuellen Trockenheit führen sie zwar wenig Wasser – ein Besuch lohnt sich aber trotzdem. Kurze Zeit später lichtet sich der Wald und wir erblicken eine Jagdhütte. Da ein lokaler Jäger vor Ort ist, dürfen wir sogar einen Blick ins Innere der Hütte werfen. Die Themen in Fabians Departement überschneiden sich in vielerlei Hinsicht mit den Anliegen der Luzerner Wanderwege: Biken, Raumplanung, Jagd, Wald und Landwirtschaft. Aktuell ist viel Aktivismus spürbar und starke Emotionen spielen mit. Fabian Peter meint: «Umso wichtiger ist es, faktenbasiert zu bleiben und pragmatische Lösungen zu suchen.» Eine Sitzbank bei einem Kreuz hoch über Inwil lädt zu einer kurzen Rast. Das Gespräch von HansPeter und Fabian dreht sich da ums Thema Ausgleich und darum, wie wichtig es ist, auf seinen Körper zu hören. Vom schönen Pausenbänkli ist es nicht mehr weit bis nach Eschenbach. Wir entscheiden uns, gemeinsam zurück nach Inwil zu wandern. Weil es einfach guttut.