Ufhusen, Käserei Dorf — Zell LU, Bahnhof • LU

Der Chasperli von Ufhusen

Ufhusen ist der letzte Ort vor der Kantonsgrenze zwischen Willisau und Huttwil. Hier wird eher selten eine Wanderung gestartet: Umso mehr Ruhe und Entschleunigung finden Wandernde hier. Kurz nach dem Start begegnet man schon dem "Chasperli", einem Grundstück ausserhalb von Ufhusen. Auch wenn einem sogleich der Bub mit der roten Zipfelmütze und die lustigen Geschichten mit ihm in den Sinn kommen: Der Name Kaspar war ein sehr beliebter Name in vergangenen Zeiten. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass das Grundstück in Ufhusen nach seinem damaligen Besitzer benannt wurde. Moderates Auf und Ab zeichnet die Wanderung schliesslich bis Rüediswil aus. Das Luthertal wird hier überquert, um auf die gegenüberliegende Krete zu gelangen. In so mancher Grube wird Kies abgebaut. Schöne Weitsichten lassen einen immer wieder staunen. Die Abgeschiedenheit der Wanderung, die Täler und Gräben des Napfberglandes, aber auch die überraschenden Weitblicke auf den Hügeln sind die Highlights dieser entschleunigenden Wanderung.

Information

Wanderung Nr. _LU2026_Flurnamen4

Publiziert 2026 ‒ Präsentiert von Luzerner Wanderwege

Wanderroute

Ufhusen, Käserei Dorf
0:00
0:00
Chasperli
0:06
0:06
Rüediswil
2:12
2:06
bus
Zell LU, Bahnhof
3:55
1:43
train
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

Salbrig: Weitsicht am Jakobsweg Nr. LU2026Trophy6
Hüswil — Willisau Bahnhof • LU

Salbrig: Weitsicht am Jakobsweg

Schon kurz nach dem Start am Bahnhof Hüswil führt der Weg zum Aufwärmen flach dem Wasser entlang: Erst der Rot, dann der Luthern. Beim Schachenhof wird die Luthern überquert, der Anstieg bis zum Salbrig beginnt. Unspäktakulär sieht er aus, der Salbrig-Hügel. Aber genau das macht ihn aus, eingebettet in die Hügellandschaft des Napfgebietes. Die Landschaft bleibt sich auch auf dem weiteren Weg treu, Weitsicht, Wald und Hügel wechseln sich ab; die Wanderung ist vielseitig. Der Gütsch bietet eine schöne Sicht auf das ganze Städtli Willisau. Dort angekommen, verwöhnt man sich am besten mit den berühmten Willisauer Ringli.
Zum Aussichtspunkt Isehuet Nr. _LU2025_Trophy5
Altbüron, Post — St. Urban • LU

Zum Aussichtspunkt Isehuet

Durch das Dorf Altbüron gehts in Richtung Burgruine auf die Anhöhe hinauf. Auf der Talflanke bleibend führt der Weg mal im Wald, mal über Felder zum Aussichtspunkt Isehuet, welcher am beliebten Grenzpfad Napfbergland liegt. Der Blick reicht weit über das Tal der Rot, das Mittelland bis in den Jura und die Alpen. Stetig an Höhe verlierend wandert man am Weiler Ober Berghof vorbei über die Krete dem Dorf St. Urban entgegen. Von Weitem sind die Kuppeln der Klosterkirche des ehemaligen Zisterzienserklosters zu sehen. Die Anlage ist einen Besuch wert, bevor die vielfältige Wanderung in St. Urban endet. Rubrik: Fokus Kraftorte
Rund um Willisau Nr. _LU2024-WP7
Willisau • LU

Rund um Willisau

Im Rahmen des Projektes «auf Lieblingswanderung mit Politikern» war Adrian Wüest, Projektleiter der Luzerner Wanderwege, kürzlich mit André Marti wandernd unterwegs. Für den gebürtigen Willisauer und Stadtpräsidenten war schnell klar, wo es hingehen sollte: Rund um Willisau natürlich. Die Kleinstadt Willisau André Marti erscheint an diesem eher kühlen Spätsommermorgen im Kurzarmhemd und ohne Rucksack. Er scheint genau zu wissen, was auf ihn zukommt – auch wettertechnisch. Die gemeinsame Tour startet am Bahnhof Willisau. Beim anfänglichen Spazieren durch das schöne Städtli erzählt André Marti vom Nationalen Wandertag, welcher zwei Wochen später in Willisau stattfindet. Nicht weit davon entfernt wird für das Jazzfestival in Willisau aufgebaut. «Wir sind nicht gross, aber doch ist kulturell und gesellschaftlich immer was los.» Engagiert unterwegs Kurze Zeit später stehen wir bereits beim Hirschpark leicht oberhalb des Zentrums, einem für die Willisauer Bevölkerung wichtigen Naherholungsangebot, und blicken über Willisau. Weiter geht es durch den Wald. Er sei in Willisau als Bauernsohn geboren, lässt André Marti wissen. Und kennt deshalb fast jede Ecke in und um seinen Heimatort. Auf die Frage, wie er zur Politik gekommen sei, antwortet er: «Ich habe mich schon immer für die Politik interessiert. So kam vor einigen Jahren die Anfrage für den Kantonsrat. Ein Jahr später die Anfrage für den Stadtrat. Für mich war klar, dass ich meinen Beitrag leisten wollte. Ich werde heute oft gefragt, warum ich so viele verschiedene Ämter wahrnehme. Die Synergien sind gross. Themen, die ich einmal für die Kommission im Kantonsrat studiert habe, werden später auch in der Gemeinde aktuell und umgekehrt.» Die zweistündige Tour rund um Willisau führt abwechslungsreich durch Wohngebiete und dann wieder durch den Wald. Vom Siedlungsgebiet bis in die ländliche Natur sind es oft nur wenige Meter. Mitten in einer Waldlichtung steht ein Bänkli, welches sich für eine kleine Pause anbietet. Danach geht’s vorbei am Schlossfeld, wo die Schule und die Sportanlagen kompakt vereint sind. Es sei planungstechnisch äusserst sinnvoll und vorteilhaft, alles an einem Ort zu haben, bemerkt André Marti. Die gut ausgebauten Sportanlagen haben regionale Wichtigkeit und dienen auch vielen Vereinen und für Trainingslager. Am Industriegebiet vorbei gehts zurück ins Zentrum von Willisau. Wirklich eine perfekte Route, um Willisau und die nahe Umgebung kennen zu lernen. Herzlichen Dank, Herr Stadtpräsident.
Höhenweg von Zell nach Willisau Nr. LU1846
Zell — Willisau • LU

Höhenweg von Zell nach Willisau

Wir wandern von Zell zu den Höfen Stocki und Salbrig zur Bösegg Kapelle, welche etwas abseits, aber doch am Jakobsweg liegt. Hier erreichen wir die nördlichsten Napfausläufer. Auf der Höhe zwischen Müli- und Nollental geht es zur mächtigen Honegg-Linde. Hier hat man einen ausgedehnten Blick über das Wiggertal. Nach einem kurzen Abstieg wandern wir der Änziwigger entlang zum Städtchen Willisau.

Tags

Luzern Zentralschweiz Wanderung Sommer tief T1

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