Wandervorschläge • Luzerner Wanderwege
Büron
— Rickenbach LU
• LU
Das Doppelkreuz auf dem Buttenberg
Ein schöner Quartierweg führt ab der Bushaltestelle Büron bergan und taucht schon bald in den Wald ein. 200 Höhenmeter später bei Horüti wird die Sicht weit. Bis zum Buttenberg gehts über Feldwege und durch Wälder. Auf fast 800 Metern befindet sich das majestätische Doppelkreuz oder Patriarchenkreuz des Buttenberg. Hinunter nach Rickenbach und dem Bus ist es nun nicht mehr weit.
Nr. LU2026Trophy7
Wikon
— Reiden, Bahnhof
• LU
Grenzsteine mit Berner Wappen
Die Marienburg ist bereits beim Start am Bahnhof Brittnau-Wikon prominent sichtbar. Abseits der Strasse führt ein schöner Weg zur Burg und daran vorbei zur Howacht. Die Aussicht auf das Mittelland, den Jura und die Alpen ist spätestens bei der Howacht eindrücklich. Auf dem weiteren Weg gilt es aufmerksam zu sein, um die Grenzsteine zu entdecken. Zum Teil mit Berner Wappen sind sie eine Besonderheit. Abwechslungsreich über Weiden, Hügel und Wälder führt die Wanderung bis zum Spitzhubel. Der Weitblick hier ist nochmals grandios. Über Reidermoss und Reiden führt der Weg zum Bahnhof.
Hüswil
— Willisau Bahnhof
• LU
Weitsicht am Jakobsweg
Schon kurz nach dem Start am Bahnhof Hüswil führt der Weg zum Aufwärmen flach dem Wasser entlang: Erst der Rot, dann der Luthern. Beim Schachenhof wird die Luthern überquert, der Anstieg bis zum Salbrig beginnt. Unspäktakulär sieht er aus, der Salbrig-Hügel. Aber genau das macht ihn aus, eingebettet in die Hügellandschaft des Napfgebietes. Die Landschaft bleibt sich auch auf dem weiteren Weg treu, Weitsicht, Wald und Hügel wechseln sich ab; die Wanderung ist vielseitig. Beim Gütsch wird das ganze Städtli Willisau überblickt und bald schon erreicht. Willisauer Ringli kaufen nicht vergessen!
Nr. _LU2026_Trophy4
Kehrsiten
• LU
Luzerner Grenzgebiet Bürgenstock
Diese Wanderung beginnt gemächlich entlang des Sees auf Stadtluzerner Boden bis zur Undermatt. Durch den idyllischen Wald eröffnen sich immer wieder reizvolle Ausblicke auf das Wasser. Der Aufstieg über den Mattgrat hinauf zum Känzeli fordert Kondition, doch die Mühe lohnt sich: Der aussichtsreiche Felsenweg zum Bürgenstock Resort lädt zum entspannten Flanieren ein. Die Aussicht über den Vierwaldstättersee von dort oben ist nicht umsonst so berühmt. Beim Abstieg nach Kehrsiten steigt die Vorfreude auf die Schifffahrt zurück nach Luzern.
Nr. _LU2026_Trophy
Gfellen
• LU
Über die Pilatuskrete zum Mittaggüpfi
Diese Wanderung ist eine Knacknuss - die sich aber lohnt. Von Gfellen steigt man zur Pilatuskrete hoch. Oben überschreiten wir die Gipfel Blaue Tosse, Stäfeliflue und gelangen schliesslich zum Trophyziel 2026, dem Mittaggüpfi. Die Weitsicht ist ein wahrer Genuss und lässt einen die Anstrengung vergessen. Unterwegs bietet sich ein Kaffeehalt in der Tripolihütte zur Stärkung. Der Abstieg über die Oberalp und den Bründlenweg ins Eigenthal zieht sich. Da ist die Postautofahrt zum Schluss nach Luzern eine Wohltat.
Nr. _LU2026_Trophy2
Wiggen
• LU
Auf dem Höhenweg Entlebuch – Emmental
Das Ziel dieser Etappe des Höhenweges Entlebuch – Emmental ist Schangnau. Es muss verdient werden und startet gleich mit einem anspruchsvollen und steilen Auf- und wieder Abstieg. Der Grat zum Wachthubel wird flankiert von der eindrücklichen Schrattenfluh, bietet jedoch schon wunderbare Rundblicke über die hügelige Landschaft. Der Abstieg nach Schangnau endet beim prächtigen Gasthof Löwen. Da hat man sich eine Erfrischung und feine Stärkung als Ausklang der Wanderung verdient!
Flühli, Post
— Hirsegg
• LU
Neue Perspektiven im Mariental
Der schöne Weg entlang der Waldemme dient zum Aufwärmen nach der Fahrt mit dem Postauto bis nach Flühli Post. Das Thorbach - Beizli beim gleichnamigen Campingplatz liegt genau richtig für einen Zwischenkaffee. Nun wird die Tour knackig und es geht steil bergan bis zum Bärsiligrat und dem Bärsilichopf. Der kleinste der insgesamt acht Schrattenflue-Gipfel bietet etwas weniger Aussicht als seine bekannteren Nachbarn, aber mit der Vielfalt der Natur kann der Bärsilichopf mit seinen Nachbargipfeln durchaus mithalten. Die oftmals etwas rauen Wege führen durch Pionierwald, Karst und Alpweiden. Von hier wird das ganze Mariental überblickt sowie die gegenüberliegenden Gipfel bis hin zum Pilatus. Der liegt aus dieser Perspektive tatsächlich wie ein Drache in der Landschaft. Über schöne Wege vorbei am Schlüechtli wird die Hirsegg erreicht.
Flühli Hirsegg
— Kemmeriboden
• LU
Südlichster Gipfel der Schrattenfluh
Nach dem Start bei der Bushaltestelle Hirsegg beeindrucken schöne Moorflächen am Wegrand. Ab der Alp Schlund wird es karstig und steinig, die Felsen sind wild zerklüftet. 1000 Höhenmeter weiter oben ist der Grat erreicht und die Szenerie überwältigend: Der Blick schweift weit über das Mittelland, den Jura und die Berner Alpen. Bis zum Gipfel des Schibegütsch folgt der Weg der Krete, immer wieder Anhalten und das Panorama geniessen ist ein Muss! Der Abstieg erfolgt über das Schneebärgli, im Kemmeribodenbad ist ein durstlöschendes Getränk verdient.
Nr. LU2026_Trophy3
Stutz
— Horw Bahnhof
• LU
Das Kreuz beim Dickiwald
Mit dem Bus wird der Start der Wanderung erreicht; die Haltestelle "Stutz". Durch Wohnquartiere führt der Weg zum Bireggwald und an dessen Rand entlang bis zur Oberrüti. Die Aussicht hier ist wunderbar. Beim Felmis kann die Tour für eine Runde Minigolf oder die Einkehr im Restaurant unterbrochen werden. Entlang vom Grämliswald führt ein neuer Weg bis zum Hof Knolligen. Der Hofladen lockt mit feinen lokalen Produkten. Nach dem Dickiwald öffnet sich unvermittelt die Sich auf See und Berge, beim grossen Kreuz befindet sich ein schöner Rastplatz. Über Birrholz und den Winkel führt die Route nun durch das Siedlungsgebiet von Horw zum Bahnhof.
Nr. LU2026_Trophy2
Meierskappel, Dorfplatz
— Ebikon
• LU
Sonniger Höhenweg
Ab Meierskappel steigt der Weg gemütlich an. Vorbei am Hof "Schönsicht" ist der Name Programm: Die Aussicht ab hier und dem weiteren Verlauf der Wanderung ist prächtig. Die Kappelle bei Michaelskreuz ist ein beliebtes Fotomotiv - zu recht. Der Gasthof lädt zu einer Rast ein. Das grosse Kreuz beim Schiffmannshof markiert einen wunderbaren Aussichtspunkt. Nach dem Dorf Udligenswil wird die Strasse durchs Götzental gequert, es folgt ein neuerlicher Aufstieg zum Dottenberg. Die Kappelle mit den umliegenden Häusern bilden einen sehr schönen Weiler. Über schöne Wege steigt der Weg ab bis nach Ebikon, dem Ziel der Wanderung.
Nr. LU2026_Trophy1
Bahnhof Hitzkirch
— Mosen Bahnhof
• LU
Seesicht und unbekanntes Tobel
Der Weg der Hauptstasse entlang vom Bahnhof Hitzirch bis ins Ortszentrum ist nicht attraktiv aber immerhin schnell hinter uns. In Hitzkirch lohnt sich der Besuch der Kommende im Zentrum. Auf dem Weg nach Müswangen wird die Aussicht immer weiter, in Hämikon Berg ist sie grandios. Die Weitsicht bleibt auf dem ganzen Weg bis Schongau erhalten. Bei Schongau beginnt der Abstieg, bald wird das Gitzitobel erreicht. Eine versteckte Naturoase, die einen in den Bann zieht. Über Äsch wird Mosen über schöne Wege erreicht. Beim Camping besteht die Möglichkeit die Wanderung bei einem erfrischenden Getränk ausklingen zu lassen.
Nr. _LU2026_W1
Luzern
• LU
Die schönsten Seiten von Luzern
Die Distanz ist zwar nicht sehr gross - diese Wanderung eignet sich aber perfekt für einen Ausflug mit ausgedehnten Pausen am See, am Waldrand oder im Naturschutzgebiet Allmend. Startpunkt ist der quirlige Hauptbahnhof Luzern. Wer bereits vorab eine Stärkung benötigt, kehrt am besten gleich ins LUZ ein. Das Seebistro ist sehr gemütlich und man hat eine herrliche Rundumsicht auf die Stadt Luzern und den See. Nun führt der Weg dem See entlang via Richard Wagner Museum bis zum Matthof. Ob Winter oder Sommer: Das Wandern aus der Stadt hinaus direkt am See und mit Blick in die Berge ist bezaubernd. Kein Wunder, sind die Bänkli am Wegrand immer gut besucht. Danach steigt man durch das Stutz Quartier, entlang des Waldrandes, wobei der Aufstieg mit einer immer besseren Aussicht belohnt wird. Beim höchsten Punkt der Wanderung heisst es nicht umsonst Seeblick. Hier beim Oberrüti lässt es sich an einer der Grillstellen hoch über der Stadt wunderbar verweilen. Weiter geht es durch den Bireggwald und zum ehemaligen Waffenplatz der Allmend. Dieser wurde vor einigen Jahren renaturiert und für die Bevölkerung mit schönen Wegen und Informationstafeln geöffnet. Wer entdeckt die leuchtenden Libellen am Teich? Oder den Pfad aus Steinen, der über einen Weiher führt? Bei der Allmend gelangt man mit Bus oder Zug wieder in alle Himmelsrichtungen.
Nr. Raiff26_LU_03
Ibenmoos - Startposten
— Ibenmoos - Zielposten
• LU
Burgruine mit Aussicht
Vor dem Start beim Parkplatz Ibenmoos besteht die Möglichkeit, sich im Kaffee des Heimes zu stärken. Bald schon steigt der Weg bergan und taucht in den schönen Wanger Tannwald ein. Das gemütliche Nussbaum-Beizli bei Oberillau bietet Getränke und Esswaren in Selbstbedienung an. Eine kurze Pause in einem der Liegestühle ist bei dieser Aussicht ebenfalls verlockend. Über Schopfe geht es aussichtsreich hinunter zur Burgruine Lieli. Der Platz lädt zum Verweilen, spielen und Bräteln ein. Über Lieli führt der Wanderweg zurück nach Ibenmoos. Alternativ bietet sich die Strasse via Fohrenhof an. Die Tiere sowie das Beizli mit Selbstbedienung lohnen einen Besuch.
Nr. Raiff26_LU_02
Nebikon - Startposten
— Wauwil - Zielposten
• LU
Tanzender Fuchs am Egolzwilerberg
Kurz führt der Trail über Quartierstrassen, taucht bald bei Rehhalden in den Wald ein. Der Rastplatz Fuchsetanz ist bald erreicht; der Spielplatz und die Brätlistelle laden zu einem längeren Halt ein.
Kurz darauf lichtet sich der Wald und die Aussicht auf die weite Ebene des Wauwilermoos und die Berge wird frei. Am Waldrand bei Allmend lohnt es sich, nochmal einen Zwischenhalt einzulegen: Die Brätlistelle wartet mit prächtiger Weitsicht auf. Bis Waldacher führt der Wanderweg auf der Höhe weiter, ab hier beginnt der kurzweilige Abstieg bis zum Bahnhof Wauwil.
Nr. Raiff26_LU_01
Sonnenberg - Startposten
— Sonnenberg - Zielposten
• LU
Wilde Wolfschlucht
Die Fahrt mit der historischen Standseilbahn von Kriens zum Sonnenberg ist ein wunderbarer Einstieg in diesen Trail. Der Start- und der Zielposten befinden sich ca. 70 Meter von der Station entfernt beim Spielplatz oberhalb der Bergstation. Bis zur Chrüzhöchi führt der Weg entlang einer Brätlistelle, eines Brunnens und zwischen Linden entlang. Der höchste Punkt des Rundweges ist erreicht, die Sicht in die Berge und den See ist toll. Die Szenerie ändert unvermittelt beim Eingang in die Wolfschlucht. Hier ist es wild, Felswände ragen links und rechts des Weges empor. Auf dem Weg zurück zur Sonnenbergbahn liegt der «Otto – Eder - Platz». Ein wunderbarer Ort zum Bräteln und Verweilen.
Nr. _LU2025_W12
Honau, Hirschen
• LU
Rontaler Rundweg
Der Rontaler Rundweg ist ein neuer Wanderweg im Luzerner Rontal, der das Beste aus zwei Welten vereint: den bewährten, aussichtsreichen Rontaler Höhenweg und die neu entstandene, naturnah gestaltete Flussroute entlang der Ron.
Das Projekt ist aus einer Weiterentwicklung des bisherigen Höhenwegs hervorgegangen und schafft erstmals eine durchgängige Rundtour, die das gesamte Rontal umrundet. Der Rundweg kombiniert diese neue Flussschlaufe mit dem bestehenden Höhenweg, der sich über die Hänge des Rontals zieht und durch Orte wie Gisikon, Root, Dierikon, Ebikon und Honau führt. Die Höhenroute bietet weite Ausblicke über das Tal, führt durch Wälder und über aussichtsreiche Hügelzüge und ist bei Wanderfreunden seit Jahren beliebt.
Nr. _LU2025_W11
Luzern, Bahnhof
• LU
Auf neuen Wegen zum Rotsee
Sonntag und noch unverplant? Wir haben die passende Wanderung, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hat. Die Wanderung startet gleich am Bahnhof Luzern. Der Marronistand bei der Seebrücke kompensiert den zuhause vergessenen Snack prima. Mit der wärmenden Tüte in der Hand gelingt der Start der Wanderung bestens. Urban geprägt folgt die Route der Reuss und quert diese bei St. Karli. Vorbei am Hirschpark führt der Weg hinein in den Friedhof Friedental. Die Pforte ist stets geöffnet, die Anlage historisch. Auf verschlungenem Pfad wird ohne Strassenquerung der Rotsee erreicht. Entlang des rechten Ufers führt der Weg zur Badi. Das Sigitöbeli ist ein Kleinod in dicht bebautem Gebiet. Bei Lamperdingen ist die Aussicht genial. Wer genug hat kann bei St. Anna den Bus besteigen. Alle anderen nutzen die Treppe und das Strässchen hinunter zum Spittelerquai und lassen sich mit den Spaziergängern zurück zum Bahnhof treiben.
Nr. _LU2025_W10
Ballwil
• LU
Faszinierende Kleinmühle und Kloster Baldegg
Diese schöne Wanderung führt in naturnaher Umgebung vorbei an Höfen, Ackerflächen, Obstbäumen und mit Sicht auf den Baldeggersee. Bei der Ferrenmühle ist es Zeit, zu verweilen und in frühere Zeiten abzutauchen. Heute arbeiten in der alten Mühle eine junge Müllerin und ihr Team. Erfahren Sie mehr über das alte Handwerk und wie sie mit ihrer Arbeit die traditionsreiche Kleinmühle am Leben erhalten. Die letzte Teilstrecke führt dem Baldeggersee entlang. Am Ziel angekommen, lohnt sich der Besuch des Klosters Baldegg mit seinem gemütlichen Klosterkafi im Innenhof. Auf Voranmeldung kann man auch selbst ins Klosterleben eintauchen und herunterfahren - sei dies für eine Stunde oder mehrere Tage.
Nr. _LU2025_Tipp6
Hergiswil LU, Dorf
— Hergiswil b. Willisau
• LU
Rundwanderung Hergiswil b. Willisau
Nach einem kurzen Aufstieg ab Hergiswil bei Willisau bietet sich ein schöner Blick ins Napfgebiet. Weiter geht’s zur Feuerstelle «Hickern» und danach – je nach Jahreszeit – an Kräuterfeldern vorbei. Hinunter ins Nollental und über Feldwege wandert man nach «Birchbüel». Ein Abstecher von ca. 10 Minuten zur St. Jakobskapelle (Bösegg) lohnt sich. Die Kapelle war lange Zeit als Wallfahrtsort bekannt. Der Rückweg über die «Honegg» bringt wunderschöne Ausblicke auf die Alpen und die Jurakette. Nach der mächtigen Honegg-Linde führt der Weg entlang dem Bach Enzwigger, vorbei an zwei weiteren Grillstellen, zurück nach Hergiswil. Im Café Thalmann und im Stumpehus-Lädeli lässt sich die Wanderung perfekt ausklingen.
Zitat von Corinne Müller: "Für mich ist diese Wanderung mehr als Bewegung. Die St. Jakobskapelle inmitten der sanften Hügellandschaft und die eindrucksvolle Honegg-Linde strahlen für mich eine besondere Kraft aus. Eingebettet in die Natur laden sie zum Verweilen ein und geben neue Energie."
Nr. _LU2025_Tipp5
Rigi Kaltbad
— Hinterbergen
• LU
Über den Felsenweg nach Hinterbergen
Mit der Rigi-Bahn geht’s von Vitznau nach Kaltbad. Hier lohnt sich gleich zu Beginn ein kurzer Abstecher zur Felsenkapelle St. Michael in Kaltbad, welche ein bekannter Kraftort ist. Dann folge ich dem Felsenweg in Richtung First. Dieser ist vor allem im Mai/Juni ein wahrer Kraftort mit unzähligen blühenden Feuerlilien. Auf einem Bänkli geniesse ich diese Augenweide und die Aussicht. Das Berggasthaus Unterstetten lädt zu einer längeren oder kürzeren Pause, bevor es aufwärts in Richtung Dossen und dann nach Eggen geht. So gelange ich nach Blüemlisegg, der Höhepunkt dieser Wanderung. Für mich ein wahrer Kraftort: Die Ruhe, die Sonne, die Schönheit der Natur und der Ausblick – hier kann ich einfach Energie tanken, Aufatmen und geniessen. Schliesslich geht’s leicht bergbab bis zum Restaurant Hinterbergen und zur Seilbahn, welche einen zurück nach Vitznau führt.
Nr. _LU2025_Tipp4
Beromünster, Flecken
— Hochdorf
• LU
Energiequellen von Beromünster nach Hochdorf
Diese schöne Wanderung startet im historischen Fläcke in Beromünster. Hier erwartet einen bereits der erste Kraftort: Der Chorherrenstift St. Michael. Bei einer Führung oder Besichtigung erfährt man Interessantes zur bewegten Geschichte dieses Ortes. Danach geht es über die Fläche nach Neudorf und weiter zum idyllischen Vogelmoos. Ein perfekter Ort, um die Natur und den Moment zu geniessen. Nach einer Steigung erreicht man Römerswil, wo ein herrlicher Ausblick in die Alpen wartet. Besonders eindrücklich ist dies im Herbst, wenn die Luft klar ist. Am Ziel in Hochdorf gibt es diverse Cafes und Restaurants, um die vielen Eindrücke der Wanderung wirken zu lassen.
Nr. _LU2025_Tipp3
Eigenthal, Talboden
— Fräkmüntegg
• LU
Genussvoller Klassiker zur Fräkmüntegg
Die Tour startet gemütlich – ideal, um sich einzulaufen, die Gedanken des Alltags hinter sich zu lassen und die Natur zu geniessen. Dem Rümlig entlang erreicht man bald die Unterlauelen. Eine ideale Gelegenheit, sich zu stärken, bevor es an den Aufstieg geht. Der Weg führt nun bergauf über saftig grüne Wiesen und Wälder. Wer den sagenumwobenen Pilatus und die Klimsenkapelle erwandern möchte, biegt bei der Oberlauelen in Richtung Klimsen ab. Ansonsten wird nach zwei Stunden die Fräkmüntegg erreicht, wo eine fantastische Aussicht als Belohnung wartet. Wer sich davon beflügelt fühlt, kann sich im Seilpark austoben oder mit dem Dragon Glider zwischen den Baumwipfeln dahingleiten.
Nr. _LU2025_Tipp2
Sempach Station
• LU
Kraftorte am Nottelerberg
Diese abwechslungsreiche Rundwanderung, welche die Leiterin der Forschungsstelle Kraft-& Kulturorte Schweiz, Dr. Andrea Fischbacher, empfiehlt, startet und endet in Sempach-Station. Von Kraftort zu Kraftort geniesst man die eindrückliche Kultur und wunderschöne Natur in wechselnden Landschaftskammern. Unterwegs sind an folgenden Plätzen verstärkte Kräfte zu spüren: Wallfahrtskirche Adelwil, Kirche St. Ulrich Neuenkirch, Wegzeichen Huprächtigen, Flüsskapelle, Oberlindig und Schlosspark Wartensee. Diese Orte der Kraft können ausgedehnter oder auch sehr kleinräumig auftreten. Spannend, diese Wanderung am Nottelerberg für eigene Erfahrungen zu nutzen.
Nr. _LU2024-WP10
Kriens, Mattenhof
— P+Rail Hergiswil
• LU
Zum Chrummhorn am Pilatus
Hannes Koch, Luzerner Kantonsrat, zeigt dem Geschäftsleiter und Technischen Leiter der Luzerner Wanderwege, einer seiner liebsten Wanderungen am Pilatus. Die beiden Wanderer starten direkt vor der Haustüre des gebürtigen Luzerner Politikers.
Schon bei der Planung der gemeinsamen Wanderung zeigt sich, dass für Hannes Koch der Weg das Ziel ist. Bei der Frage nach der gewünschten Route meint er: «Ich marschiere gerne von zu Hause aus der Nase nach.» Durch das Siedlungsgebiet gehts bis zum Schlund, wo sich die Frage stellt: In welche Richtung soll es weitergehen? Koch und Lehmann wählen den Weg über viele Treppenstufen durch den Wald in Richtung Schwendelberg.
Hannes Koch ist seit 2018 Mitglied des Luzerner Kantonsrat. Am meisten schätzt er an der Politik das Mitgestalten. Man müsse aber Allianzen schliessen, um etwas bewegen zu können. Als Einwohnerrat von Horw sei er vor Jahren eher zufällig in die Politik «gerutscht».
Der Geschäftsleiter der Spitex Kriens engagiert sich weiter als Verwaltungsrat beim Velohändler Velociped in Kriens sowie als Co-Präsident der Grünen Partei (bis Mai 2025). Die Frage nach der Work-Life-Balance beantwortet er ungewohnt: «Ich nenne es Life-Life-Balance. Meine Tätigkeiten lassen sich nicht klar voneinander trennen, vieles spielt ineinander. Auch die Arbeit sollte Freude machen!» Um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, nimmt er sich zwischendurch kleine Pausen - am liebsten wandernd oder auf dem Velo.
Zeit für eine Kaffeepause auf dem Schwendelberg. Das meint Hannes Koch wörtlich und nimmt ein kleines, längliches Gerät aus dem Rucksack. Mit einem Kaffeepad, heissem Wasser aus der Thermoskanne und etwas Druck zaubert er daraus frischen Kaffee. Dem Bauern, welcher mit dem Traktor über die Wiese fährt, bietet er spontan ebenfalls einen Kaffee an. Hannes Koch erklärt, er sei ambitionierter Genusswanderer. Und ergänzt: «Ich war schon lange nicht mehr auf dem Chrummhorn. Das wäre toll!» Mit klarem Ziel vor Augen geht es gestärkt weiter über das Moorgebiet beim Cholhütti, über blühende Wiesen. An der Talstation der Seilbahn Brunni – Alpgschwänd und am Restaurant bei der Bergstation vorbei, gehts dem Renggpass entgegen. Hier zogen die französischen Invasionstruppen 1798 über den Pass, um den Widerstand der Nidwaldner zu brechen.
Hannes Koch wandert gerne und so oft es die Zeit zulässt – oft mit seiner Frau Irene spontan von zu Hause aus, oder während mehrtägiger Wandertouren in Frankreich und im Jura. Beim Wandern könne er Abschalten, einen anderen Blickwinkel einnehmen und gute Ideen entwickeln. Deshalb mache er auch geschäftlich oft Gehungen anstelle von Sitzungen. Das funktioniere sehr gut, solange das Thema beiden vorher klar sei und man danach das weitere Vorgehen festlege.
Der steile Aufstieg Richtung Tellenpfadlücke und Pilatus ist für die beiden früheren Schulfreunde kurzweilig. Einzelne Stellen sind recht ausgesetzt, Felsformationen werden umgangen. Irgendwo unterwegs befindet sich wohl ein unmarkierter Weg zum Chrummhorn. Vor lauter Schwatzen verpassen sie diesen Weg und entscheiden sich, den Gipfel links liegen zu lassen. Hannes Koch: «Mir sind Gipfel oder spezielle Highlights auf einer Wanderung nicht so wichtig. Die kleinen Details sind es, die mir am Schluss in Erinnerung bleiben!» Wie zum Beispiel die Pflanzen hier, die an die Provence erinnern - sie sind den felsigen Untergrund und die Wärme aufgrund der südlichen Ausrichtung gewohnt. Über den Renggpass geht’s wieder bergab bis nach Hergiswil.