Hergiswil LU, Dorf — Hergiswil b. Willisau • LU

Rundwanderung Hergiswil b. Willisau

Nach einem kurzen Aufstieg ab Hergiswil bei Willisau bietet sich ein schöner Blick ins Napfgebiet. Weiter geht’s zur Feuerstelle «Hickern» und danach – je nach Jahreszeit – an Kräuterfeldern vorbei. Hinunter ins Nollental und über Feldwege wandert man nach «Birchbüel». Ein Abstecher von ca. 10 Minuten zur St. Jakobskapelle (Bösegg) lohnt sich. Die Kapelle war lange Zeit als Wallfahrtsort bekannt. Der Rückweg über die «Honegg» bringt wunderschöne Ausblicke auf die Alpen und die Jurakette. Nach der mächtigen Honegg-Linde führt der Weg entlang dem Bach Enzwigger, vorbei an zwei weiteren Grillstellen, zurück nach Hergiswil. Im Café Thalmann und im Stumpehus-Lädeli lässt sich die Wanderung perfekt ausklingen. Zitat von Corinne Müller: "Für mich ist diese Wanderung mehr als Bewegung. Die St. Jakobskapelle inmitten der sanften Hügellandschaft und die eindrucksvolle Honegg-Linde strahlen für mich eine besondere Kraft aus. Eingebettet in die Natur laden sie zum Verweilen ein und geben neue Energie."

Information

Dieser persönliche Wandertipp von Vorstandsmitglied Corinne Müller ist Teil der Sommerbroschüre zum Thema "Kraftorte".

Monatlich publizieren wir einen Wandervorschlag zum Thema Kraftorte. Ausserdem findet am 4. Oktober eine geführte Kraftort-Wanderung mit der Kraftortforscherin Dr. Andrea Fischbacher statt. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz.


Wanderung Nr. _LU2025_Tipp6

Publiziert 2025 ‒ Präsentiert von Luzerner Wanderwege

Wanderroute

Hergiswil LU, Dorf
0:00
0:00
bus
Ober-Hickern
0:33
0:33
Birchbühl
1:28
0:55
Bösegg (Kapelle)
1:40
0:12
Honegg
2:43
1:03
Hergiswil b. Willisau
3:56
1:13
bus
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

Die Vielfältige Nr. _LU2026_Flurnamen1
Ruswil, Rottalcenter — Hildisrieden, Post • LU

Die Vielfältige

Zwei prächtige Linden, zwei Sitzbänke und ein Wegkreuz markieren den höchsten Punkt der Wanderung auf dem Ruswilerberg. Nach dem Abstieg erreicht man den speziellen Flurnamen "Flöfalle": Flöhen wird man bei der Flöfalle aber kaum begegnen. Der Name setzt sich vielmehr aus den alemannischen Begriffen «Flüö» (eine Fluh ist eine Felswand) und Falle zusammen, was soviel wie ein steiler Abhang bedeutet. Die Flöfalle ist somit eine eher steile, felsige Stelle im Gelände. Beim Weiterwandern dominiert dann das Wasser: Am Sempachersee bieten sich das Restaurant beim Camping oder die Vogelwarte Sempach für eine Wanderpause an. Auch der idyllische Steinibühlweiher in Richtung des Ziels Hildisrieden ist ein Zwischenstopp wert. Diese Wanderung bietet eine einmalige Vielfalt: Die Weitsicht vom Ruswilerberg, das hübsche Schlössli Wartensee, den erfrischenden Sempachersee und den idyllischen Steinibüelweiher. Ausserdem liegt die Vogelwarte Sempach am Weg und bietet ein schönes Besucherzentrum. Auch das bezaubernde Städtli Sempach eignet sich für eine kleine Besichtigung oder einen Kaffee. Planen Sie also genügend Zeit ein, um die Highlights unterwegs zu geniessen.
Über's Ahorn am Grenzpfad Luzern-Bern Nr. LU-2021-03
Luthern Dorf — Eriswil • LU

Über's Ahorn am Grenzpfad Luzern-Bern

Nach der kurzen Besichtigung des Dorfes Luthern nimmt man den Weg hinauf zum Heuberg-Chäppeli. Vorbei an Alpweiden führt der Weg zum Grenzpfad zwischen den Kantonen Luzern und Bern. Auf der Ahorn-Alp öffnen sich wunderschöne Ausblicke ins Mittelland bis zum Säntis. Nach dem Mittagshalt wandert man immer auf den Höhenrücken bleibend via Fritzenfluh nach Eriswil. Eine kleine Anekdote von Wanderleiterin Mägi Heller zur geführten Tour übers Ahorn im April 2021: «Als ich beim Rekognoszieren das Heubergchäppeli ob Luthern verliess, fielen mir drei oder vier Reisbesen hinter der Türe auf. Bei meiner anschliessenden Recherche wurde ich im Büchlein Luthertal - Kirchen und Kapellen, Heubergchäppeli fündig. Josef Zihlmann fand hier 1971 den Brauch des Besenopfers noch lebendig. Der Alphirt auf dem Heuberg berichtete damals: «Ja, es kommen immer wieder Leute und bringen Kerzen und zünden diese an. Viele kommen wegen den 'Eissen' (Furunkel) und Ausschlägen und bringen einen Besen in die Kapelle. Wenn die Kapelle mit solchen Besen gewischt wird, wird der Spender von seinem Leiden geheilt.» Am Samstag bei der Wanderung fragte ich die Wanderinnen an jener Stelle, ob ihnen etwas aufgefallen sei. Daraufhin gingen sie nochmals ins Heubergchäppeli und sahen die Besen. Ich erzählte ihnen die Geschichte und alle mussten schmunzeln. Sie dachten wohl, das müsse etwas mit einer Hexe zu tun gehabt haben. Also, nichts wie los... ein Chäppeli wischen und vielleicht bringen wir das Corona Virus los.»
Höhenweg von Zell nach Willisau Nr. LU1846
Zell — Willisau • LU

Höhenweg von Zell nach Willisau

Wir wandern von Zell zu den Höfen Stocki und Salbrig zur Bösegg Kapelle, welche etwas abseits, aber doch am Jakobsweg liegt. Hier erreichen wir die nördlichsten Napfausläufer. Auf der Höhe zwischen Müli- und Nollental geht es zur mächtigen Honegg-Linde. Hier hat man einen ausgedehnten Blick über das Wiggertal. Nach einem kurzen Abstieg wandern wir der Änziwigger entlang zum Städtchen Willisau.
Von Willisau zum Kräuterdorf Hergiswil Nr. LU2020-18
Willisau • LU

Von Willisau zum Kräuterdorf Hergiswil

Wir wandern durch das historische Städtchen Willisau steil bergan zum Landvogteischloss. Der anstrengende Aufstieg wird mit einer herrlichen Aussicht auf das Napfbergland, den Jura und die Jungfrauregion bis zum Säntis belohnt. Nach Erreichen des höchsten Punktes, der Lindenegg, geht es hinunter ins Kräuterdorf Hergiswil. Zurück nach Willisau marschieren wir entlang der plät-schernden Aenziwigger.

Tags

Luzern Zentralschweiz Wanderung Sommer Winter mittel T1

Mit Klick auf ein Tag können Sie dieses in Ihrem Account hinzufügen und erhalten auf Ihre Interessen zugeschnittenen Content vorgeschlagen. Tags können nur in einem Account gespeichert werden.