Aus dem Verein

Mitarbeiterwanderung im Entlebuch

Wanderleiter Richard Portmann führte die rund 50 Mitarbeiter*innen des Vereins durch «seine» ganz speziellen Plätze im Entlebuch. Bereits beim Begrüssungskaffee auf seiner Terrasse wurde klar, Richard hat viele Geschichten erlebt und weiss sie ausdrucksstark zu erzählen. Denn er wohnt in einem bald 200-jährigen Haus, unweit einer für die Region bedeutende Stelle. Bei der Feldweid sorgte im Jahr 2005 ein Unwetter für verheerende Hangrutsche. Heute führt der Wanderweg durch das offene Gelände und den nachwachsenden Jungwald.

Weiter ging's der Sonne entgegen auf die Rengg und zu einem einmaligen Naturschauplatz im Kanton Luzern. Der Weg entlang des Waldrandes auf der Bramegg führt nämlich an etlichen Waldameisenhaufen vorbei. Faszinierend, diese wuselnden Völker. Beim Abstieg nach Ebnet tauchte die Gruppe in einen märchenhaften Wald ein - zu einem sehr alten, sagenumwobenen Baum. Richard erweckte dessen mutwilligen Fäller zum Leben und führte sein trauriges Schicksal gestenreich vor. Wehe dem, wer sich an dieser Tanne zu schaffen macht. Das Wandererlebnis wurde durch den eindrücklichen Gang hinab in eine natürliche hohle Gasse gekrönt.

Herzlichen Dank an Richard für die tolle Leitung und allen Mitarbeitenden für ihr Engagement zugunsten der Luzerner Wanderwege.

 

Mitarbeiterwanderung 2021

Fotos: Ramona Fischer

Schön, schöner, Schönenboden

Wanderleiterin Julie hat mit dem Titel ihrer Herbstwanderung nicht zu viel versprochen. Sie berichtet: «Mein Ziel war es, die Teilnehmer an die Sonne zu führen. Rund eine halbe Stunde nach dem Start in Horw erblickten wir die ersten Sonnenstrahlen. Nach dem steilen Aufstieg zum Schwesternberg empfing uns eine Herde Ziegen. Wir Wanderer stiegen über das Treppengeländer, für die Ziegen gab's ein Tunnel unten durch. Anhand der Wanderwegweiser bei der Bruust erklärte ich den Teilnehmenden, dass eine gelbe Spitze bei den Wegweisern auf einen Wanderweg hindeuten, eine weiss-rot-weisse Spitze auf einen Bergweg.

Beim Cholhüttli machten wir die wohlverdiente Znünipause und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen. Bald darauf erreichten wir die Grenze zum Kanton Nidwalden, wir wanderten weiter bergwärts über Wiesen und durch Wälder und genossen die Farbenpracht. Vor dem letzten Aufstieg über den Wurzelweg zur Schönenbodenhütte gönnten wir uns eine kurze Pause und bewunderten unseren Hausberg Pilatus, welcher sich als grossartiges Fotosujet präsentierte. Bei der Schönenbodenhütte servierten uns die zwei Hüttenwartinnnen eine feine Kürbissuppe und Kaffee mit Kuchen. Relaxen auf der sonnigen Terrasse, im Liegestuhl, auf der Schaukel oder einfach auf dem Bänkli am Waldrand machte allen Spass. Eben ganz nach dem Motto schön, schöner, Schönenboden.

Kurz nach dem Start zum Abstieg zur Krienseregg legten wir bei der Aussichtsinsel Roteflue einen Stopp ein. Die Sicht auf den farbigen Wald, den Vierwaldstättersee mit einem dünnen Nebelvorhang und der Blick zur Rigikette war fantastisch. Bei der Krienseregg endete die geführte Wanderung und mit der Gondelbahn ging's hinunter nach Kriens. Einige profitierten von den guten Verhältnissen und stiegen zu Fuss nach Kriens oder Horw ab. Eine gelungene Herbstwanderung auf Wanderwegen, die nicht überlaufen sind.»

 

Horw - Krienseregg

Fotos: Julie Schwarzentruber

Wandern im sagenhaften Entlebuch

Die Jungwacht & Blauring Luzern (JuBla) berichtet aus dem Wanderlager:

Vom 3. bis 5. Oktober wanderte die JuBla durchs schöne Entlebuch. Dank der grosszügigen Unterstützung und der engen Zusammenarbeit mit dem Verein Luzerner Wanderwege waren neun Teilnehmerinnen mit sieben Leiterinnen und Leitern unterwegs. Wanderschuhe geschnürt, Rucksack gesattelt und los gings.

Nach dem Treffpunkt in Schüpfheim am Bahnhof gings mit dem ersten doppelstöckigen Postauto aus dem Entlebuch weiter taleinwärts. Von Hüttlenen über Sörenbergli bis hin zum Lagerhaus im Schneebergli konnte der wunderbar bereitgemachte Wanderweg entlang der Emme genossen werden. Faszinierend wenn zudem bedacht wird, dass dahinter Freiwilligenarbeit steckt. Nach einem sonnigen Wandertag am Sonntag, wurde die Spielwiese mittels Gemeinschaftsspielen durch die Wandertruppe eingeweiht.

Dem Wetter zu Trotze wurden die noch trockenen Wanderschuhe gebunden und die Regenkleider eingepackt.  Vom Schneebergli über die Blattenegg via dem Lattgässli führte der Weg aufs Brienzer Rothorn. Für einige Sekunden meinte es gar Petrus gut und liess ein kurzer Blick auf den Brienzersee zu. Nach der Rückkehr folgte ein Gaumenschmaus und ein Singabend im Lagerhaus. Dank dem das so viele Personen aus verschiedenen Scharen aus dem Kanton Luzern aufeinandertrafen, gestaltete sich der Singabend als ein amüsantes Hörspiel.

Vollgepackt mit feinem Essen und vielen schönen Erinnerungen, wanderte die Gruppe aus dem Lagerhaus übers Kemmeribodenbad zur Marbachegg. Eine wunderbare Weitsicht ins herbstliche Entlebuch liess das Wanderlager sagenhaft und doch noch etwas trocken abrunden.

 

Wanderlager 2021

Fotos: Jungwacht & Blauring Luzern

Reife Trauben, süsser Wein - dank Sonnenenergie

«Das war ein absoluter Hit», sagt Wanderleiterin Mägi Heller rückblickend auf die Weinwanderung im Seetal. Sie führte die Gruppe zusammen mit Winzer Rafael Schacher von Hohenrain zum Schloss Heidegg. Natürlich durch verschiedene Rebberge an sonnenverwöhnter Lage, garniert mit Degustationen und spannenden Hintergrundinformationen des Winzers.

Nach der Mittagspause im Schlossgarten folgte die Führung im Kaiserspan. Edith Mächler und Andreas Bachmann verstanden es, gekonnt ihren Weinbau-Betrieb zu zeigen und Gastfreundschaft zu leben. Wunderbare Weine und passende Speisen rundeten die gelungene Themenwanderung ab. Offeriert wurden Führung und Apéro von der CKW, Hauptsponsorin der Luzerner Wanderwege. Herzlichen Dank allen Beteiligten für dieses tolle Erlebnis.

 

CKW Weinwanderung 2021

Fotos: Kaiserpan Weinbau und Mägi Heller

Ehrungsfeier 2021

Als Folge zweier nicht physisch durchgeführten Generalversammlungen ehrt der Verein Luzerner Wanderwege langjährige Mitarbeitende. 12 Personen wurden auf schriftlichem Weg zu Ehrenmitgliedern gewählt und erhielten als Andenken einen «echten» Wegweiser. Dieses Bild kennt man aus der aktuellen «Merci»-Kampagne des Dachverbandes Schweizer Wanderwege, welche die schweizweit rund 1500 Freiwilligen und deren Tätigkeiten am Wanderwegnetz. Vier Personen erhielten die Freimitgliedschaft und 12 Rücktritte wurden verdankt.

Zu Gast beim Weingut Sonnenberg in Kriens gab es nicht nur erlesene Tropfen zu geniessen, sondern auch Spannendes über den biologischen Rebberg und die genossenschaftliche Bewirtschaftung zu erfahren. Muntere Gespräche, gespickt mit Anekdoten und aktuellen Geschichten von den Wanderwegen zeugten vom grossen Bedürfnis, sich regelmässig auszutauschen. Präsident HansPeter Hürlimann ist voller Begeisterung über den leidenschaftlichen Einsatz der Ehrengäste: «Es ist fantastisch zu sehen und spüren, mit welcher Freude sich diese Menschen für die Wanderwege und die Signalisation engagieren. Diese jahrzehntelange und ehrenamtliche Arbeit gilt es hoch anzuerkennen.»

Oben: Ehrenmitglieder 2021. Unten: Besichtigung des Weinguts Sonnenberg in Kriens.

Liste der Ehrenmitglieder, Freimitglieder, langjährigen Mitarbeitenden und Rücktritte

Werner Klauser: 20 Jahre Bezirksleiter Lindenberg

Zur Rugghubelhütte

Wanderleiterin Julie Schwarzentruber gefällt die Bergwelt um Engelberg besonders. Ihre geführte Wanderung von Ristis zur Brunni- und Rugghubelhütte hielt denn auch, was sie versprach. Julie berichtet:

Zuerst ging's mit der Luftseilbahn von Engelberg hinauf nach Ristis. Die Terrasse befand sich noch im Morgenschlaf und es war noch frisch. Mit dem Sprichwort «Morgenstund hat Gold im Mund» starteten wir die Wanderung hinauf zur Brunnihütte. Nebst ein paar Kühen mit und ohne Hörner waren wir auf der ersten Etappe alleine unterwegs. Auf der Brunnihütte genossen wir auf der leeren Terrasse den Morgenkaffee mit Gipfeli. Auf dem Weg zur Rugghubelhütte entdeckten wir viele Blumen, auch ein paar kleine Schneefelder haben wir noch angetroffen. Grosse Freude bescherten uns die munteren Murmeli, die herum sprangen, auf den Schneefeldern waren sie besonders gut sichtbar. Wissberg und Hahnen waren zum Greifen, der Blick runter ins Tal eindrücklich. Wir genossen die Mittagsrast auf der Rugghubelhütte mit feinem Kuchen und Kaffee. Die Sonne schien vom blauen Himmel und obwohl es keinen Hitzetag gab, begrüssten die Teilnehmenden den frühen Start und das unterwegs sein in einer kleinen Gruppe.

Fotos von den Murmeli oben und dem Hahnen unten rechts: Julie Schwarzentruber

Eröffnung Grosser Moorrundweg Sörenberg

Am Sonntag, 11. Juli 2021 eröffnete unser Partner, die Bergbahnen Sörenberg AG, den Grossen Moorrundweg mit 17 Erlebnisstationen. Nebst ganz viel Spiel und Spass verspricht das neue Freizeiterlebnis in der geschützten Moorlandschaft der UNESCO Biosphäre Entlebuch auch unterhaltsame Wissensvermittlung. So sind ganze Familien oder auch Schulklassen gefordert, die Geheimnisse der Moore zu lüften. Die Rossweid ist sogleich Start und Ziel der abwechslungsreichen Moorexpedition. Gefeiert wird die bedeutende Eröffnung mit einer besonderen Überraschung für die ersten 1000 Kinder.

Sie erhalten an der Talstation Rossweid einen Moorbeutel, welcher auf dem Grossen Moorrundweg mit Naturmaterialien gefüllt wird. Vor dem Erlebnis-Restaurant Rossweid wird anschliessend in einem grossen Kreis das Moormandala gelegt. Weitere Informationen zur Eröffnungsaktion und eine Erlebniskarte finden Sie im untenstehenden Flyer.

Flyer «Das grösste Moormandala der Schweiz»

Bild: Bergbahnen Sörenberg AG

Nachts über den Rontaler Höhenzug

Die Wandernacht vom 26. auf den 27. Juni wird zum magischen Erlebnis. Dank optimaler Witterung genoss die Gruppe von Wanderleiter Martin Heini und Co-Leiterin Mägi Heller die Abenddämmerung sowie das Morgenrot in vollen Zügen. Die 20 Kilometer lange Wanderung dazwischen hatte es in sich. «Im Wald oberhalb Schönau waren infolge eines Sturms etwa an einem Dutzend Stellen Bäume über dem Weg liegend. Zum Glück hatten wir noch etwas Tageslicht und konnten alle Hindernisse umgehen oder übersteigen», berichtet Martin Heini. Bei seiner Besichtigung eine Woche zuvor war die Lage noch in Ordnung.

Ausgestattet mit Stirnlampen der Schweizer Wanderwege erfuhren die Teilnehmer*innen Wissenswertes über das 3D-Bild der jagenden Lebewesen, zu denen der Mensch gehört, sowie über die Netzhaut, das Blenden oder eben das Gewöhnen an die Dunkelheit. Das rote Licht reichte völlig aus. Ab der Sonnhalde liess Martin die Nachtwandernden die Borke von Eiche, Rosskastanie und Winterlinde fühlen, sowie die Entfernungen nach Gehör schätzen und die Wahrnehmung auf die Beschaffenheit des Bodens (Sandstein) lenken. Dank Co-Leiterin Mägi blieb die Gruppe trotz Dunkelheit nach jeder Pausen komplett zusammen.

Pünktlich, kurz vor Mitternacht, folgte die Zwischenbelohnung beim Hof Fusterli in Udligenswil. Ein reichhaltiges Buffet stärkte alle für den zweiten Teil der Nacht. Mit dem Licht des inzwischen aufgegangenen Mondes ging es weiter über Dotterberg und den Dietschiberg  zum Kloster Gerlisberg. Im ersten Morgenlicht war die Aussicht auf das Seebecken und den Pilatus besonders eindrücklich. Trotz Müdigkeit war der Drang grösser, bis zum Bahnhof weiterzuwandern, statt auf die ersten Busse zu warten. «Am Schweizerhofquai bescherten uns die Wolken zwar keinen Sonnenaufgang, dafür ein prächtiges Morgenrot. Ein perfekter Abschluss um 5:20 Uhr», so Martin Heini.

 

Wandernacht 2021

Fotos: Martin Heini und Mägi Heller

 

Auch in der Biosphäre Entlebuch wurde die Wandernacht zum mystischen Abenteuer. Lesen Sie den Bericht unseres Wanderleiters Richard Portmann aus Teilnehmersicht.

Wandernacht Entlebucher Anzeiger Titelseite

Wandernacht-Bericht im Entlebucher Anzeiger

Pure Energie auf dem Sonnenberg

Die geführte Wanderung von Schwarzenberg durchs Renggloch und die Wolfsschlucht wurde mit einem Apéro riche unserer Hauptsponsorin CKW auf dem Sonnenberg gekrönt. Passenderweise strahlte die Sonne vom Himmel und bescherte der Gruppe um Wanderleiter Martin Heini eine tolle Stimmung. Klicken Sie sich durch die tollen Fotos von Co-Leiter Richard Portmann.

 

Ried - Obergütsch

Fotos: Richard Portmann

Abendliche Sagen-Wanderung mit Richard Portmann

Sieben versteinerte Hengste, mystische kleine Menschen, grosse, starke Brückenbauer und zwei Eimer voll Gold. Diese Sagen bildeten die Höhepunkte der wunderbaren Abendwanderung. Richard erzählte so spannend, dass plötzlich auch die Kühe zuhörten.

 

Rundwanderung Marbach

Fotos: Esther Fuhrer

Waldstätterweg und Steinhuserberg

Über Auffahrt stand unsere Wanderleiterin Mägi Heller gleich doppelt im Einsatz. Bei der verschobenen Frühlingswanderung am Waldstätterweg erlebten die Wanderinnen auf dem Waldstätterweg von Vitznau via Gersau nach Brunnen ein Hauch von Süden, Romantik und anmutende Waldvegetation. Dies alles bei Sonnenschein und Regenwetter, dazwischen auch mal mit herrlicher Rundsicht.

 

Unterwegs am Waldstätterweg.

 

Am Höhenweg über den Steihuserberg erfreute sich Mägi mit ihrer Gruppe an der traumhaften Lage und der herrlichen Aussicht: Über's Mittelland bis zu den Berner Alpen, ins Entlebuch und von der Pilatuskette bis zum Säntis. Darum ihr Tipp: «Für diese Wanderung muss man viel Zeit einplanen. Nicht nur zum Wandern, sondern zum Sehen, Staunen und Geniessen.»

Buchensäge - Wolhusen

Fotos: Mägi Heller

Restversammlung schriftliche GV

Am 5. Mai öffneten HansPeter Hürlimann (Präsident), Esther Fuhrer (Administration), Andreas Lehmann (Geschäftsleiter), Markus Wyser (Kassier) und Benedikt Hilfiker (Revisor) die zahlreich eingegangenen Kuverts der schriftlichen Generalversammlung. 750 gültige Stimmkarten wurden ausgezählt.

Alle Traktanden werden mit überwältigenden Mehrheiten gutgeheissen. Der Vereinspräsident HansPeter Hürlimann wird einstimmig für weitere drei Jahre bestätigt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sowie die beiden Revisoren werden ebenfalls wiedergewählt.

Zum Protokoll

 

Restversammlung 2021

Voralpenwanderung Entlebuch

Unser Wanderleiter Nick und ein volles Dutzend Frauen, das ergab ein gelungener Wandertag im Entlebuch.

Nick berichtet: «Mega schön war's. 12 aufgestelle Frauen nahmen mit mir die lange Wanderung ab Trubschachen unter die Füsse. Bei schönem Frühlingswetter und mit guter Fernsicht haben wir teilweise den Grenzpfad Bern / Luzern abgeschritten. In Marschrichtung den Napf jederzeit am Horizont und im Rücken die Berner Alpen und Schrattenfluh. Nach ewigem Auf und Ab – was im Napfgebiet nicht unüblich ist – waren alle froh, als es dann hoch über Schüpfheim nur noch 'nidsi' ging. Nach 5 ¾ Std reiner Wanderzeit bzw. nach rund 7 Stunden konnte man wahlweise im Bahnhöfli noch etwas trinken oder sich direkt auf den Heimweg machen. Die ganze Gruppe war nach 20 km Fussmarsch wohlbehalten, müde und zufrieden.»

 

Trubschachen - Schüpfheim

Fotos: Nick Meyer

Emmenuferweg

Auf der geführten Wanderung vom Samstag folgte Wanderleiterin Julie Schwarzentruber der wilden Kleinen Emme von Wolhusen nach Hasle. Bei den vier Flussquerungen sieht man eindrücklich, wie sie sich einen Weg durch die Nagelfluh-Felsbrocken gebahnt hat. Zur Mittagspause bot sich ein idyllischer Platz in der Auenlandschaft an - mit schönen Sitzgelegenheiten und Weidenbäume im Hintergrund. Anschliessend schlängelt sich der Weg entlang dem Felsen. Dank einem Holzsteg bequem zu erwandern.

 

Wolhusen - Hasle

Fotos: Julie Schwarzentruber

Übers Ahorn

Eine kleine Anekdote unserer Wanderleiterin Mägi Heller zur Tour übers Ahorn:

«Als ich beim Rekognoszieren das Heubergchäppeli ob Luthern verliess, fielen mir drei oder vier Reisbesen hinter der Türe auf. Bei meiner anschliessenden Recherche wurde ich im Büchlein Luthertal - Kirchen und Kapellen, Heubergchäppeli fündig. Josef Zihlmann fand hier 1971 den Brauch des Besenopfers noch lebendig. Der Alphirt auf dem Heuberg berichtete damals: "Ja, es kommen immer wieder Leute und bringen Kerzen und zünden diese an. Viele kommen wegen den 'Eissen' (Furunkel) und Ausschlägen und bringen einen Besen in die Kapelle. Wenn die Kapelle mit solchen Besen gewischt wird, wird der Spender von seinem Leiden geheilt."
 
Am Samstag bei der Wanderung fragte ich die Wanderinnen an jener Stelle, ob ihnen etwas aufgefallen sei. Daraufhin gingen sie nochmals ins Heubergchäppeli und sahen die Besen. Ich erzählte ihnen die Geschichte und alle mussten schmunzeln. Sie dachten wohl, das müsse etwas mit einer Hexe zu tun gehabt haben. Also, nichts wie los... ein Chäppeli wischen und vielleicht bringen wir den Corona Virus los.»

 

Luthern - Wyssachen

Fotos: Mägi Heller

Start in die Wandersaison 2021

Unser Wanderleiter-Obmann Martin Heini startete mit einer kleinen Gruppe in die Wandersaison. Trotz Bise und wenig frühlignshaften Temperaturen war die Stimmung sehr gut und die Wanderlust gross. Den Besuch zweier Hofläden, spannende Informationen über die Gegend und die Geschichte des Ostergau rundeten die Wanderung ab. Wir freuen uns auf die kommenden Touren unseres neuen Wanderprogramms 2021/22.

 

Willisau - Ostergau

Fotos: zvg (siehe Bildlegenden)

Schutzkonzept "geführte Wanderungen"

Ab 14. März starten wir wieder mit unseren geführten Wanderungen.
Melden Sie sich frühzeitig an!
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 14 Personen beschränkt.

Wir halten uns an das Schutzkonzept.

 

Schutzkonzept Covid-19

Webkarte Regionale Teilrichtpläne Wanderwege

Die produktive Aufschaltung der Webkarte «Regionale Teilrichtpläne Wanderwege» ist nun abgeschlossen und die Karte ist im Geoportal integriert.

Mit den Regionalen Teilrichtplänen kann das Wanderwegnetz im Kanton Luzern gesichert und qualitätsvoll weiterentwickelt werden. Ein attraktives Wanderwegnetz ist unabdingbar für eine vielseitige Freizeit- und Erholungsregion.

 

Anerkennungspreis 2020 der Albert Koechlin Stiftung

Zum 22. Mal verlieh die Albert Koechlin Stiftung ihre Anerkennungspreise. Zu den diesjährigen Preisträgern gehören die fünf Innerschweizer Wanderweg Vereine Luzern, Obwalden, Nidwalden, Schwyz und Uri. Ihre Bestrebungen für ein flächendeckendes, attraktives, naturbelassenes und sicheres Wanderweg-Netz wird mit je 10'000 Franken unterstützt.

HansPeter Hürlimann, Präsident der Luzerner Wanderwege: «Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Diese Würdigung und Auszeichnung ist grossartig!»

Medienmitteilung Anerkennungspreis Albert Köchlin Stiftung

Foto: Albert Koechlin Stiftung

«Wanderwege dürfen nicht in Eigenregie verlegt werden»

Geschäftsleiter Andreas Lehmann nimmt in der Wochen-Zeitung für das Emmental & Entlebuch Stellung zum Thema geringfügige Verlegung eines Wanderweges.

Zum Artikel vom 22. Oktober 2020

Neue Signalisationstafeln in drei Gemeinden

2020 erneuerte unser Verein in den Gemeinden Meggen, Kriens und Triengen die Signalisationstafeln. An insgesamt 19 Standorten werden Wandernde über das lokale Wegnetz und SchweizMobil Routen informiert. Die Übersichtskarte zeigt die Wege neu in den bekannten Farben gelb, rot und blau entsprechend den jeweiligen Wegkategorien Wanderweg, Bergwanderweg oder Alpinwanderweg.

Im Gebiet Fräkmünt-Krienseregg können Sie sich zudem an 240 neuen Wegweisern orientieren.

 

Oben: Neue Infotafeln an beliebtem Ausgangspunkt für lokale Wanderungen in Meggen. Unten: Bericht in der Gemeindeposcht Meggen.

Umzug an die Hirschmattstrasse 36

Seit 7. Juli 2020 führen wir unsere Geschäftsstelle wieder an der Hirschmattstrasse 36 in Luzern, 5. Stock.

Da unsere Öffnungszeiten variieren, empfiehlen wir eine telefonische Anmeldung.

Mitarbeiterwanderung 2019


Bei Traumwetter machen sich über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, von Ennethorw via Bibimoos nach Hergiswil zu wandern. Immer wieder eröffnen sich wunderschöne Aussichtspunkte auf den Vierwaldstättersee und das prächtige Panorama rund um die Rigi und den Bürgenstock. Der technische Leiter Andreas Lehmann erläutert unterwegs die historische Bedeutung des Renggpasses und Lopper(tunnel)s mit spannenden Details. Im Gegenlicht der goldenen Herbstsonne zeichnete sich auch die Achereggbrücke ab. Deren interessante Geschichte lauscht man gerne, reicht sie doch bis ins 12. Jahrhundert zurück und offenbart die Ingenieurskunst jeder Epoche. Am Steinibach kreuzen sich die Wege überraschenderweise mit einer strahlenden Wandergruppe der Zürcher Wanderwege. Ein kurzer Schwatz später ist klar, alle sind begeistert von der herbstlichen Stimmung am Pilatus.

Nach einem Rundgang durch die Glasi und einem leckeren Mittagessen bedankt sich Präsident HansPeter Hürlimann bei allen für ihre grosse Arbeit: "Ihr seid die Botschafter unseres Vereins. Ob ihr die Luzerner Wanderwege als Wanderbotschafter repräsentiert, den Verein mit geführten Wanderungen in die ganze Schweiz tragt oder mit Schraubenzieher, Farbe und viel Sorgfalt an Wegen und Signalisation arbeitet. Ihr alle tut es mit Leidenschaft und voller Freude. Das macht mich stolz." Per Schiff geht es zurück nach Luzern, wo sich alle in die 33 Bezirke verstreuen und die Wintersaison für Scheeschuhwanderungen vorbereiten.

 

Text und Bilder: Ramona Fischer

Das Wanderlager mit der Jubla Luzern motiviert den Nachwuchs


„Natur pur“ kommt bei Jugendlichen gut an

Eine Gruppe Jugendlicher wartet mit halb geöffneten Augen im Lagerhaus Obergschwend auf der Rigi Südseite. Der Geschäftsführer des mitorganisierenden Vereins Luzerner Wanderwege, Andreas Lehmann, besucht das von ehrenamtlichen Jubla-Leiterinnen und Leitern geführte Wanderlager. Die Müdigkeit am zweiten Morgen kommt nicht von ungefähr. Fast alle haben draussen in selbstgebauten „Berliner“-Zelten geschlafen. Einige „Blauring-Meitschi“ bevorzugten es gar, ihre Matten und Schlafsäcke direkt unter freiem Sternenhimmel aufzuschlagen. Für andere hingegen war es die erste Nacht überhaupt ohne festem Dach über dem Kopf. „Das war so toll, ich will das unbedingt noch einmal machen“, sagt Céline auf die Frage nach ihrem bisherigen Highlight.

Lagerleiterin Manuela Wicki erklärt mit einem Schmunzeln, dass sich die anfängliche Skepsis der 21 Jugendlichen aus dem ganzen Kanton Luzern alsbald in Begeisterung gewandelt hat. „Zuerst glaubten einige nicht, dass aus ein paar Planen überhaupt ein komfortables Zelt entstehen kann. Als die „Berliner“ Form annahmen, wollten die meisten nicht mehr zurück ins Haus.“ Durchgeschlafen hätten allerdings die wenigsten, glaubt sie. Die 27-jährige gebürtige Wolhuserin ist eine routinierte Leiterin, die dank ihrer Erfahrung und dem Vertrauen in ihr Team kaum etwas aus der Ruhe bringt. Schon unzählige Jubla-Lager fanden unter ihrer sympathischen Regie statt. Durch geschickte Planung und einer grossen Portion Mut zur Flexibilität will sie dem Wandernachwuchs bleibende Erinnerungen ermöglichen. Ihre Leidenschaft wirkt ansteckend.

Zum ersten Mal
Ein paar Motivationsspritzen sind im ersten Wanderlager des Kantons Luzern von Zeit zu Zeit durchaus nötig. Denn wie einige Teilnehmer*innen erzählen, waren die Eltern von der Lageridee so begeistert, dass sie die Anmeldung vor der Einwilligung des Kindes vorgenommen haben. „Ein wenig Wandern ist okay aber nicht zu viel“, gibt Avin zu Protokoll und fügt hinzu: „Ich laufe dafür lieber schneller.“ Wie er haben viele seiner neuen Freunde vor dem Lager niemanden gekannt. Die ausgelassene Stimmung zeigt schnell, dass dies kein Problem ist. Auch Fatma, die weder fliessend Deutsch spricht noch jemals zuvor Wanderschuhe schnürte, findet sofort Zugang zur Gruppe. „Für mich ist es sehr aufregend. Ich erlebe viele Dinge zum ersten Mal. Die Leiter und Kolleg*innen sind sehr nett und übersetzen mir alles, was ich nicht verstehe“, sagt die in Ermensee wohnhafte Schülerin auf Englisch. Stolz geht sie mit ihrem „echten“ Wanderstock aus dem Wald bereits steilere Pfade auf und ab. Welche Wege kommen denn am besten an? „Solche durch den Wald, über Stock und Stein und mit viel Abwechslung. Hauptsache keinen Asphalt oder Beton“, ist sich die Gruppe der fünf bereits geübten Wanderinnen einig. Hoch im Kurs sind Ziele mit schöner Aussicht.

Der Sinn des Wanderns
„Wohin gehen wir?“, sei am Anfang immer die erste Frage, sagt Manuela. „Wir möchten zeigen, dass es nicht nur darum geht, von A nach B zu wandern. Wenn wir unterwegs an schönen Plätzen Rast machen, bräteln, die Aussicht geniessen und Karten für das Weiterwandern studieren, merken die Schüler*innen plötzlich, dass nicht nur Ziele und Gipfel attraktiv sind. Ausserdem gehört auch eine ‚Bähnlisafari‘ zum Programm. Das kommt gut an.“ Flurina, ebenfalls passionierte Leiterin, ergänzt: „Am Weg gibt es so viel Inspirierendes, man trifft immer auf etwas, was man spontan genauer erklären und so die Kids zu Fragen anregen kann. Obwohl die Gruppe bunt zusammengewürfelt ist, verlaufen die Ausflüge harmonisch. Beim Wandern haben wir viel Zeit zum Reden und uns kennenzulernen.“

Das Pionierprojekt verfolgt das ambitionierte Ziel, den Funken der Begeisterung auf die junge Generation zu übertragen. Fernab der Zivilisation, befreit von Alltagsaufgaben und unter kundiger Leitung können sich die Teilnehmer*innen einfach in der Natur bewegen. Gleichzeitig wird ihnen ein verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber Umwelt vorgelebt. Je nach Niveau ist selbständiges Orientieren im Gelände anhand der gelben Wegweiser und mittels topografischer Karte ein Thema. „Das Resultat sind viele spannende Erlebnisse ohne Handys und Internet. Mit der Zeit merken alle, dass wandern gar nicht so schlimm ist und man in einem Tag oder in einer Woche sehr viel erreichen kann,“ so die Lagerleiterin. Das bekräftigt auch Maksim, der mit seinen Eltern auch zu Hause in den Bergen unterwegs ist. „Ich mag wandern ohne zu übertreiben. Etwas Spass gehört dazu, das gefällt mir hier.“

Mit Stirnlampen zum Sonnenaufgang
Schon bald kam der Wunsch auf, einmal den Sonnenaufgang zu sehen. Gesagt, getan. Trotz einigen Protesten zum frühen Aufstehen war beim Loslaufen um 5:30 Uhr in kühler Dunkelheit die Vorfreude vereinzelt erkennbar. „Es war erstaunlich, wie zügig wir vorangekommen sind, solange wir fast nichts gesehen haben“, erzählt Manuela. So wurde die Sonnenaufgangswanderung auf den Rigi Kulm zur bleibendsten Erinnerung. Die spektakuläre Sicht und der goldene Morgenhimmel auf dem Etappenziel Rigi Scheidegg zauberte der ganzen Gruppe ein breites Lachen ins Gesicht. Da dürfen auch einmal Handys zu Fotozwecken gezückt werden. Zur Überraschung präsentiert sich die Königin der Berge an diesem Tag frisch gepudert. Vom Neuschnee sind alle ‚aus dem Häuschen‘. An vorderster Stelle marschiert Wiktor, dessen älterer Bruder Witek ihn kurzerhand ins Lager mitgebracht hat. Der jüngste Teilnehmer läuft problemlos mit. „Ich mag es, wenn es bergauf geht“, so Wiktor. Sein Bruder ergänzt, dass sie vor allem das Wandern in der Gruppe schätzten und ins Lager gekommen seien, weil ihnen die Leiter schöne Wege zeigten.

Was schöne Wege ausmachen, wie man solche findet und in eine Wanderplanung packt, erläutert Andreas Lehmann anhand interaktiver Aufgaben und einem Sternlauf. „Die Jugendlichen haben viel gelernt und konnten die neuen Informationen gleich im Gelände umsetzen. Am Ende waren alle total glücklich über das Erlebte. Sie genossen den Lagergroove und die vielfältigen Aktivitäten, die das Wandern einschliesst“, bilanziert Manuela zufrieden.

 

Text: Ramona Fischer
Bilder: Manuela Wicki / Jubla Luzern, Ramona Fischer

Durchs kleine Melchtal zur Aelggi-Alp - 30. Juni 2019

Siehe Fotogalerie

Naturschönheiten im Gitzitobel - 12. Mai 2019

Siehe Fotogalerie

82. Generalversammlung - 21. April in Gisikon

Der Verein Luzerner Wanderwege führte am 21. April 2018 seine 82. Generalversammlung im Gasthaus Tell, Gisikon durch. Die 115 Anwesenden wurden vom Gemeindepräsident von Gisikon, Herr Alois Muri, begrüsst.

Der Präsident HansPeter Hürlimann eröffnete die Versammlung und präsentierte seinen Jahresbericht. Dank guten Partnerschaften, dem Einsatz der Wanderbotschafter und der Partnerschaft mit dem SAC konnte das Ziel «neue Mitglieder gewinnen» erreicht werden. Mit 431 Neumitgliedern und der üblichen Anzahl an Austritten konnte eine erfreuliche Trendwende und eine starke Zunahme von Mitgliedern erreicht werden. Der Mitgliederbestand beträgt aktuell 2'589. Diese Zahl soll noch deutlich gesteigert werden.

Der Technische Leiter Andreas Lehmann berichtete, dass die freiwilligen Mitarbeitenden im 2017 über 3’000 Stunden für die Kontrolle der Signalisation aufgewendet haben. Die Kontrolle der Wanderweg–Signalisation ist noch immer die wichtigste Aufgabe der Luzerner Wanderwege. Die Wandersaison wird immer länger, die Schneearmut im Winter veranlasst viele Menschen, sich auf Wanderwegen zu bewegen. Grundsätzlich wird jedoch für die schnee- und eisfreie Zeit signalisiert. In der restlichen Zeit kommen weitere Faktoren hinzu, die nicht oder nur schwer beeinflussbar sind, wie Eisschlag oder Lawinen. Die Erneuerung von Zwischenmarkierungen ist wichtig.

Im laufenden Jahr werden die Gemeinden der Regionen Sursee–Mittelland, Luzern, und Seetal zu den ersten Entwürfen der Überarbeitung Wanderwegrichtplan Eingaben machen können. Die Rückmeldungen/Eingaben der Gemeinden werden über die Regionalen Entwicklungsträger entgegengenommen.

Ab 2018 arbeiten die Luzerner Wanderwege mit der sogenannten Fachapplikation Langsamverkehr. In diesem Instrument sind alle Routen von A nach B gespeichert. Die Grundlage sind die Karten der Swisstopo. Ebenfalls sind alle Standorte von Wegweisern gespeichert. 

Der Obmann der Wanderleiter Martin Heini blickte in seinem Jahresbericht auf ein erfolgreiches 2017 zurück. An insgesamt 45 Wanderungen konnten 824 Gäste gezählt werden. Für das Jahr 2019 sind 56 Wanderungen geplant. Diese sind im beliebten Wanderprogramm 2018/2019 mit Planausschnitten, Längenprofilen und weiteren nützlichen Informationen zusammengefasst.

Der Kassier Markus Wyser erläuterte die Rechnung für das Jahr 2017. Dank Beiträgen von Seiten der Schweizer Wanderwege konnte ein Überschuss verbucht werden. Für das Jahr 2018 wird ein ausgeglichenes Budget präsentiert.

Bucheli Josef, Rothenburg, Bezirksleiter; Bucher Hans, Hofstatt, Bezirksleiter; Dahinden Theo, Romoos, Bezirksleiter; Felder Beat, Sörenberg, Bezirksleiter; Lötscher Franz, Marbach, Bezirksleiter; Steinmann Toni, Ruswil, Vorstand/Bezirksleiter; Wyser Markus, Meggen, Vorstand; Zihlmann Franz, Schüpfheim, Bezirksleiter; Zosso Bruno, Luzern, Vorstand, wurden durch die Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Im Anschluss an die Generalversammlung genossen die Anwesenden das Mittagessen. Die Wanderung von Gisikon zur Rotsee-Badi in Ebikon Stand unter der Führung von Martin Heini bildete den Abschluss der gelungenen Generalversammlung.