Hinter den Kulissen

Bei unserer täglichen Arbeit draussen auf den Wanderwegen sowie auf der Geschäftsstelle in Luzern treffen wir immer wieder auf spannende Menschen. Hier teilen wir ganz persönliche Geschichten "von uns".

 

Der Mann für alles im Sörenberg


Dass die Wanderwege gepflegt werden, weiss jeder. Und doch weiss keiner, wer dies tut. Im Sörenberg sorgt seit 30 Jahren vor allem einer dafür, dass Wanderer perfekte Bedingungen für ihre Ausflüge vorfinden: Beat Felder.

 

Ein Mittwochmorgen Anfang Juli. Beat Felder sitzt in einem Restaurant in Sörenberg. Sein Kaffee wird bereits ohne Bestellung serviert. Er strahlt übers ganze Gesicht: „Ich freue mich immer sehr, wenn ich unterwegs Leute treffe und mich mit ihnen unterhalten kann. Es macht mich stolz, dass unsere Gäste auf schönen Wegen wandern können und dies schätzen.“  Dahinter steckt freilich viel Handarbeit. Seit 30 Jahren ist Beat Felder bei Sörenberg Flühli Tourismus angestellt. Früher als ‚Mitarbeiter im Aussendienst‘, heute im sogenannten ‚Werkdienst‘. „Einfach alles ausserhalb vom Büro“, schmunzelt Beat. Darunter fallen im Winter das Präparieren von Loipen, Winterwanderwegen und Schlittelpisten, das Freischaufeln von Bänkli, Gebäuden und Spielplätzen sowie den Fahrzeugunterhalt. Im Sommer sind 500 Stunden für die Wanderwege budgetiert. „Da spielt die Natur eine entscheidende Rolle. In den letzten Jahren hatten wir zum Glück keine Sturmschäden. Ein Unwetter im 108 km2 grossen Gebiet bringt schnell einen Monat mehr Arbeit.“

Obwohl er die neuralgischen Stellen gut kennt, trifft er unterwegs immer wieder Überraschungen an und muss schnell eine Lösung finden. „Die Zusammenarbeit mit den Gemeidearbeitern ist sehr gut und manchmal helfen mir auch Jungs aus dem Dorf. Aber es ist auch schon vorgekommen, dass ich alleine am Berg stand und einen umgekippten Pfosten aufstellen oder einen Brocken aus dem Weg räumen musste.“ Da sind kreative Lösungen im Einklang mit der Natur gefragt. „Am besten ist meine Arbeit, wenn man sie am Ende nicht sieht“, resümiert der gelernte Schreiner und Zimmermann. Mit seinem Jeep voller Werkzeuge kann er zwar viele Forstwege hochfahren, aber dennoch gehören ein paar Stunden laufen mit Material auf dem Rücken dazu. Fit ist der athletische Familienvater alleweil und noch lange nicht müde. „Auch in der Freizeit gehe ich gerne auf Bergtouren. Am liebsten abseits ausgetretener Pfade. Aber auch die Karrenfelder der Schrattenfluh faszinieren mich immer wieder.“

Beat Felder, Bezirksleiter im Sörenberg bei der Arbeit und mit seiner Werkzeugbank im Jeep.


Das Gerüst zum Anlehnen

Ebenfalls seit rund 30 Jahren engagiert sich Beat für den Verein Luzerner Wanderwege als Bezirksleiter. In dieser Zeit hat sich viel verändert. „Die Infrastruktur hat sich stark verbessert. Die Arbeit der Geschäftsstelle am Computer ist enorm. Ich staune immer wieder, wie detailliert jeder einzelne Wegweiser kartografiert und geplant wird. Der Verein gibt mir Sicherheit, ich fühle mich mit meinen Anliegen ernstgenommen. Er ist wie ein Gerüst zum Anlehnen.“ Dieses Gerüst werde es auch in Zukunft brauchen, meint Beat, denn die Ansprüche der Wanderer seien gestiegen. Schön, korrekt signalisiert und sicher sollen die Wege sein. „Früher ist man auch mal ein Stück durch eine sumpfige Wiese gelaufen, das hat einfach dazugehört. Heute muss die Wegqualität lückenlos stimmen.“ Sörenberg Flühli Tourismus steht schliesslich in Konkurrenz zu anderen Destinationen und will schlechte Propaganda tunlichst verhindern. Beat trauert nicht etwa den alten Zeiten nach. Im Gegenteil: „Mir gefällt der Wandel im Verein. Es wird frischer und ich bin stolzer Teil davon. Wenn immer möglich habe ich einen Prospekt dabei und zeige ihn den Leuten unterwegs.“

 

Saubere Wegweiser sind Beat besonders wichtig.


Der Einklang mit Flora und Fauna

Die grösste Problematik stellt aktuell das Thema Mutterkuhhaltung dar. „Die jüngsten Fälle haben die Bauern aufgeschreckt“, berichtet der gebürtige Sörenberger, der selbstverständlich jeden Bauern und Älpler der Region persönlich kennt. „Es braucht viele Gespräche. Es stehen Haftungs- und Kostenfragen im Raum, sodass die Bauern lieber Wege verlegen oder auszäunen. Das bedeutet viel Aufwand und ist nicht überall möglich.“ Später auf dem Weg vom Kaffee zu seiner ersten Arbeitsstelle des Tages bringt er das Dilemma auf den Punkt. „Die Leute wollen Ruhe und authentische Landschaften, haben aber heutzutage weniger Bezug zur Natur und sind nicht mehr vertraut im Umgang mit Kühen. Wenn jemand wie wir jetzt durch diese Kuherde wandert, braucht es Erfahrung, um deren Befinden und damit die Gefahr einschätzen zu können. Zudem sind sehr viele Wanderer mit Hunden unterwegs. Seit die Wölfe nicht mehr in der Nähe sind, ist das weniger problematisch. Dennoch können Hunde das Vieh nervös machen“, weiss der erfahrene Jäger.

Man merkt, der Einklang der Menschen mit Flora und Fauna liegt ihm am Herzen. Beat hat stets die Sinne geschärft, beobachtet Wildtiere und saugt mit leuchtenden Augen die Farben einer prächtigen Alpwiese auf. „Unsere Moorlandschaft ist sehr sensibel. Alle haben ein Interesse daran, diese zu erhalten und auf guten und schönen Wanderwegen zu gehen. Meine Arbeit ist eigentlich nie zu Ende, dafür ist das Gebiet zu gross und zu wenig übersichtlich“, sagt Beat und zückt seinen Notizblock. „Den habe ich immer dabei und am Abend sind wieder ein paar Seiten voll mit Aufgaben. Ich hätte gerne immer alles perfekt.“ Trotzdem schafft es der begnadete Handwerker, nicht in Hektik zu verfallen. Stress sei gar nicht gut für ihn. Er mache seine Sachen lieber gut und richtig, auch wenn das manchmal länger dauert. Dafür gönne er sich mittags jeweils eine Auszeit an einem schönen Platz am Berg. „Das ist mein Luxus. Wenn ich morgens im Radio die Verkehrsmeldungen höre, bin ich immer wieder froh, hier zu sein.“

 

"Die Übergänge in den Jahreszeiten sind jedes Jahr anders. Das fasziniert mich", sagt Beat Felder.


Die Spuren der Biker

Beat Felder ist ein Glücksfall für die Tourismusgemeinde Sörenberg Flühli. Eine plötzliche Holzstauballergie setzte seiner Karriere als Schreiner oder Zimmermann ein Ende. Über den Aushilfsjob als Loipenpräparator schaffte er sich damals kurzerhand selber eine ganzjährige Stelle. „Langweilig wird mir nie“, sagt Beat mit Blick auf den Emmensprung. In Zukunft, ist er überzeugt, werde der Bike-Trend zur wachsenden Herausforderung: „Es ist ja so eine Sache mit den Bikern: Jeder weiss, dass die Wanderwege nicht dafür gemacht sind. Aber die wenigsten sehen die Schäden. Wer fährt schon zurück den Berg hoch, wo man eben ‚runtergerast‘ ist und eine fette Bremsspur hinterlassen hat? Solche Rillen werden dann vom Regen ausgewaschen. Das kann man nicht mehr reparieren“, sagt Beat und zeigt mit konsternierter Miene auf eine ebensolche Spur. Ganz klar, es ist ein Reizthema. „Wenn möglich, versuchen wir Biker und Wanderer zu trennen. Es braucht Aufklärung und eine saubere Signalisation. Da hilft die Biosphäre Entlebuch enorm mit. Ziel ist, alle zufriedenzustellen.“

 

Beat Felder kennt sein Gebiet bis in die hintersten Winkel.


Die Natur bestimmt den Tag

Wir haben Glück mit dem Wetter, nach einem kräftigen Regenguss am Morgen strahlt die Sonne zwischen den Wolken hervor. „Ohne einen Wetterbericht gehe ich nicht aus dem Haus. Ich will auf alles vorbereitet sein. Nicht selten wirft das Wetter meinen Tages- oder gar Wochenplan über den Haufen. Aber das ist doch schön, denn die Natur heilt sich manchmal selber und wir Menschen müssen uns anpassen.“ Genau so ein Fall gibt es ab dem 1. August in Flühli hautnah zu erleben. Die Hängebrücke am „Chessiloch“ wird eröffnet. Dieser Bau ist nicht etwa eine Touristenattraktion sondern war dringend nötig. „Die alte Brücke wurde mehrmals infolge Hangrutschs oder bei Hochwasser weggeschwemmt und musste immer wieder saniert werden.“ Rund 15 verschiedene Wanderrouten führen über dieses Gebiet in Richtung Städeli, Fürstei, Sattelpass oder Hagleren. Die Kollegen der Gemeinde warten bereits an der Baustelle. Am Anschlussweg gibt es noch einiges zu tun. Also machen wir uns auf dem Weg, wobei Beat, wen wunderts, im Minutentakt gegrüsst wird. „Ich erfahre viel Wohlwollen bei unserer Tourismusgemeinde, den Bergbahnen, Bauern und Touristen“, sagt er und grüsst lächelnd zurück.

 

Text und Bilder: Ramona Fischer

 

Helden der Wanderwege


Ganze 2’750 Kilometer markierte und gut unterhaltene Fuss- und Wanderwege befinden sich im Kanton Luzern. Das ist in etwa die Distanz von der Stadt Luzern nach Sankt Petersburg in Russland. Verrückt. Gepflegt und gehegt werden die Wege von freiwilligen Bezirksleiterinnen und Bezirksleitern. Sie betreuen jeweils einen der 33 Bezirke im Kanton Luzern und kontrollieren jeden Weg einmal pro Jahr. Klaus Schürmann ist einer von ihnen.


Mit Pinsel und Schraubenzieher unterwegs

Früh morgens macht sich Klaus Schürmann in Luzern für seinen Einsatz bereit. Die Weg-Farben hat er am Vorabend aufgefüllt und die Utensilien wie Pinsel, Schraubenzieher, Gartenschere und Drahtbürste in seinen Werkzeugkasten gelegt. Zwischen April und Oktober kontrolliert er 120 Kilometer Wanderwege in der Gemeinde Schwarzenberg. Er investiert für diese Aufgabe etwa einen Tag pro Woche.

Ein kurzer Blick in den Kofferraum, ob er auch an alles gedacht hat und los geht es. Klaus Schürmann erreicht in 35 Minuten den Parkplatz Gantersei im Eigenthal. Das Tal liegt noch im Schatten. Die Sonnenstrahlen lassen nicht lange auf sich warten und beginnen den Tau auf den Wiesen zu trocknen.

Ab hier geht es mit Rucksack, Werkzeugkasten und kleiner Leiter zu Fuss los. Bereits beim Parkplatz steht ein Wegweiser der Luzerner Wanderwege. Dieser wird geputzt und die Schrauben festgezogen. «Die Witterung hinterlässt ihre Spuren. Vom Wind lockern sich die Befestigungen der Wegweiser. Und dort wo Bäume in der Nähe sind, muss ich die Wegweiser jeweils schruppen, damit sie sauber werden».

Klaus Schürmann ist einer von 33 Bezirksleiter im Kanton Luzern und kümmert sich um den Unterhalt der Wanderwege im Bezirk Schwarzenberg.


Ein Tag in Zweisamkeit

Auf längeren Touren wird Klaus Schürmann von seiner Frau Edith begleitet. Es gibt viel zu tragen, auch wenn sie sich auf das Minimum beschränken. Besonders herausfordernd sind alpine Wanderwege, gekennzeichnet mit den Farben weiss und rot. Um die Sicherheit zu gewährleisten, benötigen Klaus und Edith Schürmann mindestens eine freie Hand. Bei Kletterpassagen stecken sie die Farbe auch mal in den Hosenbund, um beide Hände frei zu haben. Der Rest des Materials und die Zwischenverpflegung sind im Rucksack verstaut.


«Die Wanderzeit zieht sich in die Länge, weil wir alle paar Meter anhalten, um die Farbe zu erneuern, Wegweiser kontrollieren und putzen.»

 

Bei einer ausgeschilderten 5 bis 6-stündigen Wanderung, heisst es sehr früh zu starten. Aber auch dann ist eine Rückkehr vor Einbruch der Dunkelheit meist nicht möglich. Durch die vielen Stopps brauchen Klaus und Edith Schürmann die doppelte Zeit, um den gesamten Weg zu gehen.

«Wenn wir Wanderer treffen, kommen wir oft mit ihnen ins Gespräch. Das Interesse an unserer Arbeit ist jeweils gross. Sie finden es toll, dass wir diese Aufgabe auf freiwilliger Basis machen und die Wanderwege einwandfrei unterhalten sind.» Wenn Klaus Schürmann nicht am Wandern ist, sorgt er sich mit viel Herzblut um seine vier Enkelkinder. Sie sind sich einig – sobald sie gross genug sind, werden sie mit Opa wandern gehen.

Unterwegs werden verbleichte Farben nachgemalt, lose Schrauben angezogen und Wegweiser gereinigt.

 

Klaus Schürmanns Wandertipp

Sternwanderung auf den Pilatus am 31. August. Über den Heitertanndliweg zum Gipfeltreffen auf dem Pilatus Kulm. Oben stossen wir zur Belohnung mit den Fachorganisationen der Kantone Nidwalden, Obwalden und Uri an.

Lerne hier alle unsere Bezirksleiter kennen.

Text und Bilder: Nadine, Blog Luzern Tourismus

Neu auf der Geschäftsstelle: Adrian Wüest

Adrian Wüest in den Bergen. Da ist er am liebsten.


«Für Skitouren stehe ich gerne mitten in der Nacht auf»

Adrian Wüest aus Kriens arbeitet seit Anfang April auf der Geschäftsstelle der Luzerner Wanderwege. Er «beerbt» damit seinen Studienfreund Elias Vogler, der nach gut sieben Jahren an vorderster Front eine verdiente Auszeit nimmt und mit Freundin und Fahrrad auf Reisen geht.

Die beiden Kollegen teilen nicht nur das Flair für technische Applikationen wie das bei den Wanderwegen so wichtige Geoinformationssystem (GIS), sondern auch die Freude an Projektierung, Planung und Umsetzung. «Das Spannende an meiner Arbeit ist der gesamte Prozess. Von der ursprünglichen Idee bis zur tatsächlichen Realisierung vor Ort ist ein weiter Weg. Zum Beispiel reizt mich ein neuer Wanderweg von fast fünf Kilometern. Aktuell arbeiten wir an der Linienführung, suchen Lösungen mit Eigentümer und hoffen, dass das Projekt die Baubewilligung erhält. Damit könnten wir den Wanderern in der Region einen tollen Mehrwert bieten.»

Auch nach Feierabend oder an freien Tagen sind Adrian und Elias gemeinsam unterwegs. «Wir sind leidenschaftliche Skitourengänger. Wenn Berge und Pulverschnee rufen, stehe ich dafür gerne mitten in der Nacht auf.» Geschäftsleiter Andreas Lehmann meint dazu nur: «Manchmal ist es besser, wenn ich nicht weiss welches Couloir die beiden als nächstes hochsteigen.»

 

Adrian glücklich auf dem Gipfel.

 

Die Arbeit führt Adrian oft nach draussen. «Diese Kombination schätze ich sehr an meinem neuen Job. Auf den Wanderwegen entstehen Visionen, in Gesprächen werden Möglichkeiten ausgelotet und am Computer konkret festgehalten. Mein Ziel ist, die verschiedenen Interessen zu vereinen und unsere Vorhaben auch gemeinsam mit freiwilligen Helfern zu verwirklichen.»

Wenn man den jungen Krienser privat antreffen möchte, ist die Chance irgendwo an der Pilatuskette am grössten. «Da oben bin ich sehr gerne. Ob zu Fuss, am Klettern oder mit dem Bike.» Da liegt die Frage nahe, wie es denn um das Verhältnis zwischen den Natursportlern steht. «Ich mache mich frühzeitig mit der Klingel bemerkbar, dass die Wanderer nicht erschrecken, fahre an engen Stellen langsam oder gehe zur Seite und grüsse freundlich. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Mein Wunsch ist generell, dass sich die Menschen mit mehr Respekt begegnen und weniger die Köpfe einschlagen.»

Im Kanton Luzern fehlt es Natur- und Sportbegeisterten wie Adrian wirklich an nichts. «Ausser an der Erlaubnis zum Wellenreiten auf dem Vierwaldstättersee», schmunzelt der ehemalige Spitzenleichtathlet. «Das wäre eine coole Abwechslung.» Einen etwas ruhigeren Ausgleich bietet ihm dafür sein Nebenverdienst. Als Ergänzung zur Teilzeitstelle bei den Luzerner Wanderwegen baut er Trockensteinmauern. «Das Handwerk fasziniert mich. Mit einem Auge suche ich immer nach neuem Rohmaterial. Der Sandstein aus unserer Region gefällt mir besonders gut.»

 

Im Sommer trifft man den Krienser auch beim Klettern.

 

Und womit belohnt sich Adrian nach einem langen Arbeitstag, einer anstrengenden Tour oder einfach so? «Mit Raclette. Als Sohn einer Walliserin kann ich darauf nicht verzichten.» Seine Eltern haben sich übrigens vorgestellt, ihr Sohn werde einmal Pfarrer. «Als ich dann einmal gemerkt habe, dass die Opfergaben gar nicht in die Taschen des Pfarrers wandern, sank mein Interesse rapide», sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. Man merkt schnell, Adrian ist für so manchen Spass zu haben.

Wir freuen uns, mit Adrian Wüest einen kompetenten Ansprechpartner an Board zu haben. Er bereichert unser Büro mit seiner sympathischen Art und teilt unsere Begeisterung für Natur und Bewegung.

 

Text: Ramona Fischer

Bilder: Adrian Wüest