Durch das Dorf Altbüron gehts in Richtung Burgruine auf die Anhöhe hinauf. Auf der Talflanke bleibend führt der Weg mal im Wald, mal über Felder zum Aussichtspunkt Isehuet, welcher am beliebten Grenzpfad Napfbergland liegt. Der Blick reicht weit über das Tal der Rot, das Mittelland bis in den Jura und die Alpen. Stetig an Höhe verlierend wandert man am Weiler Ober Berghof vorbei über die Krete dem Dorf St. Urban entgegen. Von Weitem sind die Kuppeln der Klosterkirche des ehemaligen Zisterzienserklosters zu sehen. Die Anlage ist einen Besuch wert, bevor die vielfältige Wanderung in St. Urban endet.
Rubrik: Fokus Kraftorte
Information
Diese Wanderung ist Teil der Wandertrophy 2025.
Alle Trophyziele und Details unter www.wandertrophy.ch
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
Altbüron, Post
0:00
0:00
Isehuet
0:57
0:57
Ober Berghof
1:22
0:25
St. Urban
2:17
0:55
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. _LU2026_Flurnamen5
Dagmersellen
— Wauwil
• LU
Naturschätze und ein Juhee
Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden.
Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Nr. _LU2026_Flurnamen4
Ufhusen, Käserei Dorf
— Zell LU, Bahnhof
• LU
Der Chasperli von Ufhusen
Ufhusen ist der letzte Ort vor der Kantonsgrenze zwischen Willisau und Huttwil. Hier wird eher selten eine Wanderung gestartet: Umso mehr Ruhe und Entschleunigung finden Wandernde hier. Kurz nach dem Start begegnet man schon dem "Chasperli", einem Grundstück ausserhalb von Ufhusen. Auch wenn einem sogleich der Bub mit der roten Zipfelmütze und die lustigen Geschichten mit ihm in den Sinn kommen: Der Name Kaspar war ein sehr beliebter Name in vergangenen Zeiten. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass das Grundstück in Ufhusen nach seinem damaligen Besitzer benannt wurde. Moderates Auf und Ab zeichnet die Wanderung schliesslich bis Rüediswil aus. Das Luthertal wird hier überquert, um auf die gegenüberliegende Krete zu gelangen. In so mancher Grube wird Kies abgebaut. Schöne Weitsichten lassen einen immer wieder staunen.
Die Abgeschiedenheit der Wanderung, die Täler und Gräben des Napfberglandes, aber auch die überraschenden Weitblicke auf den Hügeln sind die Highlights dieser entschleunigenden Wanderung.
Nr. Raiff26_LU_02
Nebikon - Startposten
— Wauwil - Zielposten
• LU
Tanzender Fuchs am Egolzwilerberg
Kurz führt der Trail über Quartierstrassen, taucht bald bei Rehhalden in den Wald ein. Der Rastplatz Fuchsetanz ist bald erreicht; der Spielplatz und die Brätlistelle laden zu einem längeren Halt ein.
Kurz darauf lichtet sich der Wald und die Aussicht auf die weite Ebene des Wauwilermoos und die Berge wird frei. Am Waldrand bei Allmend lohnt es sich, nochmal einen Zwischenhalt einzulegen: Die Brätlistelle wartet mit prächtiger Weitsicht auf. Bis Waldacher führt der Wanderweg auf der Höhe weiter, ab hier beginnt der kurzweilige Abstieg bis zum Bahnhof Wauwil.
Nr. LU0008
Grosswangen
— Gettnau
• LU
Zur Burgruine Kastelen
Diese vielseitige, abwechslungsreiche Wanderung startet in Grosswangen und führt der idyllischen Rot entlang. Das Naturlehrgebiet Gishubel/Buechwald wurde in einem stillgelegten Teil der Kiesgrube angelegt. Für Familien ist dieser Ort besonders geeignet, lädt er doch zum Entdecken und Verweilen ein. Der Weg führt weiter nach Ettwiswil. Hier kann der erste Durst gelöscht werden. Die Burgruine Kastelen ist begehbar und von der obersten Plattform hat man eine prachtvolle Rundsicht. Funde vor Ort wurden auf ca. 3000 vor Christus datiert. Auf angenehmen Wegen erreicht man schliesslich Gettnau.