Gfellen — Eigenthal • LU

Zum neuen, alten Weg im Gebiet Riseten

Eine ganze Woche arbeitete unser Bautrupp mit freiwilligen Helfer*innen am vor vielen Jahren verschütteten Wanderweg zwischen Riseten und Risetenegg. Dank Entwässerungskanälen, in Handarbeit gefertigten Holzbrücken und Verbesserungen am Trassee, ist die schöne Verbindung wieder auf Naturbelag im Wald begehbar. Die Wanderung ab Gfellen führt Sie über den gesamten neuen Wegabschnitt. Er ist ab Riseten entsprechend mit gelben Wegweisern signalisiert. Auf der Schweizer Onlinekarte ist noch bis Ende 2020 die Umgehung auf der Forststrasse eingezeichnet. Die Route ins Eigenthal verläuft über den Trochemattsattel hinunter zur Unterlauelen und endet an der Bushaltestelle am Talboden.

Information

Wanderung Nr. LU2020-53

Präsentiert von Luzerner Wanderwege

Wanderroute

Gfellen
0:00
0:00
bus
Riseten
1:05
1:05
Risetenegg
1:27
0:22
Trochemattsattel
2:15
0:48
Unterlauelen
3:17
1:02
restaurant
Eigenthal
7:17
4:00
bus
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

Über die Pilatuskrete Nr. _LU2026-WP13
Gfellen — Pilatus Kulm • LU

Über die Pilatuskrete

Anspruchsvoll, genau das wünschte sich der Kantonsrat Simon Howald für die gemeinsame Wanderung. Mit knapp 7 Stunden Wanderzeit ist die gewählte Route nicht einfach spontan zu wandern. Deshalb hat er diese noch nie gemacht, meint Simon, und deshalb ist der Wanderleiter-Obmann der LWW, Martin Heini, wohl die richtige Begleitung. Auf der Blauen Tosse angekommen, der ersten Anhöhe, lohnt es sich definitiv, die Sonnenbrille aufzusetzen und die Aussicht über die Region zu geniessen. Da kennt sich Simon Howald gut aus, Raumplanung und Umwelt sind seine politischen Zentren. So kennt er auch die verschiedensten Naturschutzgebiete. Unsere Wanderung führt ebenfalls durch ein sehr grosses Schutzgebiet: Die Tafel fällt ihm natürlich sofort auf, die auf den Moorschutz des gesamten Glaubenberggebietes hinweist. Der Weg stellt nun über die Stäfeliflue schon einige Hindernisse bereit: Hohe Tritte, schmale Stellen, Steine liegen auf dem Weg. Herausforderungen ist sich Simon Howald mit seiner bald 8-jährigen Erfahrung als Parlamentarier gewohnt. Politik läuft selten nach Plan. Neben dem politischen Engagement wartet Arbeit in verschiedenen Bereichen und Betrieben, die er mit der Familie zu koordinieren hat. Wir gönnen uns eine Pause bei der Tripolihütte auf dem Wängengrat. Die Pro Pilatus stellt eine Auswahl an Getränken bereit, die auf dieser langen Tour und bei der sommerlichen Hitze köstlich sind. Auf dem Weg zum Mittaggüpfi verrät Simon Howald, dass er jedes Jahr eine Zweitagestour für Familie und Freunde organisiert. Die nächste Tour wird ihn ins Safiental führen. Er weiss bestens, was es bedeutet, eine längere Tour mit mehreren Leuten zu planen. Auch hier auf dem Felli machen wir eine Pause, bevor wir den langen Anstieg gegen das Widderfeld angehen. Mit der notwendigen Konzentration, gutem Stand und immer einer Hand an der Kette meistern wir auch die alpinen Herausforderungen am Widderfeld. Dann folgt noch die Gratwanderung über das Gemsmättli, die nochmals Trittsicherheit erfordert und zeigt, dass Simon Howald viel in den Bergen unterwegs ist und nicht nur in der Politik heikle Situationen meistern kann. Unterhalb des Tomlishorns erreichen wir den Touristenweg und gelangen in eine andere Welt. Doch wir sind beide froh, die Zivilisation nutzen zu dürfen, nicht nur wegen dem verdienten Kaffee, sondern auch, um mit der Bahn ins Tal zu fahren. Schön war’s, auch streng – aber zwischendurch braucht’s beides.
Zum neuen Weg im Steinibachwald Nr. LU2020-52
Kriens — Alpnachstad • LU

Zum neuen Weg im Steinibachwald

Freiwillige Helferinnen und Helfer arbeiten seit 2020 am Wanderweg im Steinibachwald. Der Bautrupp Luzerner Wanderwege beendete das Projekt nun im April 2021 mit einer neuen Umgehung der steilsten Stellen hoch zum Schwendelberg. Grosse Stufen aus vermoderten Rundhölzern wurden ersetzt, das Trassee entwässert und Sturmschäden beseitigt. Dazu war an einigen Stellen eine neue Wegführung notwendig. «Der Weg wurde früher zu steil angelegt, was für die Wandernde sehr mühsam ist. Die neue Linienführung integriert sich besser im Gelände, sodass wir viele Stufen entfernen konnten und der Unterhalt für den Wegabschnitt deutlich geringer ausfällt», erklärt Adrian Wüest. Das letzte Stück hatte es in sich: Eine Umgehung der steilsten, etwa 30 Höhenmeter langen «Treppe» im Bachtobel westlich der Lättgrueb. Ausschliesslich in Handarbeit und mit viel Engagement schaufeln und pickeln die Frauen und Männer während insgesamt zehn Tagen, Meter für Meter. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die flacheren Serpentinen mit kleineren Tritten erhöhen den Gehkomfort enorm. Dieser Wanderweg gehört für mich zu einem Highlight im schönen Horwer Naherholungsgebiet», bilanziert der Projektleiter. Die Wanderung ab Kriens führt am neuen Wegabschnitt zwischen den Punkten Steinibachwald und Schwendelberg vorbei. Nach der Überschreitung des Schwendelbergs gibt es südseitig eine direktere Verbindung in die Buholzerschwendistrasse. Sie ist mit gelben Wegweisern signalisiert. Anschliessend zweigt die Route in den Waldstätterweg. Panoramareich und gesäumt von vielfältiger Fauna geht es über den Renggpass hinunter nach Alpnachstad. Abkürzungen sind möglich (z.B. Start in Horw oder Ende in Hergiswil).
Solarenergie auf dem Sonneberg Nr. LU2020-11A
Schwarzenberg, Ried — Obergütsch • LU

Solarenergie auf dem Sonneberg

Wir halten uns auf dieser Wanderung über die Hügelzüge im Voralpenland möglichst auf der Sonnenseite. Die Sonne ist denn auch immer wieder das Thema unterwegs. Zu unserer Abkühlung steigen wir auch mal ab in tiefe Schluchten, um dann Licht und Wärme umso mehr wieder zu schätzen.
Zum grössten Windkraftwerk der Zentralschweiz Nr. LU0020
Finsterwald — Entlebuch • LU

Zum grössten Windkraftwerk der Zentralschweiz

Die Wanderung startet in Finsterwald, das mit dem Post-auto ab Entlebuch erreicht wird. Hier wurde zwischen 1985 und 1994 kommerziell Erdgas gefördert. Der Aufstieg zum Übergang 1185 m.ü.M beim Schafberg wärmt die Muskeln schonend auf. Schritt für Schritt öffnet sich das Panorama. Auf dem Passübergang erblicken wir unser Zwischenziel, das CKW-Windkraftwerk Lutersarni, wel-ches nach einem kurzen Abstieg über den Reistigraben erreicht wird. Das Windkraftwerk ist mit 120 Metern Höhe das grösste der Zentralschweiz und liefert Strom für rund 600 Haushalte. Der abwechslungsreiche Abstieg nach Entlebuch erfolgt über Feldmoos.

Tags

Luzern Zentralschweiz Wanderung Sommer Höhen- und Panoramawanderung mittel

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