Wir starten fast flach hinein ins Tal, das von steilen Bergen flankiert ist. Steil wird dann der Weg durchs Hüttentobel nach Hütten. Von da aus fällt das Gelände sanft ab zum bekannten Seealpsee. Meist spiegeln sich die umliegenden Berge wie auf einem Kalenderblatt. An heissen Tagen bietet er auch ein kühlendes Bad. Der Rückweg führt auf der anderen Talseite des Schwendebaches nach Wasserauen.
Information
Route: Schwende – Wasserauen – Hütten – Seealpsee – Wasserauen
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
Schwende
0:00
0:00
Wasserauen
0:37
0:37
Hütten
1:36
0:59
Seealpsee
2:17
0:41
Wasserauen
3:03
0:46
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Schwarzenberg LU, Ennenmatt
— Holderkäppeli
• LU
Ausblicke am Fusse des Pilatus
Es gibt sicher direktere Wege von Schwarzenberg zum Holderchäppeli. Der Umweg über Kotzigen, den Guberwald, die Spittelegg und auf die Würzenegg verleiht der Wanderung aber eine spezielle Würze. Man befürchtet Schlimmes beim Erreichen von Kotzigen – völlig zu Unrecht: Dieses voralpine Gebiet wurde früher von alemannischen Siedlern bewohnt. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Personennamen «Cozzo» ab. Die Bezeichnung «Kotzigen» bedeutet historisch so viel wie: «Bei den Leuten des Cozzo». In alten Urkunden ist der Ort für das Jahr 1293 unter dem Namen Kozingen historisch belegt. Der Aussichtspunkt Würzenegg bietet ein wunderbares Panorama auf die Pilatuskrete.
Die verschiedenen Blickwinkel auf die Pilatuskrete, die kühlen Wälder rund um Schwarzenberg, die Würzenegg sowie die Sicht auf Luzern bei Schilt im Eigenthal sind die Höhepunkte auf dieser Wanderung.
Nr. _LU2026_Flurnamen5
Dagmersellen
— Wauwil
• LU
Naturschätze und ein Juhee
Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden.
Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Nr. ET2023-12
Escholzmatt, Bahnhof
• LU
Rundweg Escholzmatt – Turner
Die Wanderung startet im Dorf Escholzmatt. Vorbei an der Kirche im Dorf führt der Wanderweg mit dem Anstieg durch den Wald hinauf zum Schwendelberg zur kleinen Kapelle St. Anna. Die Aussicht reicht ins Dorf hinunter und zum Hausberg Beichlen auf der gegenüberliegenden Talseite. Ab hier verläuft der Weg meist flach via Obermatt zum Bödeli. Beim Hof Mittelbödeli folgt der Anstieg über Oberbödeli hinauf zum Turner. Zum Bock, dem höchsten Punkt der Wanderung ist es nicht mehr weit. Hier wird man mit einer beachtlichen Rundschau und Aussicht belohnt. Der Abstieg durch den Bockwald führt via Bärgli, Lochweidli zum Lochgut hinunter und via Grabenhof zurück zum Ziel nach Escholzmatt. Hier befinden sich die Gasthöfe Rössli, Löwen, Krone und Bahnhof.
Nr. _LU2024-WP9
Wauwil
• LU
Rundwanderung Santenberg
Im Rahmen des Projektes «auf Lieblingswanderung mit Politikern» war Corinne Müller, Vorstandsmitglied der Luzerner Wanderwege, mit Inge Lichtsteiner unterwegs. Mit der Kantonsrätin aus Egolzwil gings auf ihren «Hausberg».
Für die gebürtige Egolzwilerin war klar, dass sie eine Wanderung am Santenberg wählen würde: «Ich bin hier aufgewachsen und der Santenberg ist mein Gebiet. Wir sind hier schon als Kinder im Winter hochgelaufen und runtergeschlittelt. Hier fühle ich mich wohl.» Auch jetzt sei sie oft mit dem Bike oder zu Fuss hier unterwegs.
Der Weg führt uns von Wauwil in wenigen Minuten durch den herbstlich gefärbten Wald auf den Santenberg. Die Blätter rascheln unter den Füssen und die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Wolkendecke. Auf der Anhöhe angekommen, weitet sich der Blick. Nur Eiger, Mönch und Jungfrau bleiben noch in den Wolken versteckt. Vorbei gehts an einem hölzernen Kreuz, welches einst als Schutz vor Stürmen errichtet wurde. Die nahe Chätzigerhöhe kennt Inge Lichtsteiner wie viele andere Einheimische als Kraftort.
Auf die Frage, wie sie zur Politik kam, erklärt Inge: «Durch meinen verstorbenen Mann. Er war Parteipräsident. So kam bei mir das Interesse an politischen Themen und der Gedanke, dass ich auch etwas bewegen könnte.» Nun ist Inge Lichtsteiner bereits seit 2009 Teil des Luzerner Kantonsrates. Auf dem Rückweg mit Weitsicht über die ganze Region bietet sich ein schöner Picknickplatz für eine Pause an. Inge Lichtsteiner packt eine Flasche Seehalder Weisswein aus eigenem Anbau aus. Bei gewöhnlichen Wanderungen nehme sie jeweils einen Proviant, Pflaster, Regen- oder Sonnenschutz und ihr Handy mit.
Wäre nicht die kühle Bise gewesen, hätte man noch lange verweilen können. So ging es aber zügig zurück zum Ausgangspunkt der schönen Rundwanderung. Herzlichen Dank, Frau Lichtsteiner für diesen lohnenswerten Tipp.