Die Marienburg ist bereits beim Start am Bahnhof Brittnau-Wikon prominent sichtbar. Abseits der Strasse führt ein schöner Weg zur Burg und daran vorbei zur Howacht. Die Aussicht auf das Mittelland, den Jura und die Alpen ist spätestens beim Trophyziel Howacht eindrücklich. Auf dem weiteren Weg gilt es aufmerksam zu sein, um die Grenzsteine zu entdecken. Zum Teil mit Berner Wappen sind sie eine Besonderheit. Abwechslungsreich über Weiden, Hügel und Wälder führt die Wanderung bis zum Spitzhubel. Der Weitblick hier ist nochmals grandios. Über Reidermoss und Reiden führt der Weg zum Bahnhof.
Information
Diese Wanderung ist Teil der Wandertrophy 2026.
Alle Trophyziele und Details unter www.wandertrophy.ch
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
Wikon
0:00
0:00
Schloss Marienburg
0:35
0:35
Howacht
0:50
0:15
Riedwald
0:50
0:00
Spitzhubel
2:25
1:35
Reiden
3:10
0:45
Reiden, Bahnhof
3:25
0:15
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. _LU2026_GW9
St. Urban, Bahnhof
• LU
"Rund um den Kanton Luzern” Etappe 9: St. Urban - Fischbach
Genau am nordwestlichsten Kantonszipfel, bei der grossen Klosteranlage in St. Urban, beginnt die Grenzwanderung zum Kt. Bern. Die Glockenklänge der Klosterkirche begleiten uns durch die hügelige Landschaft mit ihren prächtigen Bauernhöfen. Bald öffnet sich der Blick zu den Berner Alpen und bis zum Jura. Über Felder und Wälder führt der Weg im Gebiet der Rot, die den natürlichen Grenzverlauf bildet.
Nr. _LU2025_Trophy7
Triengen
— Rickenbach LU, Dorf
• LU
Sagenhafter Stierenberg
Nach dem Verlassen des Siedlungsgebietes von Triengen führt der Weg stetig bergan über Felder und durch den Wald. Im Schiltwald erreicht man den vorläufig höchsten Punkt der Tour. Nach dem Abstieg nach Mullwil steht bereits der nächste Aufstieg zum Stierenberg an. Immer wieder entdeckt man Holzfiguren des Sagenhaften Rundweges am Stierenberg - Gnomen, Elfen und Feen begegnen einem auf dem Weg. Oben ist die Aussicht atemberaubend weit. Über Niederwil führt der Weg nach Rickenbach, zum Ziel der langen aber sehr abwechslungsreichen Tour.
Rubrik: Fokus Kraftorte
Nr. _LU-GW2023-W4
Brittnau-Wikon
— Reitnau, Post
• LU
Ohne Eile zum einstigen Höhenfeuer
Heutzutage erreicht ein Bote, welcher in Luzern den Zug besteigt, das Dorf Wikon in 39 Minuten. Per Auto in einer halben Stunde. Vom 15. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts (und der Erfindung des Telefons) dauerte eine Alarmierung zwischen den beiden rund 34 Kilometer entfernten Orten rund anderthalb Stunden – mittels Feuerzeichen via fünf sogenannter Hochwachten. Das Netz im Kanton Luzern umfasste 17 strategische Punkte. Bei drohender Gefahr durch feindliche Truppen, um Männer zu mobilisieren oder gegen etwaige Angriffe der gegnerischen Konfession wurde ein hohes Holzgerüst angezündet. Tagsüber mit grünen Tannenzweigen versetzt, für genügend Rauchentwicklung. Der Hochwacht ob Wikon an der Grenze zum reformierten Kanton Aargau kam deshalb eine besondere Bedeutung zu.
Der Wanderweg zur heute als «Howacht» bezeichnete Lichtung auf 619 Meter führt seit 2023 von der Marienburg via Schlosshof unmittelbar über den Wiesenhang. Der freiwillige Bautrupp der Luzerner Wanderwege hat dieses historische Wegstück ausgebaut, wodurch fast einen Kilometer eintönige Forststrasse aus dem Wanderwegnetz entfällt. Auch der Zustieg zum ehemaligen Benediktinerinnenkloster verläuft dank dem Bautrupp seit 2022 direkt und auf Naturbelag. Neben Historischem erlebt man auf dieser Route viel Natur: Das verträumte Uerkental und der schmale Etzelgraben sind im Rest des Kantons wohl eher unbekannt. Sie bilden besagte Grenze zum Kanton Aargau. Mindestens fünf Marksteine zeugen von der ehemals grossen Bedeutung der Kennzeichnung.
Nr. LU2020CO10
Start point
— End point
• LU
Rundwanderung zur Uerke
Von Reiden bis Wikon hat man das erste Zwischenziel vor Augen: Die Marienburg, welche mit einer öffentlichen Panoramaterrasse aufwartet. Breite Waldwege führen leicht ansteigend nach Gigger, wo sich eine schöne Aussicht Richtung Mittelland öffnet. Über Schlatt gelangt man hinunter zur Uerke und überschreitet die Kantonsgrenze zum Aargau im wunderschönen, schmalen Uerkental. Ein verträumter Ort – man wähnt sich in einer anderen Welt. Um zurück ins Wiggertal zu gelangen, biegt man zur Geissmatt ab, welche sich wieder auf Luzerner Boden befindet. Zum Abschluss quert man den Tannwald zum Lochbrunne und läuft entlang des Lusbergs hinunter nach Reiden.