Kurz führt der Trail über Quartierstrassen, taucht bald bei Rehhalden in den Wald ein. Der Rastplatz Fuchsetanz ist bald erreicht; der Spielplatz und die Brätlistelle laden zu einem längeren Halt ein.
Kurz darauf lichtet sich der Wald und die Aussicht auf die weite Ebene des Wauwilermoos und die Berge wird frei. Am Waldrand bei Allmend lohnt es sich, nochmal einen Zwischenhalt einzulegen: Die Brätlistelle wartet mit prächtiger Weitsicht auf. Bis Waldacher führt der Wanderweg auf der Höhe weiter, ab hier beginnt der kurzweilige Abstieg bis zum Bahnhof Wauwil.
Information
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
Nebikon - Startposten
0:00
0:00
Rehhalden - Rätselposten 1
0:25
0:25
Fuchsetanz - Rätselposten 2
0:45
0:20
Egolzwilerberg - Rätselposten 3
0:50
0:05
Engelberg - Rätselposten 4
1:00
0:10
Waldacher - Rätselposten 5
1:10
0:10
Wauwil - Zielposten
1:25
0:15
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. _LU2026_Flurnamen5
Dagmersellen
— Wauwil
• LU
Naturschätze und ein Juhee
Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden.
Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Nr. Raiff_LU5A
Ettiswil, Post - Startposten
— Alberswil Alte Post - Zielposten
• LU
Von Burgen und Schlössern
In Ettiswil besteht die Möglichkeit, sich in einem Restaurant zu stärken oder Verpflegung für unterwegs einzukaufen. Der Weg führt entlang eines kleinen Baches und rund um die Kirche. Nach Verlassen des Siedlungsgebietes wird das Gelände offen und der Blick weit. Der Hügel mit dem Schloss ist bereits von weitem zu sehen. Der Aufstieg zur Burgruine lohnt sich in vieler Hinsicht: Die Grillstelle bei der Ruine lädt zum Verweilen, die Reste der Burg zum Entdecken und die Aussicht zum Schwärmen ein. Am Schloss vorbei führt der Weg zurück nach Alberswil. Wer Zeit hat besucht die Agrovision Burgrain mit Museum, Möglichkeit zur Einkehr, Hofladen und Spielplatz.
Nr. Raiff_LU3
Wauwil - Startposten
— Schötz - Zielposten
• LU
Pfahlbauer und Natur pur
Beim Start in Wauwil befindet sich die nachgebaute Pfahlbauersiedlung Wauwil, ein Besuch lohnt sich. Ab hier geht es über die weite Ebene des Wauwilermoos bis zum Beobachtungsturm. Wer gerne Vögel beobachtet, kommt hier auf seine Kosten. Auf dem Hügelzug bei Hostris kann das ganze Gebiet des Wauwilermoos überblickt werden. Der Grillplatz bei der Wässermatte oder etwas weiter der Wigger entlang Richtung Schötz sind perfekte Orte zum Verweilen am Wasser. Dem Ufer entlang führt der Weg bis zum Ziel Schötz mit Verpflegungsmöglichkeiten in Restaurants oder Läden.
Nr. _LU2024-WP7
Willisau
• LU
Rund um Willisau
Im Rahmen des Projektes «auf Lieblingswanderung mit Politikern» war Adrian Wüest, Projektleiter der Luzerner Wanderwege, kürzlich mit André Marti wandernd unterwegs. Für den gebürtigen Willisauer und Stadtpräsidenten war schnell klar, wo es hingehen sollte: Rund um Willisau natürlich.
Die Kleinstadt Willisau
André Marti erscheint an diesem eher kühlen Spätsommermorgen im Kurzarmhemd und ohne Rucksack. Er scheint genau zu wissen, was auf ihn zukommt – auch wettertechnisch. Die gemeinsame Tour startet am Bahnhof Willisau. Beim anfänglichen Spazieren durch das schöne Städtli erzählt André Marti vom Nationalen Wandertag, welcher zwei Wochen später in Willisau stattfindet. Nicht weit davon entfernt wird für das Jazzfestival in Willisau aufgebaut. «Wir sind nicht gross, aber doch ist kulturell und gesellschaftlich immer was los.»
Engagiert unterwegs
Kurze Zeit später stehen wir bereits beim Hirschpark leicht oberhalb des Zentrums, einem für die Willisauer Bevölkerung wichtigen Naherholungsangebot, und blicken über Willisau. Weiter geht es durch den Wald. Er sei in Willisau als Bauernsohn geboren, lässt André Marti wissen. Und kennt deshalb fast jede Ecke in und um seinen Heimatort. Auf die Frage, wie er zur Politik gekommen sei, antwortet er: «Ich habe mich schon immer für die Politik interessiert. So kam vor einigen Jahren die Anfrage für den Kantonsrat. Ein Jahr später die Anfrage für den Stadtrat. Für mich war klar, dass ich meinen Beitrag leisten wollte. Ich werde heute oft gefragt, warum ich so viele verschiedene Ämter wahrnehme. Die Synergien sind gross. Themen, die ich einmal für die Kommission im Kantonsrat studiert habe, werden später auch in der Gemeinde aktuell und umgekehrt.»
Die zweistündige Tour rund um Willisau führt abwechslungsreich durch Wohngebiete und dann wieder durch den Wald. Vom Siedlungsgebiet bis in die ländliche Natur sind es oft nur wenige Meter. Mitten in einer Waldlichtung steht ein Bänkli, welches sich für eine kleine Pause anbietet. Danach geht’s vorbei am Schlossfeld, wo die Schule und die Sportanlagen kompakt vereint sind. Es sei planungstechnisch äusserst sinnvoll und vorteilhaft, alles an einem Ort zu haben, bemerkt André Marti. Die gut ausgebauten Sportanlagen haben regionale Wichtigkeit und dienen auch vielen Vereinen und für Trainingslager. Am Industriegebiet vorbei gehts zurück ins Zentrum von Willisau. Wirklich eine perfekte Route, um Willisau und die nahe Umgebung kennen zu lernen. Herzlichen Dank, Herr Stadtpräsident.