Ab Dagmersellen führt der Weg abwechslungsreich durch den Wald auf den Santeberg. Die Weitsicht ist herrlich, und bald erreicht man die Chätzigerhöchi, den höchsten Punkt dieser Panoramawanderung. Unter einem erstreckt sich das Wauwilermoos, wo vor langer Zeit Pfahlbauer lebten.
Schon kurz nach dem Start in Sursee taucht man in den Sursiwald ein. Nach St. Erhard liegt der idyllische Mauensee mit seinem Schloss. Das Ufer des kleinen Sees ist bei Vogelliebhabern beliebt und strahlt eine herrliche Ruhe aus. Wer dies geniessen möchte, umrundet als Abschluss den kleinen See (ca. 4 Kilometer), bevor es Richtung Zielort Sursee geht.
Rubrik: Fokus Kraftorte
Information
Diese Wanderung ist Teil der Wandertrophy 2025.
Alle Trophyziele und Details unter www.wandertrophy.ch
Wanderroute
Daten:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
Dagmersellen, Bahnhof
0:00
0:00
Chätzigerhöchi
1:46
1:46
Mauensee
3:13
1:27
Sursee
3:48
0:35
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. _LU2026_Flurnamen5
Dagmersellen
— Wauwil
• LU
Naturschätze und ein Juhee
Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden.
Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Nr. LU2021-82
Nebikon
— Sursee
• LU
12 Minuten hin, vier Stunden zurück
Von Sursee nach Nebikon und zurück, zuerst auf Schienen, dann per pedes. Diese Tour beschreibt Wanderleiter Kurt Sägesser in der Kolumne «Vorausgewandert» im Anzeiger Michelsamt. Klicken Sie auf «Wandervorschlag herunterladen», um die ganze Geschichte zu lesen. Ein Auszug:
Wir reisen innerhalb weniger Minuten im Zug von Sursee nach Nebikon und starten unsere Wanderung im Wiggertal. Kaum ein vornehmes Wohnquartier verlassen, beginnt der etwas fordernde Aufstieg in Richtung Santenberg. Und schon wird es auf dem Naturlehrpfad so richtig spannend: Bäume und Sträucher erkennen! Hätte ich doch seinerzeit im Bio-Unterricht nur ein bisschen besser aufgepasst.
Oben im Wald begrüsst uns der Mäusebussard (und / oder der Milan?) auf seine Art. Ein regelmässiger, leichter Anstieg auf Naturstrasse, dann bereits das «Filetstück» der heutigen Wanderung: Der Panoramaweg beim Sonnsitewald mit herrlicher Aussicht über das Wauwilermoos in die Innerschweizer und Berner Alpen. Die Panoramatafel der Gemeinde Wauwil klärt auf, dass ab unserem Standort Glärnisch, Fiescherhörner und das Ahorn im Napfgebiet zu entdecken sind, inklusive Eiger, Mönch und Jungfrau!
Nun noch ein kurzer, anstrengender Aufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung, die auf genau 700 Meter über Meer liegende Chätzigerhöhe. Unterwegs wie auf Schmugglerpfaden, das müsste vor allem der Jungmannschaft gefallen. Bei der Bahnstation St. Erhard-Knutwil könnte man die Wanderung beenden, uns lockt aber die Umrundung des Mauensees. Gutes Schuhwerk ist nötig. Eine einzige Stelle am Uferweg erlaubt einen Blick auf das prächtige Schloss (in Privatbesitz). Nochmals sorgen wir uns, an gewissen Stellen im Sumpf zu versinken, dann marschieren wir «nach geschlagener Schlacht» in Sursee ein und geniessen den verdienten Trunk - genau vier Stunden und 12 Minuten später.
Nr. LU2020CO3
Start point
• LU
Rundwanderung Dagmersellerwald
Schon bald nach dem Durchqueren des Siedlungsgebietes von Dagmersellen steigt der Weg an. Bei Kreuzberg schöner Blick auf Dagmersellen und Umgebung. Der Weg bleibt bis zum Letten im Wald. Sicht auf das Luzerner Hinterland und den Jura. Nach dem höchsten Punkt dem Chrüzberg folgt der Tellenberg. Die Sicht in die Alpen ist atemberaubend. Ab hier folgt der Weg mehr oder weniger der Höhenkurve bis zum Gärbihubel. Abstieg nach Dagmersellen.
Nr. LU2020CO10
Start point
— End point
• LU
Rundwanderung zur Uerke
Von Reiden bis Wikon hat man das erste Zwischenziel vor Augen: Die Marienburg, welche mit einer öffentlichen Panoramaterrasse aufwartet. Breite Waldwege führen leicht ansteigend nach Gigger, wo sich eine schöne Aussicht Richtung Mittelland öffnet. Über Schlatt gelangt man hinunter zur Uerke und überschreitet die Kantonsgrenze zum Aargau im wunderschönen, schmalen Uerkental. Ein verträumter Ort – man wähnt sich in einer anderen Welt. Um zurück ins Wiggertal zu gelangen, biegt man zur Geissmatt ab, welche sich wieder auf Luzerner Boden befindet. Zum Abschluss quert man den Tannwald zum Lochbrunne und läuft entlang des Lusbergs hinunter nach Reiden.