Diese Rundwanderung um den spektakulären „Grand Canyon der Schweiz“ ist besonders eindrücklich. Die natürliche Felsenarena im Val de Travers hat gewaltige Ausmasse: 160 Meter hohe, senkrechte Felswände umschliessen einen vier Kilometer langen und etwa einen Kilometer breiten Talkessel. Auf- und Abstieg erfolgen meist im Wald. An der oberen Kante geniessen wir jedoch eine prächtige Aussicht.
Information
Route: Noiraigue – Les Oeillons – Creux du Van – Ferme Robert – Noiraigue
Wanderroute
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Daten:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
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www.luzerner-wanderwege.ch
Noiraigue
0:00
0:00
Les Oeillons
0:58
0:58
Creux du Van
3:17
2:19
Ferme Robert
3:43
0:26
Noiraigue
4:25
0:42
Wandervorschläge
Nr. _LU2024-WP2
Flühli LU, Hüttlenen
• LU
Rundwanderung der Gegensätze ab Flühli
Schon Tage vor der gemeinsamen Wanderung kündigt sich nasskaltes Wetter an. Wandern mit einer Kantonsrätin bei diesen Bedingungen? Freie Termine sind rar bei vielbeschäftigten Leuten wie Hella Schnider und so stellt sich diese Frage nicht. Andreas Lehmann, Geschäftsleiter und Technischer Leiter der Luzerner Wanderwege, trifft die bestens gelaunte Hella Schnider, Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin von Flühli, in Flühli. Mit Hut und Regenkleidung ausgerüstet geht es los. Bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Das an warmen Tagen vielbesuchte Chessiloch haben die beiden Wanderer an diesem Tag im Juni für sich alleine. Umso eindrücklicher sind die tosenden Wassermassen, die sich ins Tobel stürzen. Gerade für Familien ist der Besuch des Chessiloch mit dem Wasserfall und der Hängebrücke ein Highlight. Diverse Brätelstellen laden zum Verweilen und Geniessen ein. Danach geht’s steil bergauf zur Vorder Rüchi und in den Rüchiwald. Spätestens hier wird es auch an sonnigen Tagen ruhig. Der preisgekrönte Wald und die mystische Moorlandschaft sind fantastisch.
Fast entschuldigend erklärt Hella Schnider unterwegs, dass sie nicht sehr oft wandere. Sie sei neben ihrer Tätigkeit als Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin von Flühli stark im landwirtschaftlichen Betrieb des Sohnes eingebunden. Weiter engagiert Sie sich in verschiedenen Organisationen: „Aber ich bin nicht der Typ fürs Rumsitzen.“ Das glauben wir ihr sofort.
Was mag die Kantonsrätin denn so an Flühli und der Region? Sie kommt ursprünglich aus Hamburg und liebt die Hansestadt. Aber leben könnte sie dort nicht mehr, meint sie. „Die Gegend rund um Flühli hat es mir angetan. Die Landschaft, die Menschen mit ihrer zurückhaltenden, direkten Art mag ich sehr. Das Einzige, was mir hier fehlt, ist ein See.“ Daran lässt sich kaum etwas ändern. Aber an anderen Dingen – denn um etwas zu verändern, müsse man in die Politik. Gemäss ihr hat der Kanton Luzern noch grosses Potential, das brachliegt.
Wer genügend Zeit mitbringt, kann einen Umweg zum Gipfel der Schwändeliflue machen, wo einen die wunderschöne Weitsicht belohnt. Für die beiden geht es aber weiter – es regnet immer noch wie aus Kübeln – zur Alp Guggene und zurück zum Ausgangspunkt. Diese Wanderung fasziniert aufgrund der Gegensätze. Die kraftvollen Wasserfälle, das mystische Moor, der entschleunigende Wald und die schönen Aussichten. All das an einem einzigen Tag.
Nr. LU-2022-17
Eigental, Talboden
• LU
Rundtour hoch über dem Eigental
Wir wandern vorerst durch schöne Moorlandschaften und blühenden Wiesen. Die Höhepunkte sind jedoch die drei Gipfel Rägeflüeli, Studberg und Ochs. Herrscht klare Sicht, blicken wir weit über das Mittelland bis zum Jura. Die Nordwand der Pilatuskette ist zum Greifen nah. Auf dem Rückweg zum Eigental bietet sich ein Halt in der Alpwirtschaft Unterlauelen an.
Wanderleiter Joe Durrer sagt: «Der Kontrast zwischen der sonnigen Grasflanke und der steinigen Nordflanke des Rägeflüeli ist beeindruckend, die folgende Überschreitung abwechslungsreich.»
Nr. LU2020-55
Kehrsiten-Bürgenstock
— Bürgenstock Resort
• LU
Historischer Weg am Bürgenstock
Der historische Bergweg von Untermatt auf den Mattgrat am Bürgenstock ist steil. Dennoch meistern seit jeher auch Rinder und Kälber die Verbindung von der Alp im Kanton Luzern in den Kanton Nidwalden. Der Weg leidet allerdings unter der Steilheit in Kombination mit Regen und Gewitter. Genauso geht es der Traverse am Fusse der Nordflanke bis zur Schiffstation Kehrsiten-Bürgenstock. Dank dem freiwilligen Arbeitseinsatz unseres Bautrupps ist der Bergwanderweg frisch präpariert und komfortabler zu begehen.
Dieser Wandervorschlag führt entlang der sanierten Wegabschnitte. Er lässt sich ideal mit einer Anreise per Schiff sowie einer Fahrt mit der historischen Standseilbahn am Bürgenstock kombinieren. Auf der Traverse oberhalb des Vierwaldstättersees geniesst man je nach Jahreszeit mehr oder weniger Aussicht auf das tiefe Blau. Nach den rund 60 Haarnadelkurven führt der Weg auf der Kantonsgrenze zum Känzeli und dem Gipfel des Bürgenstocks, ebenfalls mit bestechendem Panorama in alle Richtungen. Zur Bahn am Bürgenstock Resort gelangt man gemütlich durch den Wald.
Alternative: Sofern der Felsenweg geöffnet ist, lohnt sich die spektakuläre Passage. Ein Wegweiser kurz nach dem Känzeli markiert den Einstieg zum Bergweg in der Nordflanke. Dieser führt zum Hammetschwandlift und weiter zum Bürgenstockresort.
Nr. _LU2024-W2
Entlebuch
— End point
• LU
Entlebuch: Uralte Moore und neuzeitliche Energie
Entlang der Wanderroute liegen je vier Energie-Plattformen und Moorpfadstationen mit vielfältigen Informationen. Eindrücklich sind der Kanalweg, die wilde Entlen, der (steile) Aufstieg zur früheren Burg, das ehemalige Luzerner Tram und der Blick zu den drei Windenergie-Anlagen. Viel Abwechslung bieten die meist problemlosen Wege durch Wald, Moorgebiete und zu den zwei aussichtsreichen Höhen oberhalb Finsterwald.