Propositions de randonnées • Luzerner Wanderwege

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Zum Mittelpunkt des Kantons Luzern N° _LU2024-WP3
Ruswil, Rottalcenter • LU

Zum Mittelpunkt des Kantons Luzern

Eine Wanderung am Abend – im Juni ist das wunderbar möglich. Wir treffen Fabian Stadelmann, Kantonsrat von Ruswil gut gelaunt am Startpunkt seiner Wunschwanderung in Ruswil. Entlang des Bielbachs und den Schübelberg im Blick queren wir das Rüediswilermoos. Oben geniessen wir eine herrliche Aussicht über Ruswil und die Umgebung. «Ich bin hier daheim, ich komme immer gerne nach Hause. Hier bin ich verwurzelt.» Fabian Stadelmann ist oft wandernd unterwegs – sei es aufgrund seiner Tätigkeit als Jäger im Jagdrevier, mit der Familie oder den Hunden. Präsident der Revierjagd Luzern, selbstständiger Schreiner, Kantonsrat – wie geht das alles zusammen? Fabian Stadelmann plant sich seine Freiräume mit der Familie ein, nimmt sich Zeit heraus, das sei ihm enorm wichtig, betont er. Unser Begleiter kennt seine Lieblingswanderung in- und auswendig. «Auf Teilstücken der Wanderung bin ich fast alle Tage.» Wir geniessen die Abendstimmung und nähern uns dem Schächbelerwald und damit dem Highlight unserer heutigen Wanderung: Dem Mittelpunkt des Kantons Luzern. Bescheiden markiert diesen besonderen Ort ein Steinbrocken mit Inschrift am Wegrand. Wir bleiben stehen, lassen den Moment und die Weitsicht auf uns wirken. Ein Wanderwegnetz durchzieht auch den Schächbelerwald, an dessen Rand wir stehen. «Die Signalisation der Wanderwege ist eine gute Lenkungsmassnahme, um einzelne Gebiete möglichst störungsfrei zu halten», meint er. Möglichst keine Pflichten und Verbote, dafür setzt er sich als Kantonsrat ein, da passt die freiwillige Lenkungswirkung von Wanderwegen gut. Dass die Wanderwege dank einer Initiative vom Jahr 1979 in der Bundesverfassung verankert sind, wusste er nicht. «Respekt vor einer solchen Leistung, als Politiker weiss ich welchen Aufwand das bedeutet». Fabian Stadelmann erzählt, dass er oft mit den Kindern auf grösseren und kleineren Wanderungen unterwegs sei. Deshalb plane er die Wanderungen meist voraus. «Damit wissen wir was auf uns zukommt und können es den Kindern bereits im Vorfeld erzählen. Das steigert die Vorfreude.» Manchmal brauche es zwar etwas Überzeugung, die Kinder aus dem Haus zu locken, aber wenn sie dann unterwegs seien, denke keiner mehr daran, möglichst schnell zurückzukehren. Auf die Frage, was er immer im Rucksack dabeihabe, zählt er auf: «Ein Sandwich, ein Bier und Verbandsmaterial.» Heute packt er aber nichts davon aus und lädt uns stattdessen zu einem kalten Plättli mit einem Glas Weisswein im nahen Hause Stadelmann ein. Besser könnte diese Wanderung nicht enden.
Rundwanderung ab Adligenswil N° _LU2024-WP4
Adligenswil, Dorf • LU

Rundwanderung ab Adligenswil

Verschiedene Luzerner Politiker:innen verraten den Luzerner Wanderwegen ihre liebste Wanderung. So auch Vizepräsidentin des Kantonsrates und Gemeinderätin von Adligenswil, Gisela WidmerReichlin. Startpunkt: Natürlich in Adligenswil… Langsam, aber stetig geht’s hinauf und entsprechend umfassender wird die Weitsicht über Adligenswil, die Umgebung und die Berge. «Zuerst geniesst man die Weite und den Blick über die Region sowie die Gipfel in der Ferne. Im zweiten Teil der Wanderung taucht man in den Meggerwald ein und erlebt Natur pur. Diese Kombination ist einfach grandios!» Am höchsten Punkt des stetigen Anstiegs liegt der Weiler Ober Dottenberg mit Kapelle und Kaplanei. Diese Baugruppe ist äusserst sehenswert. Gisela WidmerReichlin erzählt uns eine Legende aus der Entstehungsgeschichte der Kapelle: Der Hofbesitzer Johannes Fluder wurde während einer Wallfahrt in Rom überfallen und versprach, dass er eine Kapelle errichten würde, sollte er unversehrt heimkehren. Die heutige Kapelle wurde wie der Rest der Baugruppe ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) aufgenommen. Weiter geht’s abwärts am Moosried vorbei und über die Gemeindegrenze. Danach durch den Wald bergauf bis zum Wagemoos mit idyllischem Weiher – ein weiteres Highlight dieser Tour. Hier ist die Artenvielfalt erlebbar; verschiedene Amphibien und Libellen können beobachtet werden. Zudem sind in den verschiedenen Ried des Meggerwaldes diverse Orchideen zu entdecken. Perfekt also für eine Pause oder längeres Verweilen. Brot, ein Stück Käse und insbesondere das Taschenmesser seien bei ihr immer dabei, lässt die Kantonsrätin wissen. Dass sie ein Wandervogel ist, wird Andreas Lehmann spätestens klar, als sie antwortet, dass sie etwa 20-25 Gipfel pro Jahr erklimme. Weiter geht es wenige Meter von der Kantonsgrenze entfernt, ein kurzes Stück wandert man auf Schwyzer Boden. Weshalb sie sich in der Politik engagiere? «Ich lebe hier mit meiner Familie und möchte mich für einen vielfältigen Kanton einsetzen und meinen Lebensraum mitgestalten. Die Politik verbindet mich mit Menschen, mit denen ich sonst kaum in Kontakt kommen würde. Die Vernetzung verschiedener Themen und Personen ist für mich bereichernd und einzigartig.» Bei so viel positiver Energie für die Politik und das Wandern ist es umso schöner, dass Gisela WidmerReichlin seit kurzem Teil des Vorstandes der Luzerner Wanderwege ist.
Über den Turner nach Schangnau N° ET2023-5
Schallenberg, Passhöhe — Schangnau, Post • BE

Über den Turner nach Schangnau

Vom Start auf dem Schallenbergpass beim Restaurant Gabelspitz führt der Wanderweg südostwärts über den Grat auf den Turner (1306m), den höchsten Punkt der Wanderung. Hier bietet sich ein guter Ausblick auf die Hügel des oberen Emmental. Via Sattelalp geht’s hinunter zum Sattelpass und anschliessend leicht steigend durch den Honeggwald zum oberen Scheidzaunhubel. Über obere Gemmi führt der Weg hinunter an die Emme bei der Talmühle. Hier lädt ein Grillplatz mit Spielplatz direkt an der Emme zum Verweilen ein. Anschliessend folgt noch der kurze Aufstieg nach Schangnau. Am Ziel der Wanderung im Dorf Schangnau befindet sich der Gasthof Löwen.
Zum Aussichtspunkt Wachthubel N° ET2023-9
Marbachegg, Talstation — Schangnau, Post • LU

Zum Aussichtspunkt Wachthubel

Nach dem Start bei der Talstation der Marbachegg-Bahn und dem Hotel Sporting führt der Weg kurz dem Schonbach entlang, bevor er rasch via Buchschachenegg und Gün zum Wachthubel aufsteigt. Auf dem 1414 m hohen Wachthubel treffen die drei Gemeinden Eggiwil, Schangnau und Escholzmatt-Marbach sowie die zwei Kantone Bern und Luzern aufeinander. Bei guter Fernsicht reicht die Aussicht von den Berner Alpen über den Jura bis hin zum Schwarzwald. Auch ein Ausblick auf den Napf und ins Entlebuch lohnt sich. Zwei Sitzbänke laden gemütlich ein hier eine längere Pause einzulegen. Der Abstieg erfolgt via Chüng nach Schangnau. Am Ziel der Wanderung im Dorf Schangnau befindet sich der Gasthof Löwen.
Vom Entlebuch ins Emmental N° ET2023-10
Marbach LU, Post • LU

Vom Entlebuch ins Emmental

Die Wanderung startet bei der Bergkäserei Marbach im Dorf Marbach und folgt dem Abenteuerpfad „Sagenhaftes Gezwitscher“. Die drei Vögel Mar, Sol und Lou erzählen viel Wissenswertes über ihre Vogelwelt, welches an 20 Posten mit Spielen, Staunen und Rätseln entdeckt werden kann. Der Weg führt dem Schonbach entlang Richtung Schangnau. Nach 1,5km befindet sich eine Grillstelle direkt am Bach. Beim Arche-Hof Schangnau mit vielen Tieren und Pflanzen von ProSpecieRara endet der Abenteuerpfad. Auf einem Rundgang darf der Bauernhof mit seinen Tieren erkundet werden. Der Wanderweg führt via Fischbach zum Ziel der Wanderung im Dorf Schangnau. Hier befindet sich der Gasthof Löwen.
Vor Marbachegg is Kemmeribodenbad N° ET2023-11
Marbachegg — Kemmeriboden • LU

Vor Marbachegg is Kemmeribodenbad

Der Start befindet sich auf der Marbachegg beim Berggasthaus Marbachegg. Hier geniessen Sie die unglaubliche Aussicht auf die Schrattenfluh, den Hohgant und die Berner Alpen. Vorbei am Speichersee mit Grillplatz führt die Wanderung nach Ober Lochsitli, Wittenfären und Kadhus. Vor und kurz nach Imbrig befinden sich zwei Grillplätze direkt am Wanderweg. Von Oberhabchegg geht es Richtung Lauizug und weiter nach Schibenhüttli. Ein steiler, steiniger Weg führt weiter über Ober und Unter Chemmeri auf den Talboden der Grossen Emme. Am Ziel der Wanderung im Landgasthof Kemmeribodenbad sollten Sie sich die berühmte «Merängge» keinesfalls entgehen lassen.
Rundweg Escholzmatt – Turner N° ET2023-12
Escholzmatt, Bahnhof • LU

Rundweg Escholzmatt – Turner

Die Wanderung startet im Dorf Escholzmatt. Vorbei an der Kirche im Dorf führt der Wanderweg mit dem Anstieg durch den Wald hinauf zum Schwendelberg zur kleinen Kapelle St. Anna. Die Aussicht reicht ins Dorf hinunter und zum Hausberg Beichlen auf der gegenüberliegenden Talseite. Ab hier verläuft der Weg meist flach via Obermatt zum Bödeli. Beim Hof Mittelbödeli folgt der Anstieg über Oberbödeli hinauf zum Turner. Zum Bock, dem höchsten Punkt der Wanderung ist es nicht mehr weit. Hier wird man mit einer beachtlichen Rundschau und Aussicht belohnt. Der Abstieg durch den Bockwald führt via Bärgli, Lochweidli zum Lochgut hinunter und via Grabenhof zurück zum Ziel nach Escholzmatt. Hier befinden sich die Gasthöfe Rössli, Löwen, Krone und Bahnhof.
Grenzen und Höhenzüge am Pilatus N° _LU-GW2023-W1
Holderkäppeli — Hergiswil Matt • LU

Grenzen und Höhenzüge am Pilatus

Spricht man vom Pilatus, vergisst man oft das weitläufige Vorland zwischen dem Berg und dem städtischen Gebiet Kriens und Horw. Es gehört zum grossen urtümlichen Waldgebiet, das sich über alle Pilatusausläufer und 3 Kantone erstreckt, mystische Moore umfasst wie auch tiefe Gräben und eigentliche Höhenzüge. Und genau diese suchen wir auf dieser Wanderung auf: die Höhenzüge, welche vielfach auch Grenzen bilden. Aber starten wir mal gemütlich beim Holderchäppeli, wohin uns das Postauto brachte. Unser erster Aufstieg führt zur Würzenegg, wo der Blick unweigerlich vom lieblichen Eigental zur verklüfteten und trutzig anmutenden Pilatuswand angezogen wird. Über viele Stufen bringt uns der Bergweg zum Höchberg, und erstmals auch zum Schwitzen. Glücklich ist, wer bei warmem Wetter den Schatten im Wald und die kühlenden Lüftchen auf den Höhen geniessen kann. Der Weg folgt erst der Gemeindegrenze zwischen Kriens und Schwarzenberg, danach der Kantonsgrenze Luzern / Nidwalden. Hier fallen die oft mitten auf dem Weg stehenden Granitblöcke auf: nicht Stolpersteine, sondern Grenzsteine. Die Kleinen können auf sie hinaufklettern, die grösseren erkennen schon mal eingemeisselte Zeichen, Wappen und Zahlen. Und: sind auf der Oberfläche nicht noch Rillen erkennbar, die den Grenzverlauf optisch markieren? Falls nun das Picknick auf der Lauelenegg genossen wird, liegt der Kaffee- und Dessertstopp auf der Fräkmüntegg genau richtig. Auf dem weiteren Wegverlauf, nun mehrheitlich abwärtsgehend, begegnen wir weiteren Grenzsteinen. Wir folgen auch hier der Egg, der Trämelegg, durch den schönsten Wald mit vielen Heidelbeeren. Kurz vor dem Schönenboden (am Wochenende bewartet) wagen wir noch die paar Schritte hinaus zur Roteflue mit der herrlichen Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Berge. Ja, und unser Ziel, Hergiswil, liegt uns vor Füssen – es ist aber noch ein rechtes Stück durch Wald, Moor- und Weideland bis dorthin.
Zum Grat, wo Grenzen verschoben wurden N° _LU-GW2023-W2
Sörenberg, Rothornbahn — Rossweid • LU

Zum Grat, wo Grenzen verschoben wurden

Beim gemütlichen Start durch Entlebucher Alpweiden folgt man nicht der Nase, sondern den Ohren. Das zunächst ferne Rauschen der Waldemme schwillt mit dem steigenden Gelände an. Rund 200 Höhenmeter weiter oben entdeckt man den Emmensprung. Wie und wo sich das Wasser von der Quelle bis zur Mündung in die Kleine Emme seinen Weg bahnt, zeigt eine Infotafel vor Ort. Das nächste Wasser-Highlight folgt auf halber Strecke zum Gipfel: Der Eisee, still und idyllisch zwischen Brienzer Rothorn und Arnihaaggen gelegen. Ein schöner Rastplatz vor dem Aufstieg zum höchsten Punkt des Kantons Luzern. Dort, wo stürmende und drängende Luzerner jahrelang mit bremsenden Bernern um den Grenzverlauf ‘chärten’. Ob dieser nun dem ‘krummen’ Gebirgsgrat folge oder einer geraden Linie zwischen dem Grenzstein oberhalb des Berner Kulmhotels und dem Gipfel des Brienzer Rothorns. Schliesslich einigte man sich 1988 auf einen zusätzlichen Grenzstein und einen Landabtausch. Die ganze, verrückte Geschichte lesen Sie im Artikel der NZZ (PDF Wandervorschlag herunterladen). Eben jenem Grenzgrat zum Lättgässli folgend, erfreut das fantastische Panorama hinunter zum türkisblauen Brienzersee, hinüber in die Berner Alpen und andererseits zur Schrattenfluh im Entlebuch. Der hier anspruchsvolle Bergwanderweg entlang steilen Wiesen- und Felsflanken erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auch der stotzige Abstieg zwischen Chrutere und Blattenegg benötigen Konzentration und Ausdauer. Danach wird die Landschaft wieder lieblicher und der Weg flacher bis zum Ziel auf der Rossweid.
Rundtour hoch über dem Eigental N° LU-2022-17
Eigental, Talboden • LU

Rundtour hoch über dem Eigental

Wir wandern vorerst durch schöne Moorlandschaften und blühenden Wiesen. Die Höhepunkte sind jedoch die drei Gipfel Rägeflüeli, Studberg und Ochs. Herrscht klare Sicht, blicken wir weit über das Mittelland bis zum Jura. Die Nordwand der Pilatuskette ist zum Greifen nah. Auf dem Rückweg zum Eigental bietet sich ein Halt in der Alpwirtschaft Unterlauelen an. Wanderleiter Joe Durrer sagt: «Der Kontrast zwischen der sonnigen Grasflanke und der steinigen Nordflanke des Rägeflüeli ist beeindruckend, die folgende Überschreitung abwechslungsreich.»
Aussichtsreiche Hügellandschaft mit Historie N° _LU-GW2023-W3
Wiggen, Egghus — Marbach LU, Dorf • LU

Aussichtsreiche Hügellandschaft mit Historie

Diese Wanderung hat mehr als ein Ziel. Der Zielort Marbach Dorf lockt mit seiner Bäckerei, der Dorfmetzg, Bergkäserei und dem Gasthof Kreuz. Allein dafür könnte man im Postauto ab Escholzmatt ein paar Stationen länger sitzen bleiben. Ausser, man hat noch ein anderes Ziel: Die Grenze zwischen dem Kanton Luzern und dem Kanton Bern zu erwandern. Vorzugsweise im Frühling, wenn der sanfte Wiesengrat vom Rämisgummehoger bis zum Aussichtsgipfel Wachthubel voller Krokusse erblüht. Das Naturschauspiel ist längst kein Geheimtipp mehr. Genauso wenig wie das prächtige Panorama links und rechts des Weges. Rechts, also im Westen, das hügelige Berner Emmental und links das Luzernische Entlebuch mit der markanten Silhouette der Schrattenflue. Als Fixpunkt in Wanderrichtung weist der felsige Hohgant den Weg. Mehrere Tafeln entlang des Grenzpfades Napfbergland informieren über Aspekte der bewegten Grenzgeschichte. Knapp ein Dutzend Grenzsteine auf der SchweizMobil Route Nr. 65 regen zu Recherchen an. Beispielsweise zur Brünig-Napf-Reuss-Linie, welche exakt auf diesem Kamm verläuft. Hier bestimmt nicht die Topografie, sondern die Kultur die Grenze. Verbindend zu Bern wirkt, dass Marbach zum Verbreitungsgebiet des traditionellen Simmentaler Rotfleckviehs gehört. Die Landwirtschaft prägt also das Bild dieser Wanderung, die Grenzen sind sichtbar und locker überschreitbar. Die Route auf einfachen Wegen mit sanften Steigungen ist auch zum Trailrunning geeignet. Zu Beginn und am Ende erfreuen einen idyllische Waldpassagen.
Der Natur im Meggerwald auf der Spur N° LU2022-01
Luzern, Seeburg — Meierskappel • LU

Der Natur im Meggerwald auf der Spur

Vom See steigen wir durch das Siedlungsgebiet hinauf und umrunden den Megger Golfplatz. Von der Hochrüti erhaschen wir nochmals einen Alpenblick, bevor wir in den Meggerwald eintauchen. Dort erwartet uns ein vielseitiges Naturschutzgebiet, abwechselnd mit Moor-, Ried- und Waldlandschaften. Der sanfte Abstieg verwöhnt uns mit Sicht zu Bergen und See. Zitat Wanderleiterin Julie: «Nach viel Natur gibt’s beim Hofbeizli Gehren Kuchen und eine herrliche Aussicht zum Geniessen.»
Frühlingswanderung am Zugersee N° LU2022-02
Cham — Immensee, Hohle Gase • LU

Frühlingswanderung am Zugersee

Die Wanderung führt durch den Villettepark und dem See entlang nach Buonas. Um den Chilchberg und über weite Felder gelangen wir wieder an den See. Der „Wurzelweg“ umrundet mal romantisch, mal spannend die Luzerner Halbinsel Chiemen. In dieser wilden Natur entdecken wir verborgene Winkel und ruhige Buchten. Durch das schmucke Immensee und die Hohle Gasse erreichen wir unser Ziel. Zitat Wanderleiterin Mägi: «Der im englischen Stil angelegte Villettepark ist bekannt für seinen imposanten alten Baumbestand.»
Ohne zu Leiden auf den Leidenberg N° LU2022-03
Oberkirch — Sursee • LU

Ohne zu Leiden auf den Leidenberg

Durch den Golfplatz gelangen wir zum Hof „Liebergott“. Nun wird der Weg steiler. Dazwischen lassen wir den Blick schweifen auf den Sempachersee, Sendemast Beromünster, Aargauer Jura und das Suhrental. Bevor wir teils steil absteigen, freut uns die herrliche Aussicht in die Innerschweizer Berge. Weiter geht es zum Schloss Mauensee via Bognauermoos nach Sursee. Zitat Wanderleiter Erwin: «Das Foto zeigt unsere Wanderroute am Leidenberg von der anderen Seeseite. Im Frühling erblüht die Region besonders schön.»
Sonnengruss über dem Nottelberg N° LU2022-04
Nottwil — Hellbühl • LU

Sonnengruss über dem Nottelberg

Ab Nottwil geht es vorbei an prächtigen Luzerner Bauernhäusern auf die Höhen am Nottelerberg. Hier steht die Flüsskapelle, ein beliebter Ausflugsort. Auf dem Höhenzug hier oben liegt einem der Sempachersee herrlich zu Füssen. Wir wandern weiter zum Ruswilerberg, immer der Sonne entgegen. Bei der Kapelle Hunkelen blicken wir nochmals über den Vierwaldstättersee und steigen nach Hellbühl ab. Zitat Wanderleiterin Mägi: «Eine Sonntagmorgenwanderung im Wonnemonat Mai mit der Sonne im Gesicht – die tut dem Gemüt so gut!»
Über dem Ägerisee N° LU2022-05
Unterägeri — Oberägeri • LU

Über dem Ägerisee

Direkt hinter Unterägeris Kirche steigen wir den Wilerberg empor, abschnittsweise auf dem Alpenpanorama-Weg. Er wird seinem Namen bald mit herrlicher Sicht auf den Ägerisee gerecht. Über Kieswege, Wiesen und Asphalt erreichen wir den Raten und unserem Rastplatz an der nahen Kapelle St. Jost. Beim Abstieg nach Oberägeri überblicken wir nochmals den lieblichen See im Zugerland. Zitat Wanderleiterin Christa: «In den schönen Wäldern entlang des Bergrückens gelingt die aktive Erholung besonders gut.»
Renggpass - auf den Spuren der Römer N° LU2022-06
Luzern — Alpnachstad • LU

Renggpass - auf den Spuren der Römer

Vorbei am KKL und dem Landsitz Tribschen über die Horwer Halbinsel gelangen wir an den Fuss des Pilatus zur Kaffeepause. Auf den Spuren der Säumer überqueren wir den Renggpass und bestaunen die Unterstände der Armee aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein steiler Bergweg führt uns hinunter zum See (ansonsten Wanderwege). In Alpnachstad bietet sich eine Schifffahrt zurück nach Luzern an. Zitat Wanderleiter Tobias: «Einmal mit geschnürten Wanderschuhen am Bahnhof Luzern starten und historischen Wegen folgen – das hat was.»
Auf die herbstgoldene Haglere N° LU2021-86
Sörenberg — Flühli • LU

Auf die herbstgoldene Haglere

Einem knackigen Aufstieg von Sörenberg zum Grenzpunkt Haglere folgt ein langer eher sanfter Abstieg nach Flühli. Eine Ausnahme gibt es: Zwischen dem Gipfel und Mittelgfäl ist es eher stotzig. Die Wege sind teilweise nass, auf kurzen Abschnitten geht’s sogar weglos über abgemähte Flachmoore. Eindrücklich sind die Herbstfarben der Hochmoore, die 500 Meter lange Grenzmauer und die vielen Streuehütten.
Rigi Klassiker N° LU2021-65
Rigi Kulm — Rigi Kaltbad • LU

Rigi Klassiker

Entdecken Sie jetzt den Winterzauber auf der Rigi. Diese Route ist bei Wanderer aller Altersklassen sehr beliebt. Sie marschieren stetig bergab und legen dabei gut 300 Höhenmeter zurück. Diese mühelose Höhenwanderung bietet Ihnen prachtvolle Aussichten über das Schweizer Mittelland bis hin zum Schwarzwald und den Vogesen. Lassen Sie sich von spektakulären Tiefblicken auf den Vierwaldstätter- und Zugersee verzaubern. Es erwartet Sie ein Hochgenuss bei minimaler Anstrengung, denn der Weg führt stetig talwärts.
Feissenboden Trail N° LU2021-64
Ober Gschwend — Rigi Burggeist • SZ

Feissenboden Trail

Auf leisen Sohlen können Sie auf dieser aussichtsreichen Tour die erste Spur im Schnee ziehen. Umgeben von der Stille der Natur und der herrlichen Aussicht auf die Berner Alpen und den Vierwaldstättersee geniessen Sie die Einmaligkeit der Gersauer Alpen. Die Rigi Hochflue thront derweil majestätisch über Ihnen. Für die Talfahrt können Sie bequem die Luftseilbahn von Rigi Burggeist nach Obergschwend benutzen.
Zum Mittelpunkt des Kantons Luzern N° _LU2024-W10
Hellbühl, Post — Ruswil • LU

Zum Mittelpunkt des Kantons Luzern

Die Strecke führt an diversen Weilern mit grossen Bauernhöfen vorbei. Wir streifen abwechselnd durch Wälder und Felder. Die Landschaft ist eingebettet zwischen der weitläufigen Pilatuskette und der mystischen Hügelwelt des Napfgebietes. In Sigigen erreichen wir einen herrlichen Aussichtspunkt. Der Mittelpunkt des Kantons Luzern befindet sich im Schächbelerwald nahe bei Ruswil. Zum Abschluss der Wanderung lohnt sich der Besuch des historischen Gasthof Rössli in Ruswil, welcher erstmals 1575 erwähnt wird.
Das Hochmoor von Wachseldorn N° ET2023-1
Süderen, Oberei — Röthenbach i. E., Dorf • BE

Das Hochmoor von Wachseldorn

Nach dem Start in Süderen beim Gasthof zum Bären steigt der Weg leicht an und führt zum Wachseldornmoos. Am Hochmoor mit kleinem See geht die Wanderung weiter zum Tertianum Schibistei mit Restaurant. Im Dorf Heimenschwand zweigt der Weg ab Richtung Röthenbach und führt hinauf nach Stauffen. Hier am höchsten Punkt der Wanderung steht direkt am Weg mit ihren rund 600 Jahren eine der ältesten Eichen des Kantons Bern. Die Aussicht ins Berner Oberland und Emmental ist fantastisch. Es folgt der Abstieg nach Röthenbach zum Ziel der Wanderung. Hier befindet sich das Restaurant Moos-Pintli.
Chuderhüsi Turm N° ET2023-2
Röthenbach i. E., Chuderhüsi — Eggiwil, Dorf • BE

Chuderhüsi Turm

Die Wanderung startet beim Restaurant Chuderhüsi und führt 650 m durch den Gauchernwald zum Aussichtsturm. Der 40 m hohe Holzturm wird über 195 Treppenstufen erreicht und wurde 1998 erbaut. Die 360 Grad Aussicht auf weite Teile der Schweiz ist fantastisch! Im Wald beim Turm befindet sich ein Grillplatz. Die Wanderung führt wieder zurück zum Chuderhüsi und geht nun Richtung Kapf Eggiwil weiter. Durch Wälder und über Wiesen mit prächtiger Sicht auf das Emmental erreicht der Weg Kapfschwand. Über Gätzistiel via Schwendi folgt der Abstieg nach Eggiwil. Am Ziel im Dorf Eggiwil befindet sich der Gasthof Bären.
Übers Naters nach Röthenbach N° ET2023-3
Schallenberg, Passhöhe — Röthenbach i. E., Dorf • BE

Übers Naters nach Röthenbach

Die Wanderung startet auf dem Schallenbergpass beim Restaurant Gabelspitz und führt über den breiten Grat nordwestwärts nach Naters. Hier auf dem höchsten Punkt der Wanderung mit 1213 m steht eine alte Vermessungspyramide aus dem Jahr 1911 und diente der schweizerischen Landesvermessung. Das Panorama reicht hier von den Berner Alpen über den Jura hin zum Napf, Schrattenfluh und Hohgant. Der Abstieg erfolgt über Nägelisboden nach Röthenbach. Am Ziel der Wanderung im Dorf Röthenbach befindet sich das Restaurant Moos-Pintli.