Proposte escursionistiche • Luzerner Wanderwege
Nr. _LU2026_Flurnamen5
Dagmersellen
— Wauwil
• LU
Naturschätze und ein Juhee
Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden.
Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Nr. _LU2026_Flurnamen4
Ufhusen, Käserei Dorf
— Zell LU, Bahnhof
• LU
Der Chasperli von Ufhusen
Ufhusen ist der letzte Ort vor der Kantonsgrenze zwischen Willisau und Huttwil. Hier wird eher selten eine Wanderung gestartet: Umso mehr Ruhe und Entschleunigung finden Wandernde hier. Kurz nach dem Start begegnet man schon dem "Chasperli", einem Grundstück ausserhalb von Ufhusen. Auch wenn einem sogleich der Bub mit der roten Zipfelmütze und die lustigen Geschichten mit ihm in den Sinn kommen: Der Name Kaspar war ein sehr beliebter Name in vergangenen Zeiten. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass das Grundstück in Ufhusen nach seinem damaligen Besitzer benannt wurde. Moderates Auf und Ab zeichnet die Wanderung schliesslich bis Rüediswil aus. Das Luthertal wird hier überquert, um auf die gegenüberliegende Krete zu gelangen. In so mancher Grube wird Kies abgebaut. Schöne Weitsichten lassen einen immer wieder staunen.
Die Abgeschiedenheit der Wanderung, die Täler und Gräben des Napfberglandes, aber auch die überraschenden Weitblicke auf den Hügeln sind die Highlights dieser entschleunigenden Wanderung.
Menzberg, Dorfplatz
— Romoos, Post
• LU
Eindrückliche Napflandschaft
Statt hinauf Richtung Napf führt diese Wanderung ab Menzberg hinunter ins Tal der Fontanne; vorbei am «Rüeblispitz», bei welchem der Weg auf der Karte tatsächlich einem Rüebli ähnelt. Im Napfgebiet wurden früher viele abgelegene Höfe oder topografische Punkte von den Entlebuchern nach Form- oder Pflanzenmerkmalen benannt. So wohl auch der Rüeblispitz, welcher durch seine spitz zulaufende Geländeform an eine Karotte erinnert. Weiter gehts an interessanten Flurnamen vorbei: Bei einem Bach mit Namen «Fuchsloch» oder der Liegenschaft «Wolf». Überraschend und äusserst reizvoll entdeckt man beim Fuchsloch einen Picknickplatz unterhalb der Felswand, direkt am kleinen Weiher. Hier ist eine kleine Pause fällig! Über den Grosseberg und das Änzihüsi bleibt der Weg auf einer Krete. Ab Holzwäge fährt das Postauto beim gleichnamigen Restaurant; wer Fuchsenegg und Säumettle auslassen möchte steigt hier auf die öffentlichen Verkehrsmittel um.
Vor allem die Landschaft des Napfgebiets ist der Höhepunkt dieser Wanderung: Die Aussicht von Menzberg, das Tal der Fontanne, die Weite beim Wandern über die Krete sowie die Bergsicht beim Abstieg nach Holzwäge und Romoos.
Nr. _LU2026_Flurnamen2
Greppen
— Seebodenalp
• LU
See und Berg in einem
Nicht immer ist der direkteste Weg der Schönste: Die Strecke ab Greppen bis oberhalb Weggis ist mehr als ein Aufwärmen für den Aufstieg. Vorbei am spannenden Flurnamen Scheisselhaldiwald oberhalb des Sees wundert man sich über dessen Name. Dieses steile Waldbord über dem Ufer ging in der zweiten Hälfte des 16. Jh. in den Besitz der Stadt Luzern über und heisst heute Herrenwald. Der Flurname Scheisselhalden hat wohl einen abschätzigen Nebensinn. Das benannte Flurstück war möglicherweise wenig wertvoll da ungünstig gelegen. Wer mag nimmt beim Rigiblick den zusätzlichen kurzen Aufstieg unter die Füsse. Der gleichnamige Rastplatz mit Weitsicht ist eine schöne Belohnung. Wie auf einer Rampe geht es anschliessend hoch bis zur Seebodenalp. Hier hat man sich die Einkehr in einem der Restaurants verdient. Die Seilbahn bringt einen schliesslich bequem hinunter nach Küssnacht.
Die Höhepunkte dieser Wanderung sind sicher die Weitsicht beim Rigiblick und beim weiteren Aufstieg, die Felsformationen der Rigi und die Seebodenalp mit seinen Restaurants.
Ruswil, Rottalcenter
— Hildisrieden, Post
• LU
Die Vielfältige
Zwei prächtige Linden, zwei Sitzbänke und ein Wegkreuz markieren den höchsten Punkt der Wanderung auf dem Ruswilerberg. Nach dem Abstieg erreicht man den speziellen Flurnamen "Flöfalle": Flöhen wird man bei der Flöfalle aber kaum begegnen. Der Name setzt sich vielmehr aus den alemannischen Begriffen «Flüö» (eine Fluh ist eine Felswand) und Falle zusammen, was soviel wie ein steiler Abhang bedeutet. Die Flöfalle ist somit eine eher steile, felsige Stelle im Gelände. Beim Weiterwandern dominiert dann das Wasser: Am Sempachersee bieten sich das Restaurant beim Camping oder die Vogelwarte Sempach für eine Wanderpause an. Auch der idyllische Steinibühlweiher in Richtung des Ziels Hildisrieden ist ein Zwischenstopp wert.
Diese Wanderung bietet eine einmalige Vielfalt: Die Weitsicht vom Ruswilerberg, das hübsche Schlössli Wartensee, den erfrischenden Sempachersee und den idyllischen Steinibüelweiher. Ausserdem liegt die Vogelwarte Sempach am Weg und bietet ein schönes Besucherzentrum. Auch das bezaubernde Städtli Sempach eignet sich für eine kleine Besichtigung oder einen Kaffee. Planen Sie also genügend Zeit ein, um die Highlights unterwegs zu geniessen.
Rüediswil
— Luthern Bad
• LU
Natürliche Grenzen im Napfbergland
Immer leicht ansteigend führt diese Grenztour durch die hügelige und typische Berglandschaft des Napfberglandes. Ein idyllischer Weiler folgt dem nächsten. Bald fällt auf, dass die Kantonsgrenze recht gut diesem natürlichen Höhenzug folgt. Bei der Ahorn-Alp geniesst man erstmals die herrliche Weitsicht am Aussichtspunkt. Bis zum Änzi bieten sich immer wieder solche atemberaubende Stellen. Beim Wandern über den weitläufigen Grat, welcher zugleich die Kantonsgrenze bildet, wird einem die Faszination von Grenzen bewusst. Immer wieder überquert man die Kantonsgrenze von Bern nach Luzern und zurück, und noch öfter befindet man sich direkt zwischen diesen zwei "Welten". Beim Änzisattel schliesslich gehts wieder bergab in Richtung Ziel Luthern Bad. Wer sich den Gipfelgenuss auf dem Napf nicht entgehen lassen möchte, folgt ab Änzisattel den Wegweisern in Richtung Napf. Die Höhe ist nämlich schon fast erreicht - allerdings ist der Umweg nicht zu unterschätzen und beträgt mit Rückweg zum Änzisattel rund 2 Stunden bzw. 6 Kilometer.
Nr. _LU2026-WP12
Inwil, Dorf
• LU
Entschleunigen vor der Haustüre: Von Inwil nach Eschenbach
Regierungsrat Fabian Peter zeigte kürzlich dem Präsidenten der Luzerner Wanderwege, HansPeter Hürlimann und deren Geschäftsleiter Andreas Lehmann, wo er am liebsten wandert: Startpunkt war der Dorfplatz von Inwil, wo Fabian Peter zu Hause ist. Rund um Inwil ist er am Wochenende häufig anzutreffen. Die Bewegung und die Natur seien für ihn wichtig, um den Kopf zu lüften. Zu Fuss gibt es immer wieder Neues zu entdecken: «Dafür muss man gar nicht weit gehen!» Direkt vor der Haustüre gebe es wunderbare Landschaften, die zum Wandern einladen, fügt Fabian Peter an.
Wir machen uns auf den Weg in den Eibelerwald. Unterwegs grüsst unser Begleiter immer wieder bekannte Gesichter. Schnell wird klar: Die Nähe zu den Einheimischen ist ihm wichtig, und er nimmt sich gerne für einen kurzen Schwatz Zeit.
HansPeter blickt zurück in seine aktive Zeit als Gemeindeamman. Diese Nähe mache es manchmal nicht nur einfach, vor Ort wandernd Erholung zu finden. Gerade bei unangenehmen Themen ist der Gesprächsbedarf seitens Bevölkerung gross. Umso mehr Energie geben da ein freundliches Lächeln oder wertschätzende Worte wie «Danke, dass du das machst».
Im Eibelerwald stürzen mehrere Bäche über Geländestufen als kleine Wasserfälle in die Tiefe. Aufgrund der aktuellen Trockenheit führen sie zwar wenig Wasser – ein Besuch lohnt sich aber trotzdem. Kurze Zeit später lichtet sich der Wald und wir erblicken eine Jagdhütte. Da ein lokaler Jäger vor Ort ist, dürfen wir sogar einen Blick ins Innere der Hütte werfen.
Die Themen in Fabians Departement überschneiden sich in vielerlei Hinsicht mit den Anliegen der Luzerner Wanderwege: Biken, Raumplanung, Jagd, Wald und Landwirtschaft. Aktuell ist viel Aktivismus spürbar und starke Emotionen spielen mit. Fabian Peter meint: «Umso wichtiger ist es, faktenbasiert zu bleiben und pragmatische Lösungen zu suchen.»
Eine Sitzbank bei einem Kreuz hoch über Inwil lädt zu einer kurzen Rast. Das Gespräch von HansPeter und Fabian dreht sich da ums Thema Ausgleich und darum, wie wichtig es ist, auf seinen Körper zu hören.
Vom schönen Pausenbänkli ist es nicht mehr weit bis nach Eschenbach. Wir entscheiden uns, gemeinsam zurück nach Inwil zu wandern. Weil es einfach guttut.
Büron
— Rickenbach LU
• LU
Das Doppelkreuz auf dem Buttenberg
Ein schöner Quartierweg führt ab der Bushaltestelle Büron bergan und taucht schon bald in den Wald ein. 200 Höhenmeter später bei Horüti wird die Sicht weit. Bis zum Buttenberg gehts über Feldwege und durch Wälder. Auf fast 800 Metern befindet sich das majestätische Doppelkreuz oder Patriarchenkreuz des Buttenberg. Hier ist auch das Trophyziel erreicht. Hinunter nach Rickenbach und dem Bus ist es nun nicht mehr weit.
Nr. LU2026Trophy7
Wikon
— Reiden, Bahnhof
• LU
Howacht: Grenzsteine mit Berner Wappen
Die Marienburg ist bereits beim Start am Bahnhof Brittnau-Wikon prominent sichtbar. Abseits der Strasse führt ein schöner Weg zur Burg und daran vorbei zur Howacht. Die Aussicht auf das Mittelland, den Jura und die Alpen ist spätestens beim Trophyziel Howacht eindrücklich. Auf dem weiteren Weg gilt es aufmerksam zu sein, um die Grenzsteine zu entdecken. Zum Teil mit Berner Wappen sind sie eine Besonderheit. Abwechslungsreich über Weiden, Hügel und Wälder führt die Wanderung bis zum Spitzhubel. Der Weitblick hier ist nochmals grandios. Über Reidermoss und Reiden führt der Weg zum Bahnhof.
Hüswil
— Willisau Bahnhof
• LU
Salbrig: Weitsicht am Jakobsweg
Schon kurz nach dem Start am Bahnhof Hüswil führt der Weg zum Aufwärmen flach dem Wasser entlang: Erst der Rot, dann der Luthern. Beim Schachenhof wird die Luthern überquert, der Anstieg bis zum Salbrig beginnt. Unspäktakulär sieht er aus, der Salbrig-Hügel. Aber genau das macht ihn aus, eingebettet in die Hügellandschaft des Napfgebietes. Die Landschaft bleibt sich auch auf dem weiteren Weg treu, Weitsicht, Wald und Hügel wechseln sich ab; die Wanderung ist vielseitig. Der Gütsch bietet eine schöne Sicht auf das ganze Städtli Willisau. Dort angekommen, verwöhnt man sich am besten mit den berühmten Willisauer Ringli.
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Kehrsiten
• LU
Luzerner Grenzgebiet Bürgenstock
Diese Wanderung beginnt gemächlich entlang des Sees auf Stadtluzerner Boden bis zur Undermatt. Durch den idyllischen Wald eröffnen sich immer wieder reizvolle Ausblicke auf das Wasser. Der Aufstieg über den Mattgrat hinauf zum Känzeli fordert Kondition, doch die Mühe lohnt sich: Der aussichtsreiche Felsenweg zum Bürgenstock Resort lädt zum entspannten Flanieren ein. Die Aussicht über den Vierwaldstättersee von dort oben ist nicht umsonst so berühmt. Beim Abstieg nach Kehrsiten steigt die Vorfreude auf die Schifffahrt zurück nach Luzern.
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Gfellen
• LU
Über die Pilatuskrete zum Mittaggüpfi
Diese Wanderung ist eine Knacknuss - die sich aber lohnt. Von Gfellen steigt man zur Pilatuskrete hoch. Oben überschreiten wir die Gipfel Blaue Tosse, Stäfeliflue und gelangen schliesslich zum Trophyziel 2026, dem Mittaggüpfi. Die Weitsicht ist ein wahrer Genuss und lässt einen die Anstrengung vergessen. Unterwegs bietet sich ein Kaffeehalt in der Tripolihütte zur Stärkung. Der Abstieg über die Oberalp und den Bründlenweg ins Eigenthal zieht sich. Da ist die Postautofahrt zum Schluss nach Luzern eine Wohltat.
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Wiggen
• LU
Auf dem Höhenweg Entlebuch – Emmental: Wachthubel
Das Ziel dieser Etappe des Höhenweges Entlebuch – Emmental ist Schangnau. Es muss verdient werden und startet gleich mit einem anspruchsvollen und steilen Auf- und wieder Abstieg. Der Grat zum Wachthubel wird flankiert von der eindrücklichen Schrattenfluh, bietet jedoch schon wunderbare Rundblicke über die hügelige Landschaft. Das Trophyziel ist erreicht und eine kleine Pause ein Genuss. Der Abstieg nach Schangnau endet beim prächtigen Gasthof Löwen. Da hat man sich eine Erfrischung und feine Stärkung als Ausklang der Wanderung verdient!
Nr. LU2026_Trophy5
Flühli, Post
— Hirsegg
• LU
Neue Perspektiven im Mariental: Bärsilichopf
Der schöne Weg entlang der Waldemme dient zum Aufwärmen nach der Fahrt mit dem Postauto bis nach Flühli Post. Das Thorbach - Beizli beim gleichnamigen Campingplatz liegt genau richtig für einen Zwischenkaffee. Nun wird die Tour knackig und es geht steil bergan bis zum Bärsiligrat und dem Bärsilichopf. Der kleinste der insgesamt acht Schrattenflue-Gipfel bietet etwas weniger Aussicht als seine bekannteren Nachbarn, aber mit der Vielfalt der Natur kann der Bärsilichopf mit seinen Nachbargipfeln durchaus mithalten. Die oftmals etwas rauen Wege führen durch Pionierwald, Karst und Alpweiden. Von hier wird das ganze Mariental überblickt sowie die gegenüberliegenden Gipfel bis hin zum Pilatus. Der liegt aus dieser Perspektive tatsächlich wie ein Drache in der Landschaft. Über schöne Wege vorbei am Schlüechtli wird die Hirsegg erreicht.
Flühli Hirsegg
— Kemmeriboden
• LU
Schibegütsch: Südlichster Gipfel der Schrattenfluh
Nach dem Start bei der Bushaltestelle Hirsegg beeindrucken schöne Moorflächen am Wegrand. Ab der Alp Schlund wird es karstig und steinig, die Felsen sind wild zerklüftet. 1000 Höhenmeter weiter oben ist der Grat erreicht und die Szenerie überwältigend: Der Blick schweift weit über das Mittelland, den Jura und die Berner Alpen. Bis zum Gipfel des Schibegütsch folgt der Weg der Krete, immer wieder Anhalten und das Panorama geniessen ist ein Muss! Der Abstieg erfolgt über das Schneebärgli, im Kemmeribodenbad ist ein durstlöschendes Getränk verdient.
Nr. LU2026_Trophy3
Stutz
— Horw Bahnhof
• LU
Das Kreuz beim Dickiwald
Mit dem Bus wird der Start der Wanderung erreicht; die Haltestelle "Stutz". Durch Wohnquartiere führt der Weg zum Bireggwald und an dessen Rand entlang bis zur Oberrüti. Die Aussicht hier ist wunderbar. Beim Felmis kann die Tour für eine Runde Minigolf oder die Einkehr im Restaurant unterbrochen werden. Entlang vom Grämliswald führt ein neuer Weg bis zum Hof Knolligen. Der Hofladen lockt mit feinen lokalen Produkten. Nach dem Dickiwald öffnet sich unvermittelt die Sich auf See und Berge, beim grossen Kreuz befindet sich ein schöner Rastplatz. Über Birrholz und den Winkel führt die Route nun durch das Siedlungsgebiet von Horw zum Bahnhof.
Nr. LU2026_Trophy2
Meierskappel, Dorfplatz
— Ebikon
• LU
Sonniger Höhenweg übers Michaelskreuz
Ab Meierskappel steigt der Weg gemütlich an. Vorbei am Hof "Schönsicht" ist der Name Programm: Die Aussicht ab hier und dem weiteren Verlauf der Wanderung ist prächtig. Die Kappelle bei Michaelskreuz ist ein beliebtes Fotomotiv - zu recht. Der Gasthof lädt zu einer Rast ein. Das grosse Kreuz beim Schiffmannshof markiert einen wunderbaren Aussichtspunkt. Nach dem Dorf Udligenswil wird die Strasse durchs Götzental gequert, es folgt ein neuerlicher Aufstieg zum Dottenberg. Die Kappelle mit den umliegenden Häusern bilden einen sehr schönen Weiler. Über angenehme Wege gehts hinab bis nach Ebikon, dem Ziel der Wanderung.
Nr. LU2026_Trophy1
Bahnhof Hitzkirch
— Mosen Bahnhof
• LU
Seesicht am Hämikerberg und unbekanntes Tobel
Der Weg der Hauptstasse entlang vom Bahnhof Hitzirch bis ins Ortszentrum ist nicht attraktiv aber immerhin schnell hinter uns. In Hitzkirch lohnt sich der Besuch der Kommende im Zentrum. Auf dem Weg nach Müswangen wird die Aussicht immer weiter, in Hämikon Berg ist sie grandios. Das Trophyschild befindet sich noch im Wald, auf dem höchsten Punkt in Richtung Hämikon Berg (auf der Karte beim Punkt C).
Die Weitsicht bleibt auf dem ganzen Weg bis Schongau erhalten. Bei Schongau beginnt der Abstieg, bald wird das Gitzitobel erreicht. Eine versteckte Naturoase, die einen in den Bann zieht. Die Artenvielfalt ist beeindruckend, über 20 Orchideenarten sollen hier gedeihen. Über Äsch wird Mosen über schöne Wege erreicht. Beim Camping besteht die Möglichkeit die Wanderung bei einem erfrischenden Getränk ausklingen zu lassen.
Die Wanderung lohnt sich auch in umgekehrter Richtung. Gerade bei nassem Wetter erspart man sich so den rutschigen Abstieg im Gitzitobel.
Nr. _LU2026_W1
Luzern
• LU
Die schönsten Seiten von Luzern
Die Distanz ist zwar nicht sehr gross - diese Wanderung eignet sich aber perfekt für einen Ausflug mit ausgedehnten Pausen am See, am Waldrand oder im Naturschutzgebiet Allmend. Startpunkt ist der quirlige Hauptbahnhof Luzern. Wer bereits vorab eine Stärkung benötigt, kehrt am besten gleich ins LUZ ein. Das Seebistro ist sehr gemütlich und man hat eine herrliche Rundumsicht auf die Stadt Luzern und den See. Nun führt der Weg dem See entlang via Richard Wagner Museum bis zum Matthof. Ob Winter oder Sommer: Das Wandern aus der Stadt hinaus direkt am See und mit Blick in die Berge ist bezaubernd. Kein Wunder, sind die Bänkli am Wegrand immer gut besucht. Danach steigt man durch das Stutz Quartier, entlang des Waldrandes, wobei der Aufstieg mit einer immer besseren Aussicht belohnt wird. Beim höchsten Punkt der Wanderung heisst es nicht umsonst Seeblick. Hier beim Oberrüti lässt es sich an einer der Grillstellen hoch über der Stadt wunderbar verweilen. Weiter geht es durch den Bireggwald und zum ehemaligen Waffenplatz der Allmend. Dieser wurde vor einigen Jahren renaturiert und für die Bevölkerung mit schönen Wegen und Informationstafeln geöffnet. Wer entdeckt die leuchtenden Libellen am Teich? Oder den Pfad aus Steinen, der über einen Weiher führt? Bei der Allmend gelangt man mit Bus oder Zug wieder in alle Himmelsrichtungen.
Nr. Raiff26_LU_03
Ibenmoos - Startposten
— Ibenmoos - Zielposten
• LU
Burgruine mit Aussicht
Vor dem Start beim Parkplatz Ibenmoos besteht die Möglichkeit, sich im Kaffee des Heimes zu stärken. Bald schon steigt der Weg bergan und taucht in den schönen Wanger Tannwald ein. Das gemütliche Nussbaum-Beizli bei Oberillau bietet Getränke und Esswaren in Selbstbedienung an. Eine kurze Pause in einem der Liegestühle ist bei dieser Aussicht ebenfalls verlockend. Über Schopfe geht es aussichtsreich hinunter zur Burgruine Lieli. Der Platz lädt zum Verweilen, spielen und Bräteln ein. Über Lieli führt der Wanderweg zurück nach Ibenmoos. Alternativ bietet sich die Strasse via Fohrenhof an. Die Tiere sowie das Beizli mit Selbstbedienung lohnen einen Besuch.
Nr. Raiff26_LU_02
Nebikon - Startposten
— Wauwil - Zielposten
• LU
Tanzender Fuchs am Egolzwilerberg
Kurz führt der Trail über Quartierstrassen, taucht bald bei Rehhalden in den Wald ein. Der Rastplatz Fuchsetanz ist bald erreicht; der Spielplatz und die Brätlistelle laden zu einem längeren Halt ein.
Kurz darauf lichtet sich der Wald und die Aussicht auf die weite Ebene des Wauwilermoos und die Berge wird frei. Am Waldrand bei Allmend lohnt es sich, nochmal einen Zwischenhalt einzulegen: Die Brätlistelle wartet mit prächtiger Weitsicht auf. Bis Waldacher führt der Wanderweg auf der Höhe weiter, ab hier beginnt der kurzweilige Abstieg bis zum Bahnhof Wauwil.
Nr. Raiff26_LU_01
Sonnenberg - Startposten
— Sonnenberg - Zielposten
• LU
Wilde Wolfschlucht
Die Fahrt mit der historischen Standseilbahn von Kriens zum Sonnenberg ist ein wunderbarer Einstieg in diesen Trail. Der Start- und der Zielposten befinden sich ca. 70 Meter von der Station entfernt beim Spielplatz oberhalb der Bergstation. Bis zur Chrüzhöchi führt der Weg entlang einer Brätlistelle, eines Brunnens und zwischen Linden entlang. Der höchste Punkt des Rundweges ist erreicht, die Sicht in die Berge und den See ist toll. Die Szenerie ändert unvermittelt beim Eingang in die Wolfschlucht. Hier ist es wild, Felswände ragen links und rechts des Weges empor. Auf dem Weg zurück zur Sonnenbergbahn liegt der «Otto – Eder - Platz». Ein wunderbarer Ort zum Bräteln und Verweilen.
Nr. _LU2025_W12
Honau, Hirschen
• LU
Rontaler Rundweg
Der Rontaler Rundweg ist ein neuer Wanderweg im Luzerner Rontal, der das Beste aus zwei Welten vereint: den bewährten, aussichtsreichen Rontaler Höhenweg und die neu entstandene, naturnah gestaltete Flussroute entlang der Ron.
Das Projekt ist aus einer Weiterentwicklung des bisherigen Höhenwegs hervorgegangen und schafft erstmals eine durchgängige Rundtour, die das gesamte Rontal umrundet. Der Rundweg kombiniert diese neue Flussschlaufe mit dem bestehenden Höhenweg, der sich über die Hänge des Rontals zieht und durch Orte wie Gisikon, Root, Dierikon, Ebikon und Honau führt. Die Höhenroute bietet weite Ausblicke über das Tal, führt durch Wälder und über aussichtsreiche Hügelzüge und ist bei Wanderfreunden seit Jahren beliebt.
Nr. _LU2025_W11
Luzern, Bahnhof
• LU
Auf neuen Wegen zum Rotsee
Sonntag und noch unverplant? Wir haben die passende Wanderung, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hat. Die Wanderung startet gleich am Bahnhof Luzern. Der Marronistand bei der Seebrücke kompensiert den zuhause vergessenen Snack prima. Mit der wärmenden Tüte in der Hand gelingt der Start der Wanderung bestens. Urban geprägt folgt die Route der Reuss und quert diese bei St. Karli. Vorbei am Hirschpark führt der Weg hinein in den Friedhof Friedental. Die Pforte ist stets geöffnet, die Anlage historisch. Auf verschlungenem Pfad wird ohne Strassenquerung der Rotsee erreicht. Entlang des rechten Ufers führt der Weg zur Badi. Das Sigitöbeli ist ein Kleinod in dicht bebautem Gebiet. Bei Lamperdingen ist die Aussicht genial. Wer genug hat kann bei St. Anna den Bus besteigen. Alle anderen nutzen die Treppe und das Strässchen hinunter zum Spittelerquai und lassen sich mit den Spaziergängern zurück zum Bahnhof treiben.