Einige Tropfen Schweiss sind nach dem Start in Dagmersellen garantiert. Der Aufstieg zu «Im Juhee» und weiter zum Gärbihubel lohnt sich alleweil. Der Flurname «Im Juhee» ist eine schweizerdeutsche Bezeichnung für «abgelegen» oder «in der Höhe gelegen». Dieser Flurname wurde typischerweise etwas abgelegenen, erhöhten Höfen am Hang, abseits des geschäftigen Dorfkerns verliehen. So auch hier: Aus dem Dorf hinaus geht es immer steiler und auf schmaler werdenden Pfaden bis ins Juhee. Der Blick in die Voralpen und Alpen ist nach dem vorbeiwandern am Hof beeindruckend. Das Rauschen der Autobahn ist nur noch in der Ferne zu hören, man wähnt sich in einer anderen Welt. Hinunter gehts schliesslich über Uffikon zum schönen Buchsermoos. Dieses bietet sich für eine Pause oder eine kleine Extrarunde für Pflanzen- und Tierbeobachtungen an. Danach gehts wieder bergauf: Der Weg führt Richtung Santeberg zum nächsten Aussichts - Höhepunkt bei der Chätzigerhöchi. Der Abstieg hinunter nach Wauwil wird von der Sicht auf die Ebene des Wauwilermoos begleitet. In Wauwil stehen die nachgebauten Pfahlbauten früherer Siedler - wer Interesse hat kann diese am Ende der Wanderung gleich neben dem Bahnhof erkunden.
Besonders schön ist die immer wiederkehrende Aussicht auf die Berge sowie das Naturschutzgebiet Buchsermoos mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Informazione
Percorso dell'escursione
Dagmersellen
0:00
0:00
Im Juhee
0:44
0:44
Sagerhüsli
1:21
0:37
Chätzigerhöchi
2:35
1:14
Wauwil
2:57
0:22
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico
Proposte escursionistiche
Nr. Raiff26_LU_02
Nebikon - Startposten
— Wauwil - Zielposten
• LU
Tanzender Fuchs am Egolzwilerberg
Kurz führt der Trail über Quartierstrassen, taucht bald bei Rehhalden in den Wald ein. Der Rastplatz Fuchsetanz ist bald erreicht; der Spielplatz und die Brätlistelle laden zu einem längeren Halt ein.
Kurz darauf lichtet sich der Wald und die Aussicht auf die weite Ebene des Wauwilermoos und die Berge wird frei. Am Waldrand bei Allmend lohnt es sich, nochmal einen Zwischenhalt einzulegen: Die Brätlistelle wartet mit prächtiger Weitsicht auf. Bis Waldacher führt der Wanderweg auf der Höhe weiter, ab hier beginnt der kurzweilige Abstieg bis zum Bahnhof Wauwil.
Nr. Raiff_LU3
Wauwil - Startposten
— Schötz - Zielposten
• LU
Pfahlbauer und Natur pur
Beim Start in Wauwil befindet sich die nachgebaute Pfahlbauersiedlung Wauwil, ein Besuch lohnt sich. Ab hier geht es über die weite Ebene des Wauwilermoos bis zum Beobachtungsturm. Wer gerne Vögel beobachtet, kommt hier auf seine Kosten. Auf dem Hügelzug bei Hostris kann das ganze Gebiet des Wauwilermoos überblickt werden. Der Grillplatz bei der Wässermatte oder etwas weiter der Wigger entlang Richtung Schötz sind perfekte Orte zum Verweilen am Wasser. Dem Ufer entlang führt der Weg bis zum Ziel Schötz mit Verpflegungsmöglichkeiten in Restaurants oder Läden.
Nr. _LU2024-WP9
Wauwil
• LU
Rundwanderung Santenberg
Im Rahmen des Projektes «auf Lieblingswanderung mit Politikern» war Corinne Müller, Vorstandsmitglied der Luzerner Wanderwege, mit Inge Lichtsteiner unterwegs. Mit der Kantonsrätin aus Egolzwil gings auf ihren «Hausberg».
Für die gebürtige Egolzwilerin war klar, dass sie eine Wanderung am Santenberg wählen würde: «Ich bin hier aufgewachsen und der Santenberg ist mein Gebiet. Wir sind hier schon als Kinder im Winter hochgelaufen und runtergeschlittelt. Hier fühle ich mich wohl.» Auch jetzt sei sie oft mit dem Bike oder zu Fuss hier unterwegs.
Der Weg führt uns von Wauwil in wenigen Minuten durch den herbstlich gefärbten Wald auf den Santenberg. Die Blätter rascheln unter den Füssen und die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Wolkendecke. Auf der Anhöhe angekommen, weitet sich der Blick. Nur Eiger, Mönch und Jungfrau bleiben noch in den Wolken versteckt. Vorbei gehts an einem hölzernen Kreuz, welches einst als Schutz vor Stürmen errichtet wurde. Die nahe Chätzigerhöhe kennt Inge Lichtsteiner wie viele andere Einheimische als Kraftort.
Auf die Frage, wie sie zur Politik kam, erklärt Inge: «Durch meinen verstorbenen Mann. Er war Parteipräsident. So kam bei mir das Interesse an politischen Themen und der Gedanke, dass ich auch etwas bewegen könnte.» Nun ist Inge Lichtsteiner bereits seit 2009 Teil des Luzerner Kantonsrates. Auf dem Rückweg mit Weitsicht über die ganze Region bietet sich ein schöner Picknickplatz für eine Pause an. Inge Lichtsteiner packt eine Flasche Seehalder Weisswein aus eigenem Anbau aus. Bei gewöhnlichen Wanderungen nehme sie jeweils einen Proviant, Pflaster, Regen- oder Sonnenschutz und ihr Handy mit.
Wäre nicht die kühle Bise gewesen, hätte man noch lange verweilen können. So ging es aber zügig zurück zum Ausgangspunkt der schönen Rundwanderung. Herzlichen Dank, Frau Lichtsteiner für diesen lohnenswerten Tipp.
Nr. LU2020CO3
Start point
• LU
Rundwanderung Dagmersellerwald
Schon bald nach dem Durchqueren des Siedlungsgebietes von Dagmersellen steigt der Weg an. Bei Kreuzberg schöner Blick auf Dagmersellen und Umgebung. Der Weg bleibt bis zum Letten im Wald. Sicht auf das Luzerner Hinterland und den Jura. Nach dem höchsten Punkt dem Chrüzberg folgt der Tellenberg. Die Sicht in die Alpen ist atemberaubend. Ab hier folgt der Weg mehr oder weniger der Höhenkurve bis zum Gärbihubel. Abstieg nach Dagmersellen.