• Der Bautrupp stellt die Entwässerung des Wanderwegs oberhalb der Räbalp sicher. Foto: Adrian Wüest

    Der Bautrupp stellt die Entwässerung des Wanderwegs oberhalb der Räbalp sicher. Foto: Adrian Wüest.

  • Der Bautrupp stellt die Entwässerung des Wanderwegs oberhalb der Räbalp sicher. Foto: Adrian Wüest

    Der Bautrupp stellt die Entwässerung des Wanderwegs oberhalb der Räbalp sicher. Foto: Adrian Wüest.

    Greppen, Oberhaus — Weggis, Schiffstation • LU

    Den historischen Rigiweg «verkehrt» erkunden

    Am zweiten Tag seiner Grenz-Tour um den Kanton Luzern stieg Oliver Imfeld in Greppen aus dem Wasser und nimmt den Aufstieg Richtung Rigi Staffelhöhe unter die Füsse. Er sagte damals bei einer Liveschaltung im Radio: «Der Wanderweg verläuft sehr nahe an der Grenze zum Kanton Schwyz und geht ziemlich steil hoch. Das Leiden nehme ich gerne in Kauf, da beim Chänzeli die Belohnung durch das spektakuläre Panorama wartet.» Im Sommer ist man dankbar um die schattenspendenden Waldpassagen. Die Hälfte des Aufstiegs ist beim Grenzstein Chrüzboden geschafft und kurz oberhalb lockt die Alpwirtschaft Räb zur Pause. In diesem Gebiet hat der freiwillige Bautrupp der Luzerner Wanderwege im Frühjahr 2023 45 Entwässerungsrinnen erstellt. Dadurch hält der Bergwanderweg künftigem Starkregen stand. Auf der Königin der Berge stehen einem alle Möglichkeiten offen: Ob gemütlich einzukehren, per Zahnradbahn nach Vitznau oder mit der Luftseilbahn nach Weggis. Wer zu Fuss absteigen mag, entdeckt die neue Wanderwegverbindung zwischen Kaltbad und Romiti. «Dem» Rigiweg folgend, erreicht man das Felsentor mit seiner Gartenwirtschaft, einst willkommener Rastplatz für Arbeiter und Tiere beim Bau der Vitznau-Rigi-Bahn. Durch die Felsbänder, auch «Spränggi» (die gesprengte Fluh) genannt, geht es zur legendären wie sanierungsbedürftigen Heiligchrüz-Kapelle. Das letzte Stück nach Weggis verläuft auf einfachen Wegen, der sich senkenden Sonne entgegen und mit traumhaftem Blick auf den Vierwaldstättersee.

    Informazione

    Bei Rigi Kaltbad besteht die Möglichkeit, per Luftseilbahn nach Weggis zu fahren. Damit verkürzt sich die Route auf 3 h 30 min / 6,8 km und 1110 m Aufstieg / 140 m Abstieg. Alternativ kann man bereits auf der Rigi Staffelhöhe in die Zahnradbahn nach Vitznau einsteigen.

    Georg Hug schreibt in seinem Buch Grenzwanderung - In siebzehn Etappen um den Kanton Luzern, edition stadtcafé, Sursee (2012, vergriffen): «Dieser Abschnitt der Luzerner Kantonsgrenze ist einer der schönsten, reichsten und betreff Aussicht der beste. [...] Die Wege sind durchwegs ausgezeichnet unterhalten und beschildert.» Und weiter:

    «Immer wieder trifft man auf die in einer hellen bindenden Schicht eingepackten, oft kugelrunden Steine. Die Farben sind verschieden, von hellem braunrot bis fast schneeweiss. Von weissen Adern durchzogen, brand, gelb und gesprenkelt, uni – die Nagelfluh.» 

    Escursione Nr. _LU-GW2023-W6

    Presentato da Luzerner Wanderwege

    Percorso dell'escursione

    Mostra su swisstopo
    Greppen, Oberhaus
    0:00
    0:00
    Räbalp
    1:50
    1:50
    restaurant
    Chänzeli
    2:50
    1:00
    Rigi Staffelhöhe
    3:15
    0:25
    Rigi Kaltbad
    3:30
    0:15
    Romiti
    4:00
    0:30
    Felsentor
    4:10
    0:10
    restaurant
    Heiligchrüz
    4:30
    0:20
    Weggis, Schiffstation
    5:35
    1:05
    Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

    Proposte escursionistiche

    Luzerner Grenzgebiet Bürgenstock Nr. _LU2026_Trophy4
    Kehrsiten • LU

    Luzerner Grenzgebiet Bürgenstock

    Diese Wanderung beginnt gemächlich entlang des Sees auf Stadtluzerner Boden bis zur Undermatt. Durch den idyllischen Wald eröffnen sich immer wieder reizvolle Ausblicke auf das Wasser. Der Aufstieg über den Mattgrat hinauf zum Känzeli fordert Kondition, doch die Mühe lohnt sich: Der aussichtsreiche Felsenweg zum Bürgenstock Resort lädt zum entspannten Flanieren ein. Die Aussicht über den Vierwaldstättersee von dort oben ist nicht umsonst so berühmt. Beim Abstieg nach Kehrsiten steigt die Vorfreude auf die Schifffahrt zurück nach Luzern.
    Zum Chrummhorn am Pilatus Nr. _LU2024-WP10
    Kriens, Mattenhof — P+Rail Hergiswil • LU

    Zum Chrummhorn am Pilatus

    Hannes Koch, Luzerner Kantonsrat, zeigt dem Geschäftsleiter und Technischen Leiter der Luzerner Wanderwege, einer seiner liebsten Wanderungen am Pilatus. Die beiden Wanderer starten direkt vor der Haustüre des gebürtigen Luzerner Politikers. Schon bei der Planung der gemeinsamen Wanderung zeigt sich, dass für Hannes Koch der Weg das Ziel ist. Bei der Frage nach der gewünschten Route meint er: «Ich marschiere gerne von zu Hause aus der Nase nach.» Durch das Siedlungsgebiet gehts bis zum Schlund, wo sich die Frage stellt: In welche Richtung soll es weitergehen? Koch und Lehmann wählen den Weg über viele Treppenstufen durch den Wald in Richtung Schwendelberg. Hannes Koch ist seit 2018 Mitglied des Luzerner Kantonsrat. Am meisten schätzt er an der Politik das Mitgestalten. Man müsse aber Allianzen schliessen, um etwas bewegen zu können. Als Einwohnerrat von Horw sei er vor Jahren eher zufällig in die Politik «gerutscht». Der Geschäftsleiter der Spitex Kriens engagiert sich weiter als Verwaltungsrat beim Velohändler Velociped in Kriens sowie als Co-Präsident der Grünen Partei (bis Mai 2025). Die Frage nach der Work-Life-Balance beantwortet er ungewohnt: «Ich nenne es Life-Life-Balance. Meine Tätigkeiten lassen sich nicht klar voneinander trennen, vieles spielt ineinander. Auch die Arbeit sollte Freude machen!» Um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, nimmt er sich zwischendurch kleine Pausen - am liebsten wandernd oder auf dem Velo. Zeit für eine Kaffeepause auf dem Schwendelberg. Das meint Hannes Koch wörtlich und nimmt ein kleines, längliches Gerät aus dem Rucksack. Mit einem Kaffeepad, heissem Wasser aus der Thermoskanne und etwas Druck zaubert er daraus frischen Kaffee. Dem Bauern, welcher mit dem Traktor über die Wiese fährt, bietet er spontan ebenfalls einen Kaffee an. Hannes Koch erklärt, er sei ambitionierter Genusswanderer. Und ergänzt: «Ich war schon lange nicht mehr auf dem Chrummhorn. Das wäre toll!» Mit klarem Ziel vor Augen geht es gestärkt weiter über das Moorgebiet beim Cholhütti, über blühende Wiesen. An der Talstation der Seilbahn Brunni – Alpgschwänd und am Restaurant bei der Bergstation vorbei, gehts dem Renggpass entgegen. Hier zogen die französischen Invasionstruppen 1798 über den Pass, um den Widerstand der Nidwaldner zu brechen. Hannes Koch wandert gerne und so oft es die Zeit zulässt – oft mit seiner Frau Irene spontan von zu Hause aus, oder während mehrtägiger Wandertouren in Frankreich und im Jura. Beim Wandern könne er Abschalten, einen anderen Blickwinkel einnehmen und gute Ideen entwickeln. Deshalb mache er auch geschäftlich oft Gehungen anstelle von Sitzungen. Das funktioniere sehr gut, solange das Thema beiden vorher klar sei und man danach das weitere Vorgehen festlege. Der steile Aufstieg Richtung Tellenpfadlücke und Pilatus ist für die beiden früheren Schulfreunde kurzweilig. Einzelne Stellen sind recht ausgesetzt, Felsformationen werden umgangen. Irgendwo unterwegs befindet sich wohl ein unmarkierter Weg zum Chrummhorn. Vor lauter Schwatzen verpassen sie diesen Weg und entscheiden sich, den Gipfel links liegen zu lassen. Hannes Koch: «Mir sind Gipfel oder spezielle Highlights auf einer Wanderung nicht so wichtig. Die kleinen Details sind es, die mir am Schluss in Erinnerung bleiben!» Wie zum Beispiel die Pflanzen hier, die an die Provence erinnern - sie sind den felsigen Untergrund und die Wärme aufgrund der südlichen Ausrichtung gewohnt. Über den Renggpass geht’s wieder bergab bis nach Hergiswil.
    Kraftort Felsentor Nr. _LU2025_Trophy1
    Lützelau — Rigi Kaltbad-First • LU

    Kraftort Felsentor

    Am sonnenverwöhnten Südhang, wo auch Kastanienbäume wachsen, gehts hinauf. Riesige mit Moos überwachsene Felsblöcke liegen im Wald herum. Der anstrengende Bergweg führt bis zu den Felsbändern aus Nagelfluh und über zwei Leitern hinauf. Die eindrücklichen Felsbänder bestimmen nun die Richtung des Waldpfades bis zum Felsentor. An diesem einzigartigen Ort tankt man Kraft für den letzten Aufstieg zum First. Rubrik: Fokus Kraftorte
    Von Küssnacht über die Rigi Nr. LU2020-10
    Seebodenalp — Rigi Scheidegg • SZ

    Von Küssnacht über die Rigi

    Wir starten mit der Gondelbahn zur Seebodenalp. Dort beginnt der Aufstieg zur ‚Königin der Berge‘. Vom Staffel wandern wir durchs liebliche Wölfertschentäli nach Rigi-First, wo uns der Felsenweg hoch über dem Vierwaldstättersee mit seiner prächtigen Aussicht begeistert. Auf der Sonnseite des Dossen gehen wir die letzte Etappe zur Scheidegg. Mit Gondel- und Zahnradbahn erreichen wir Arth-Goldau.

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