Es gibt sicher direktere Wege von Schwarzenberg zum Holderchäppeli. Der Umweg über Kotzigen, den Guberwald, die Spittelegg und auf die Würzenegg verleiht der Wanderung aber eine spezielle Würze. Man befürchtet Schlimmes beim Erreichen von Kotzigen – völlig zu Unrecht: Dieses voralpine Gebiet wurde früher von alemannischen Siedlern bewohnt. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Personennamen «Cozzo» ab. Die Bezeichnung «Kotzigen» bedeutet historisch so viel wie: «Bei den Leuten des Cozzo». In alten Urkunden ist der Ort für das Jahr 1293 unter dem Namen Kozingen historisch belegt. Der Aussichtspunkt Würzenegg bietet ein wunderbares Panorama auf die Pilatuskrete.
Die verschiedenen Blickwinkel auf die Pilatuskrete, die kühlen Wälder rund um Schwarzenberg, die Würzenegg sowie die Sicht auf Luzern bei Schilt im Eigenthal sind die Höhepunkte auf dieser Wanderung.
Information
Parcours de la randonnée
Données:
swisstopo,
www.luzerner-wanderwege.ch
Schwarzenberg LU, Ennenmatt
0:00
0:00
Kotzigen
0:40
0:40
Würzenegg
1:53
1:13
Holderkäppeli
2:46
0:53
Détails sur la surface du chemin et la catégorie dans le profil altimétrique
Propositions de randonnées
N° Raiff_LU2
Holderchäppeli - Startposten
— Schwarzenberg - Zielposten
• LU
Aussichtsreicher Klassiker
Bereits beim Start bei der Postautohaltestelle Holderchäppeli ist die kleine Kappelle sowie die grosse Linde auf der Krete des Blatterberges sichtbar. Bei der Linde ist die Aussicht auf Kriens, die Stadt Luzern den See und die Berge prächtig. Richtung Chrüzhubel führt der Weg am Waldrand entlang, anschliessend abwechslungsreich durch den Wald. Beim Chrüzubel befindet sich eine schöne Brätelstelle mit Sicht auf den Pilatus. Der Wald lädt zum Entdecken und Spielen ein. Entlang der Schwandenegg geht es stehts mit Sicht Richtung Malters und dem Tal der Kleinen Emme nach Schwarzenberg. Hier bestehen Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten
N° _LU2024-WP3
Ruswil, Rottalcenter
• LU
Zum Mittelpunkt des Kantons Luzern
Eine Wanderung am Abend – im Juni ist das wunderbar möglich. Wir treffen Fabian Stadelmann, Kantonsrat von Ruswil gut gelaunt am Startpunkt seiner Wunschwanderung in Ruswil. Entlang des Bielbachs und den Schübelberg im Blick queren wir das Rüediswilermoos. Oben geniessen wir eine herrliche Aussicht über Ruswil und die Umgebung. «Ich bin hier daheim, ich komme immer gerne nach Hause. Hier bin ich verwurzelt.» Fabian Stadelmann ist oft wandernd unterwegs – sei es aufgrund seiner Tätigkeit als Jäger im Jagdrevier, mit der Familie oder den Hunden. Präsident der Revierjagd Luzern, selbstständiger Schreiner, Kantonsrat – wie geht das alles zusammen? Fabian Stadelmann plant sich seine Freiräume mit der Familie ein, nimmt sich Zeit heraus, das sei ihm enorm wichtig, betont er.
Unser Begleiter kennt seine Lieblingswanderung in- und auswendig. «Auf Teilstücken der Wanderung bin ich fast alle Tage.» Wir geniessen die Abendstimmung und nähern uns dem Schächbelerwald und damit dem Highlight unserer heutigen Wanderung: Dem Mittelpunkt des Kantons Luzern. Bescheiden markiert diesen besonderen Ort ein Steinbrocken mit Inschrift am Wegrand. Wir bleiben stehen, lassen den Moment und die Weitsicht auf uns wirken.
Ein Wanderwegnetz durchzieht auch den Schächbelerwald, an dessen Rand wir stehen. «Die Signalisation der Wanderwege ist eine gute Lenkungsmassnahme, um einzelne Gebiete möglichst störungsfrei zu halten», meint er. Möglichst keine Pflichten und Verbote, dafür setzt er sich als Kantonsrat ein, da passt die freiwillige Lenkungswirkung von Wanderwegen gut. Dass die Wanderwege dank einer Initiative vom Jahr 1979 in der Bundesverfassung verankert sind, wusste er nicht. «Respekt vor einer solchen Leistung, als Politiker weiss ich welchen Aufwand das bedeutet».
Fabian Stadelmann erzählt, dass er oft mit den Kindern auf grösseren und kleineren Wanderungen unterwegs sei. Deshalb plane er die Wanderungen meist voraus. «Damit wissen wir was auf uns zukommt und können es den Kindern bereits im Vorfeld erzählen. Das steigert die Vorfreude.» Manchmal brauche es zwar etwas Überzeugung, die Kinder aus dem Haus zu locken, aber wenn sie dann unterwegs seien, denke keiner mehr daran, möglichst schnell zurückzukehren. Auf die Frage, was er immer im Rucksack dabeihabe, zählt er auf: «Ein Sandwich, ein Bier und Verbandsmaterial.» Heute packt er aber nichts davon aus und lädt uns stattdessen zu einem kalten Plättli mit einem Glas Weisswein im nahen Hause Stadelmann ein. Besser könnte diese Wanderung nicht enden.
N° _LU2024-WP6
Eigenthal, Talboden
— Schwarzenberg LU, Ennenmatt
• LU
Vom Eigenthal nach Schwarzenberg
Wir starten mit Kantonsrat Daniel Piazza, seiner Frau und den beiden Töchtern im Eigenthal unsere Wanderung in Richtung Meienstoos. «Wir wohnen seit rund 10 Jahren in Malters, vorhin war ich im Obernau. Deshalb verbindet mich viel mit Kriens, dem Eigenthal und immer mehr mit Malters.» erklärt Daniel Piazza. So passt die heutige Wanderung vom Eigenthal nach Schwarzenberg bestens und eignet sich auch mit Kindern.
Nach dem Hof beim Meiestoos geht’s in den Bawald und stetig etwas bergab. Nach einer Weile kommen wir am Meiestooschäppeli vorbei. Die Sitzbank lädt zum Verweilen ein und so sind sich alle einig, dass eine Znünirast ansteht. Ob er oft wandernd unterwegs sei, fragt HansPeter Hürlimann unseren Wandergast. «Früher wanderten meine Frau und ich oft und gerne, auch auf Mehrtagestouren. Jetzt mit Familie kommen wir weniger dazu. Ich würde sehr gerne wieder mehr wandern, aber mit den Kindern muss man es gemütlich angehen.»
Nach einer kleinen Stärkung sind alle motiviert und es geht weiter durch den Wald. Nach einigen Hundert Metern verlassen wir den Wanderweg und folgen einem kleinen Trampelpfad. Die ältere Tochter von Piazza erklärt uns, dass sie letztes Mal unten am Rümlig gebadet habe. Der Abstecher lohnt sich. Eine kleine Holzbrücke führt über den idyllischen Bach. Heute wird’s mit Baden nichts, der Rümlig führt viel Wasser und die Temperaturen laden nicht zum Baden ein. So oder so kann man sich am und im Wasser wunderbar verweilen.
Daniel Piazza ist seit bald 10 Jahren im Kantonsrat vertreten. Die Politik interessierte ihn schon immer sehr, sagt er. Aktiv geworden sei eher zufällig durch einen Bekannten, den er angerufen habe. Neben seinem Engagement als Kantonsrat der Mitte ist Daniel Piazza als Unternehmer tätig. Den Job als Kommunikationsberater liebe er. «Es erfüllt mich beides.» Nach Lifelen führt uns der Wanderweg hinauf über eine Wiese bis nach Schwarzenberg.
N° LU2020CO8
Wolhusen
• LU
Rundwanderung Wolhusen Buholz
Die Wanderung startet beim Bahnhof. Schnell geht es weg von der vielbefahrenen Strasse. Bei Büel steht die Kompressorstation, wo das Gas aus der Erdgasleitung komprimiert wird und die Abwärme im Tropenhaus genutzt wird. Der folgende Abschnitt über Chriesbaume und den Schübelberg besticht durch sehr schöne Aussicht. Kurz vor Buholz taucht dann der Soppisee auf. Zum Schluss wandert man entlang des Chräjebüel und am Tropenhaus vorbei. Ein Abstecher zur Burgruine lohnt sich – der Aussichtsturm kann bestiegen werden.