Nebikon > Sursee | LU

12 Minuten hin, vier Stunden zurück

WanderungT1
4 h 0 min
15,5 km
mittel
330 m
310 m
für Familien geeignet

Von Sursee nach Nebikon und zurück, zuerst auf Schienen, dann per pedes. Diese Tour beschreibt Wanderleiter Kurt Sägesser in der Kolumne «Vorausgewandert» im Anzeiger Michelsamt. Klicken Sie auf «Wandervorschlag herunterladen», um die ganze Geschichte zu lesen. Ein Auszug:

Wir reisen innerhalb weniger Minuten im Zug von Sursee nach Nebikon und starten unsere Wanderung im Wiggertal. Kaum ein vornehmes Wohnquartier verlassen, beginnt der etwas fordernde Aufstieg in Richtung Santenberg. Und schon wird es auf dem Naturlehrpfad so richtig spannend: Bäume und Sträucher erkennen! Hätte ich doch seinerzeit im Bio-Unterricht nur ein bisschen besser aufgepasst.

Oben im Wald begrüsst uns der Mäusebussard (und / oder der Milan?) auf seine Art. Ein regelmässiger, leichter Anstieg auf Naturstrasse, dann bereits das «Filetstück» der heutigen Wanderung: Der Panoramaweg beim Sonnsitewald mit herrlicher Aussicht über das Wauwilermoos in die Innerschweizer und Berner Alpen. Die Panoramatafel der Gemeinde Wauwil klärt auf, dass ab unserem Standort Glärnisch, Fiescherhörner und das Ahorn im Napfgebiet zu entdecken sind, inklusive Eiger, Mönch und Jungfrau!

Nun noch ein kurzer, anstrengender Aufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung, die auf genau 700 Meter über Meer liegende Chätzigerhöhe. Unterwegs wie auf Schmugglerpfaden, das müsste vor allem der Jungmannschaft gefallen. Bei der Bahnstation St. Erhard-Knutwil könnte man die Wanderung beenden, uns lockt aber die Umrundung des Mauensees. Gutes Schuhwerk ist nötig. Eine einzige Stelle am Uferweg erlaubt einen Blick auf das prächtige Schloss (in Privatbesitz). Nochmals sorgen wir uns, an gewissen Stellen im Sumpf zu versinken, dann marschieren wir «nach geschlagener Schlacht» in Sursee ein und geniessen den verdienten Trunk - genau vier Stunden und 12 Minuten später.

 

Info

  • Sollte Ihnen in der Nähe von St. Erhard zufällig ein Käseduft um die Nase streichen, so steigt dieser aus der Kaltbach Höhle ganz in der Nähe empor. In der Tiefe des Felskellers schlummern x-tausend Käselaibe pro Jahr ihrem Verzehr entgegen. Ob mit Käse oder doch Cervelat, für ein Picknick unterwegs bieten sich mehrere Grillstellen an.
  • Auf dem höchsten Punkt der Wanderung, der Chätzigerhöhe, soll auch schon der Türst vorbeigekommen sein. Eine spannende Angelegenheit! Suchen Sie online nach «Die Rache des Türst, Chätzigerhöhe». Eine ideale Geschichte für Wanderpausen. Ausdauer beim Zuhören und keine Furcht vor gefürchigen Sagen sind erforderlich.
  • Unterwegs schweift der Blick manchmal über die Ebene des Wauwilermoos in die Innerschweizer Berge. Das heutige Wauwilermoos, ein Relikt aus der letzten Eiszeit, war damals ein fünf bis sieben Meter tiefer See, an dessen Ufer sich die Pfahlbauer niederliessen. Bei der Bahnstation Wauwil zwischen Sursee und Nebikon finden Sie nachgebaute Hütten aus der Pfahlbauerzeit und mehr.
Nebikon 0:00

Nebikon

Anreise

Abreise

Nebikon, Bahnhof

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Abreise

Chätzigerhöchi 1:20 1:20
Mauensee 3:00 1:40
Sursee 4:00 1:00

Sursee

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Sursee, Bahnhof

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